Was leistet idb?

Das Datenbanksystem idb bietet Bildungsträgern vielfältige Funktionen bei der Umsetzung von Arbeitsmarktdienstleistungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) und Jobcentern (gE) unter Verwendung der eM@w-Schnittstelle.

Folgende Maßnahmen werden gegenwärtig (Stand Sommer 2016) in digitalisierter Form über die eM@w Schnittstelle abgewickelt:

  • Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB)
  • Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE)
  • Ausbildungsbegleitendende Hilfen (abH)
  • Reha Aus- und Weiterbildung (Reha AuW)
  • Betreute betriebliche Umschulung für Rehabilitanten (bbUReha)
  • Aktivierungshilfen für Jüngere (AH)
  • Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit besonders betroffener behinderter Menschen (DIA-AM)
  • Integration von Rehabilitanden in den Arbeitsmarkt (InRAM)
  • Weiterbildungsvorbereitungsmaßnahmen / Maßnahme zur betreuten betrieblichen Umschulung für Rehabilitanden (bbUReha)
  • Unterstützte Beschäftigung (UB - InbeQ)
  • Berufliche Reintegration psychisch Kranker (BeRe-PK)
  • Berufseinstiegsbegleitung (BerEb01, BerEb 02 und AMP BerEb-02)
  • Unterstützte Beschäftigung (uB/AuW)
  • Assistierte Ausbildung (AMP-AsA-01)
  • individuelle rehaspezifische Maßnahmen ohne Vergabe (AMP-irMoV)
  • individuelle rehaspezifische Maßnahmen Vergabe (AMP-irMV)
  • Perspektiven für junge Flüchtlinge (PerjuF)
  • sowie Arbeitsgelegenheiten der Jobcenter (gE) (AGH)

Werden von Seiten der BA neue Maßnahmen in das Verfahren eM@w aufgenommen, werden diese selbstverständlich auch von idb abgebildet - eine Kompatibilität zu den Anforderungen der BA in Hinblick auf die Schnittstelle eM@w ist zu jeder Zeit gegeben.

idb und „eigene“ Verfahren

Neben den Maßnahmen, die von der BA über die eM@w-Schnittstelle bewirtschaftet werden, bietet Ihnen idb zusätzlich die Möglichkeit, Verfahren anderer Auftraggeber in Ihrer Datenbanklizenz zu verwalten. Sie haben die Möglichkeit eigene Verfahren und Teilnehmende anzulegen, entweder in Anlehnung der Verfahrenszweige der BA oder ohne die in den Teilverfahren vorgegebene Struktur.

Die Funktionalität der Bewirtschaftung von eigenen Verfahren ist in der Standardkonfiguration einer idb-Lizenz aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht aktiviert. Wenn Sie eigene Verfahren bewirtschaften wollen, schalten wir Ihnen gerne diese Zusatzfunktion frei, Kosten entstehen Ihnen für die Freischaltung nicht. Die von Ihnen angelegten Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden dann gemäß unserer Preisstruktur ebenso wie Teilnehmende in den eM@w-Verfahrenszweigen abgerechnet.

LBR-Schnittstelle

"Die Dokumentation von Leistungen zur Leistungsklassifikation für die berufliche Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil des Reha-Qualitätssicherungsprogramms der Deutschen Rentenversicherung und wurde im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zur Qualitätssicherung entwickelt."

Ab dem 01.07.2017 werden LBR-Daten von den Reha-Einrichtungen elektronisch an die Rentenversicherungsträger übersendet. Idb bietet Ihnen die Möglichkeit, die LBR-Daten aus der eigenen Lizenz zu erfassen und zu übermitteln.

Die Nutzung der LBR-Schnittstelle wird für alle Kunden zur Verfügung stehen. Für die Freischaltung der LBR-Übermittlungen erheben wir keine Einrichtungsgebühr, allerdings berechnen wir für die Nutzung der Funktion eine monatliche Grundgebühr sowie eine Gebühr pro übermittelten Teilnehmer-Datensatz.

