Rück- und Ausblick: Newsletter des IQ Netzwerks Hessen

17.12.2018

Die neue Newsletterausgabe des IQ Landesnetzwerk Hessen ist da. Nicht nur das Jahr 2018 geht zu Ende, sondern auch die aktuelle Förderphase des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)". Was wurde in IQ in den vergangenen vier Jahren erreicht? Welche Bedeutung hat das bundesweite Förderprogramm IQ in Hessen? Und wie stellt sich das Landesnetzwerk ab 2019 auf? Diesen und weiteren Fragen nimmt sich der Newsletter an. Er enthält unter anderem ein Interview mit Constanze Brucker, Leiterin des IQ Landesnetzwerks Hessen sowie Prokuristin und Bereichsleiterin "Migration und Integration" bei INBAS.

Zum aktuellen Newsletter des IQ Netzwerks Hessen: www.hessen.netzwerk-iq.de/newsletter/rueck-und-ausblick-iq-netzwerk-hessen.html

Anerkennung beruflicher Qualifikationen von Geflüchteten: Inforadio des rbb berichtet über INBAS-Projekte in Berlin

7.12.2018

Das Inforadio des rbb Berlin hat am 29.11.2018 einen Beitrag zum Thema Anerkennung beruflicher Qualifikationen von Geflüchteten gesendet. Für den Radiobeitrag wurde Susanne Neumann, Leiterin der Projekte "ARRIVO BERLIN Wege zum Berufsabschluss" und MAZAB interviewt. Sie berichtete von der Arbeit der beiden Projekte im Bereich Beratung und Qualifizierung.

Beide Projekte haben zum Ziel, nachhaltige Berufswege zu eröffnen. "Wir verspüren relativ viel Ungeduld, das Bedürfnis, dass es schnell in den Arbeitsmarkt gehen muss." Die Frage sei jedoch, wie es dann weitergeht. "Das Verständnis, dass ein Helfer hier in Deutschland doch relativ wahrscheinlich auf dem Helferniveau bleibt, dass man nicht durch gute Leistung und gutes Arbeiten den Aufstieg schaffen kann, sondern dass es die Hürden Bildungsabschluss und Berufsabschluss gibt – das ist ein Verständnis, das erst noch wachsen muss", sagt Susanne Neumann.

Das Modellprojekt "ARRIVO BERLIN Wege zum Berufsabschluss" ist Teil der Berliner Dachmarke "Arrivo" der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. "ARRIVO BERLIN Wege zum Berufsabschluss" zeigt Erwachsenen Wege zum Nachholen eines Berufsabschlusses auf. Zielgruppe sind Geflüchtete über 25 Jahre, die mindestens 3 Monate in Berlin leben. Das Projekt-Team berät und begleitet sie auf ihrem individuellen Weg zu einem Berufsabschluss. Detaillierte Informationen über ARRIVO BERLIN unter: www.arrivo-berlin.de

"MAZAB – Mit Anpassungsqualifizierung zum anerkannten Berufsabschluss" ist ein Teilprojekt im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" des BMAS und ESF. Das Projekt basiert auf dem von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen (BQFG). Seit 2015 liegt der Schwerpunkt der Arbeit des Netzwerks "Integration durch Qualifizierung" in der Durchführung von Anpassungsqualifizierungen. Informationen zu MAZAB unter: www.inbas.com/mazab

Eine schriftliche Fassung zum Sendebeitrag stellt rbb online zur Verfügung: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/11/fachkraefte-arbeit-fluechtling-irak-berlin.html

Kommunale Bildung im demografischen Wandel - Rund 100 Teilnehmende diskutieren Chancen und Herausforderungen beim Fachtag der Transferagentur Hessen

4.12.2018

Zu- und Auswanderung, die Geburtenrate und die Sterblichkeit sind die drei zentralen Faktoren für die demografische Entwicklung. Sie betrifft alle, und entsprechend sind diese Bewegungen auch für die Politik ein wesentlicher Gegenstand. Insbesondere bildungsbezogene Veränderungen müssen vorausschauend geplant werden.

Um die Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels für Kommunen aus bildungspolitischer Sicht zu betrachten und zu diskutieren, lud die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Hessen am 24. Oktober 2018 zum Fachtag ein. Zur Veranstaltung unter dem Titel "Regionen der Zukunft: Kommunale Bildung und demografischer Wandel" kamen rund 100 Teilnehmende in die Evangelische Akademie nach Frankfurt. Zusammen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis erörterten Führungs- und Fachkräfte aus Kommunen, Ministerien und Verbänden, Stiftungen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen die Thematik.

So zeigte Susanne Dähner vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung die Dimensionen des demografischen Wandels für schrumpfende und wachsende Regionen auf. Für Hessen prognostizierte die Soziologin trotz sinkender Bevölkerungszahlen in manch ländlichem Raum insgesamt eine Wachstumsphase in den nächsten Jahren. Daran anknüpfend stellte der langjährige Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Klemm Entwicklungsperspektiven kommunaler Bildungssysteme in Zeiten demografischer Umbrüche insbesondere vor dem Hintergrund hessischer Daten vor. Hierbei machte er deutlich, dass vor allem das Angebot von Krippen, Kitas und Grundschulen insgesamt stark ausgebaut werden müsse. In Fachforen wurden die Bereiche frühkindliche Bildung, integrierte Schulentwicklung, Fachkräftesicherung und Weiterbildung im kommunalen Kontext diskutiert. Einen interessanten Akzent aus der Organisationsperspektive setzte abschließend Dr. Sebastian Muschter als erfahrener Gestalter und Krisenmanager in und für Verwaltungen. Der Autor des Buches "Gestalten statt Verwalten! Lernen aus der LAGeSo-Krise" gewährte Einblicke in Potenziale von Verwaltungen in sich verändernden Zeiten.

"Der Fachtag hat gezeigt, dass man Veränderungen gut vorbereitet begegnen kann – unter anderem, wenn man die richtigen Zahlen und Statistiken rechtzeitig in den Blick nimmt und als Ausgangspunkt für abgestimmte Strategien nutzt", resümierte die Leiterin der Transferagentur Hessen, Dr. Elisabeth Aram. Die Transferagentur Hessen unterstützt Kommunen gerne dabei, ihre datenbasierte Bildungsplanung weiter auszubauen.

Eine umfangreiche Dokumentation des Fachtags ist auf der Homepage der Transferagentur Hessen verfügbar: www.transferagentur-hessen.de/veranstaltungen/dokumentationen/fachtag-regionen-der-zukunft-am-24102018.html

Publikation: Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen in der beruflichen Bildung

23.11.2018

Die integrierte Sprachförderung in der beruflichen Qualifizierung ist ein wichtiger Bestandteil in der Berliner Bildungslandschaft. Die Broschüre "Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen in der beruflichen Bildung" fasst den Erkenntnistransfer von vier Berliner Praxisansätzen zusammen. Sowohl im (1) Willkommenscurriculum in der Berufsvorbereitung an beruflichen Schulen für Geflüchtete, als auch in der (2) abschlussbezogenen Nachqualifizierung im Projekt EMSA und in (3) betrieblichen Anpassungsqualifizierungen im Anerkennungsverfahren in IHK-Berufen im Projekt MAZAB (IQ) war und ist integriertes Fach- und Sprachlernen (IFSL) ein wesentlicher Baustein zur Förderung von Chancengleichheit für Menschen mit Migrationshintergrund. Mit dem Projekt (4) "WIPA Sprachenwerkstatt für Geflüchtete" ermöglichte das IQ-Netzwerk Berlin auch für Geflüchtete eine begleitende Sprachförderung in Ausbildung und Berufseinstieg.