Sollten Sie eine Freischaltung der LBR-Übermittlungen wünschen, senden Sie uns bitte das ausgefüllte Faxformular. Hinweise und weitere Informationen werden Sie im idb-Handbuch finden.

idb hilft Ihnen bei Ihrer Arbeit insbesondere durch:

  • Das Erfassen von differenzierten Daten der Teilnehmenden (Sozio-Demographie, Verlauf und Verbleib)
  • Die Planung der Belegung und Auslastung der Qualifizierungsebenen sowie der Förder- und Qualifizierungssequenzen mittels eines individuell auf die Teilnehmenden bezogenen Kalender
  • Die Erzeugung von Anwesenheitslisten, Vereinbarungen, Verlaufs- und Erfolgsübersichten, Belegungsübersichten etc.
  • Die Möglichkeit der differenzierten Auswertungen zur Selbst- und ggf. Fremdevaluation der Maßnahmen
  • Eine Erstellung von differenzierten Förderplänen gemäß den Vorgaben der Regionalen Einkaufszentren (REZ) der BA

Die folgenden Funktionen erlauben eine umfassende Unterstützung bei der Abbildung individueller Qualifizierungsverläufe:

  • Alle notwendigen Geschäftsprozesse können abgebildet werden
  • Für die beteiligten Fachkräfte können verschiedene Rollen eingerichtet werden ─ in jeder Rolle werden nur die Daten aufgerufen, die für die Aufgaben der jeweiligen Fachkraft relevant sind
  • Auch Fachkräften anderer Lernorte (Schulen, Betriebe) kann ein begrenzter Zugriff gewährt werden ─ z.B. um Anwesenheitslisten zu pflegen
  • Zentrale Verwaltungsfunktion für alle Teilnehmenden
  • Planung individueller Qualifizierungsverläufe 
  • Planungs- und Buchungsmöglichkeiten für Qualifizierungsmodule
  • Listen- und Reportgenerator für statistische Auswertungen
  • Seriendruckfunktionen vereinfachen den Schriftverkehr
  • Dokumentenablage ermöglicht das Speichern zusätzlicher Dateien (z.B. Zeugnisse, Gutachten), die mit der Teilnehmendenakte ausgedruckt oder verschickt werden können
  • ToDo-Listen geben einen schnellen Überblick über aktuelle Aufgaben

idb und Bietergemeinschaften

Bei vielen von der BA ausgeschriebenen Maßnahmen haben Träger die Möglichkeit, als Bietergemeinschaften ein gemeinsames Angebot abzugeben und Maßnahmen in Kooperationsgemeinschaften zu bewirtschaften. Was aber, wenn nicht alle am Bieterkonsortium beteiligten Partner dieselbe Software für den Austausch der Daten mit der BA über die eM@w-Schnittstelle nutzen möchten?

idb kann Ihnen den Datenaustausch zwischen Fremdsystemen über die Einrichtung einer sogenannten Providerschnittstelle anbieten. Egal ob Sie als Konsortialführer die Daten aller Teilnehmenden an die BA übergeben müssen oder als Konsortialpartner von Ihrem Konsortialführer die Daten der BA weitergeliefert bekommen – für beide Möglichkeiten gibt es eine Lösung, so dass kein im Trägerverbund beteiligter Partner auf seine gewohnte Softwarelösung verzichten muss oder gar mit zwei oder mehreren Programmen arbeiten müsste.

Bitte sprechen Sie uns frühzeitig im Falle einer sich anbahnenden Bietergemeinschaft an – wir finden die passende Lösung für Sie!

Die technischen Anforderungen für die Nutzung von idb:

Für die Arbeit mit idb benötigen Sie nur einen Computer, einen Internetzugang und einen Internetbrowser. Es muss keine Software auf Ihrem lokalen PC oder Server installiert und im weiteren Verlauf bei Weiterentwicklungen mit Upgrades aktualisiert werden, Ihr Datenbanksystem ist immer auf den neuesten Stand.

idb ist mit den gängigen aktuellen Browser nutzbar, Sie sind an kein bestimmtes Betriebssystem bzw. einer bestimmten Betriebssystemversion gebunden. Sie können sich also flexibel von jedem internetfähigen PC in jede von Ihnen benötigte Rolle einwählen – gerade bei Trägern mit mehreren Standorten bietet das ein bequemes und ortsunabhängiges Arbeiten.

Umzug – wenn ein Wechsel nötig wird

Es gibt viele verschiedene Gründe, sich im Laufe der Zeit für eine andere Softwarelösung zu entscheiden. Jeder Anbieter hat seine Stärken und Schwächen, jeder Träger hat seine besonderen Anforderungen an eine Teilnehmerverwaltung. Beides kann sich im Laufe der Zeit ändern und einen Wechsel des Softwareanbieters zur Folge haben.

Egal ob Sie sich für einen Wechsel zu idb entschließen oder ob Sie von idb zu einem Mitbewerber wechseln wollen, Ihre über die eM@w-Schnittstelle definierten Datenbestände können Sie in der Regel ohne Probleme mitnehmen. Gerne besprechen wir mit Ihnen Ihre individuellen Wünsche und erstellen Ihnen ein passgenaues Angebot.