In einer Arbeitsgruppe erarbeiteten die vier Autorinnen ein Modell, welches Zusammenhänge und Interdependenzen von IFSL-Praxis auf sechs Ebenen beschreibt: Rahmenbedingungen, Verfahren und Prozesse, Lernende, Personal, Materialien sowie Methodik und Didaktik. Des Weiteren wird im Modell Bezug genommen auf den bestehenden Referenzrahmen GER (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen) zur Beschreibung von Sprachkompetenzen sowie zum DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen) zur Beschreibung von Anforderungsprofilen des Personals, aber auch als Grundlage für die Ermittlung von sprachlich-kommunikativen Anforderungen an Lernende.

Neben der Betrachtung von Qualifikationen der Lehrenden und Konzepten zur Vermittlung von berufsbezogenen Sprachkenntnissen wird Integriertes Fach- und Sprachlernen im Berliner Modell im institutionellen und gesellschaftlichen Kontext betrachtet.

Download: Barbara Aulich, Sabine Massloff, Katrin Volkmann, Magdalena Wiazewicz: Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen in der beruflichen Bildung. (Hrsg. INBAS Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik GmbH) Offenbach/Berlin 2018 (PDF 861KB)

IQ entwickelt Online-Lexikon ALEX zur Vielfalt des Arbeitsmarkts

Die Themen Migration und Arbeitsmarkt sind von einer Vielfalt von Begriffen und gesellschaftlichen Diskursen geprägt. Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" hat daher ein Arbeitsmarkt-Lexikon, kurz ALEX, entwickelt. Das Online-Lexikon hält in rund 120 Artikeln Faktenwissen rund um den deutschen Arbeitsmarkt bereit und stellt kontroverse Themen in verschiedenen wissenschaftlichen Lesarten und gesellschaftlichen Diskursen neutral dar. Die Bandbreite der behandelten Themen reicht von A wie Arbeitsmigration bis Z wie Zuwanderungsgesetz.

Das Arbeitsmarkt-Lexikon ALEX ist frei und kostenlos verfügbar unter: http://www.alex-iq.de

IQ Netzwerk Hessen koordiniert von INBAS

Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" zielt darauf ab, die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten zu verbessern. IQ begleitet Personen mit ausländischen Berufsqualifikationen im gesamten Prozess der Anerkennung ihres Berufsabschlusses und hilft ihnen auf dem Weg in eine qualifikationsadäquate Beschäftigung.

Die regionale Umsetzung des Förderprogramms IQ ist zentrale Aufgabe der 16 Landesnetzwerke. Das Hessische Landesnetzwerk "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird koordiniert durch INBAS. Weitere Informationen zu den hessischen IQ Angeboten finden Sie auf www.hessen.netzwerk-iq.de/angebote

Basisseminare für Berufseinstiegsbegleitungen erfolgreich durchgeführt

12.11.2018

Seit vier Jahren führt das JOBSTARTER Regionalbüro Nord, das bei INBAS angesiedelt ist, Basisseminare für Berufseinstiegsbegleiterinnen und –begleiter durch, die neu oder erst ein paar Monate in der Maßnahme "Berufseinstiegsbegleitung" (BerEb) tätig sind. Aufgabe der BerEb ist es, Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf beim erfolgreichen Schulabschluss zu unterstützen, so dass sie den Weg in eine Ausbildung schaffen.

In dem zweitägigen Seminar, das in drei Module eingeteilt war, wurden die BerEb in ihr vielfältiges Aufgabengebiet eingeführt.

Neben einen kurzen theoretischen Teil zu den politischen und fachlichen Grundlagen (Modul I) waren die Seminare überwiegend praxisorientiert. Im Modul II ging es um das Arbeiten und Begleiten in der Schule, in Modul III um die Begleitung im Übergang von der Schule in die Ausbildung. Neben kurzen Inputs und vielfältigen Aufgaben aus der Praxis hatten die Teilnehmenden auch Gelegenheit, mit Vertretern der Agentur für Arbeit und der Handwerkskammern sowie einem Senior-Experten ins Gespräch zu kommen.

Beide Seminare boten einen guten Rahmen, um neue Impulse bzw. Anregungen für ihre Tätigkeit aufzunehmen. Die positiven Rückmeldungen zum Seminar zeigten, dass dies gelungen ist.

Die Seminare fanden am 20./21.9.18 in Hannover (BerEb aus Niedersachsen und Bremen) und am 24./25.10.18 in Hamburg (BerEb aus Hamburg und Schleswig-Holstein) statt.

Weitere Informationen zum JOBSTARTER Regionalbüro Nord unter: www.inbas.com/jobstarter

27 hessische Schulen erhalten Gütesiegel für vorbildliche Berufs- und Studienorientierung

Immer mehr hessische Schulen bieten ihren Schülerinnen und Schüler eine intensive Berufs- und Studienorientierung an, um sie so gut wie möglich auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten. 27 Schulen wurden am 5.9.2018 durch Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel und Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen mit dem Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen ausgezeichnet. Hiervon wurden sechs Schulen erstmalig zertifiziert, sieben Schulen ließen sich zum ersten und 14 bereits zum zweiten Mal rezertifizieren. Derzeit tragen insgesamt 110 hessische Schulen das Gütesiegel. Seit der Einführung des Siegels im Schuljahr 2010/2011 wurden bereits 203 Schulen in Hessen ausgezeichnet.

Die Ausrichtung der feierlichen Verleihung des Gütesiegels lag diesmal in den Händen der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Die Veranstaltung fand in der "Alten Schlosserei" in Offenbach statt. Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, lobte in seiner Begrüßung das wirksame und zielgerichtete System der beruflichen Orientierung, das in Hessen in den letzten Jahren aufgebaut und kontinuierlich ausgebaut wurde.

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hob den besonderen Stellenwert der dualen Ausbildung hervor: "Wer eine duale Ausbildung aufnimmt, erschließt sich heute vielfältige berufliche Möglichkeiten – mehr, als manche Eltern und Jugendliche glauben. Deshalb ist es so wichtig, dass Schülerinnen und Schüler früh und fundiert über die vielfältigen Wege in den Beruf informiert und beim Übergang unterstützt werden. Wir wollen, dass jeder Jugendliche den Ausbildungsplatz findet, der zu ihm passt. Schulen, die das Gütesiegel erhalten haben, bereiten die Jugendlichen vorbildlich auf die Berufswelt vor."

Staatssekretär Dr. Manuel Lösel vom Hessischen Kultusministerium ergänzte: "Mit unserer Berufs- und Studienorientierung setzen wir auf ein seit Jahren bewährtes Konzept, das Schülerinnen und Schülern den Weg von der Schule in die berufliche oder universitäre Ausbildung erleichtert. Es ist mir ein besonderes Anliegen zu betonen, dass wir uns ausdrücklich für die Gleichwertigkeit der verschiedenen Ausbildungswege in Hessen einsetzen. Die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern erweist sich dabei als äußerst fruchtbar."

Die gute Zusammenarbeit der beteiligten Partner betonte auch Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der RD Hessen: "Bei der Berufs- und Studienorientierung sind die Schulen eine tragende Säule. Die heute hier ausgezeichneten Schulen leisten einen vorbildlichen Beitrag, um junge Menschen gut vorbereitet in ihre berufliche Zukunft zu entlassen. Die hohe Zahl der unbesetzten Lehrstellen und Studienabbrecher zeigt, dass wir bei unseren Aktivitäten nicht locker lassen dürfen, sondern unser Engagement mit der gleichen Intensität weiter ausbauen und fortführen müssen. Eine gute Berufs- und Studienorientierung ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung sowie zur Vermeidung späterer Arbeitslosigkeit. Ich bin froh, dass es gelungen ist, mit der Landesregierung, den Kammern und Verbänden das Gütesiegel ins Leben zu rufen."

Das Gütesiegel wird seit dem Schuljahr 2010/2011 an Schulen vergeben, die eine vorbildliche berufliche Orientierung nach den OloV-Qualitätsstandards umsetzen. Unterstützt wird das Gütesiegel durch folgende Institutionen: Hessisches Kultusministerium, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, SCHULEWIRTSCHAFT Hessen, Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, Hessischer Industrie- und Handelskammertag, Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit.

Dokumentation der Gütesiegelfeier und Liste der neu ausgezeichneten Schulen unter: Gütesiegelverleihung 2017/2018

Dokumentation: 3. IQ Praxistag Pflege "Integration von Pflegefachkräften in multikulturelle Arbeitsteams"

03.09.2018

Der dritte Teil der hessischen Veranstaltungsreihe "IQ Praxistage Pflege" legte das Augenmerk auf die Integration von ausländischen Pflegefachkräften in multikulturelle Arbeitsteams.

Welche Dynamiken wirken in multikulturellen Arbeitsteams? Wie lässt sich eine Willkommens- und Integrationskultur in Einrichtungen der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Altenpflege etablieren, die Bedarfe und Bedürfnisse aller Mitarbeitenden berücksichtigt? Welche Chancen und Herausforderungen bringt die Arbeit in multikulturellen Pflegeteams mit sich? Diese und weitere Fragen wurden am 20. Juni 2018 in
der Frankfurt University of Applied Sciences erörtert, anschaulich dargestellt und mit den anwesenden Akteurinnen und Akteuren aus Pflege und Wissenschaft diskutiert.

Zur Dokumentation: 3. IQ Praxistag Pflege "Integration von Pflegefachkräften in multikulturelle Arbeitsteams"

Weitere Informationen zum IQ Netzwerk Hessen

Neue Arbeitshilfe online: "Junge Geflüchtete für die duale Berufsausbildung gewinnen"

03.09.2018

Wie können junge Geflüchtete am besten informiert werden? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für die potenziellen Auszubildenden? Diese und weitere Fragen stellten sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KAUSA Servicestellen in den letzten Jahren immer wieder. Aus der Beratungspraxis heraus fanden sie eigene Antworten. Die Arbeitshilfe präsentiert nun die wichtigsten Erkenntnisse ausgewählter KAUSA Servicestellen und soll Beraterinnen und Berater bei ihrer Arbeit mit Geflüchteten unterstützen.

Die Koordinierungsstelle KAUSA im BIBB weist auf diese Arbeitshilfe hin. Sie ist online und als PDF-Download verfügbar: www.jobstarter.de/arbeitshilfe-gefluechtete

KAUSA ist Teil des BMBF-Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER plus, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert wird. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung. Die KAUSA Servicestellen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein werden vom JOBSTARTER Regionalbüro Nord (INBAS GmbH) betreut.

"Gesichter und Geschichten" aus der Pflegeausbildung

29.08.2018

Das INBAS-Projekt WiP ist ab sofort mit einer neuen Website online. WiP steht für "Wege in die Pflegeausbildung". Das Projekt berät und begleitet Frauen und Männer mit Migrationshintergrund, die sich für eine Ausbildung im Pflegebereich interessieren. In Kooperation mit einem Netzwerk von Ausbildungseinrichtungen im Rhein-Main-Gebiet vermittelt das Projekt die Teilnehmenden in eine Ausbildung in der Altenpflege bzw. Kranken- und Gesundheitspflege oder Kinderkrankenpflege und begleitet sie bis zum Ausbildungsabschluss und Berufseinstieg.

Unter der Adresse wip-hessen.de wendet sich das Projekt vor allem an Ausbildungsinteressierte. In übersichtlicher und kompakter Form gibt die Website Informationen zu den Serviceleistungen des Projekts und vermittelt ein positives, aber realistisches Bild der Möglichkeiten, die eine Ausbildung in der Pflege eröffnet. In der Rubrik "Gesichter und Geschichten" kommen schließlich die Teilnehmenden selbst zu Wort. Sie berichten, wie sie mit Unterstützung des Projektteams ihren persönlichen Weg in die Ausbildung und den Beruf gefunden haben.

WiP und seine Vorläufer-Projekte "BeA" und "BeA+" sind bereits seit 2012 aktiv und können inzwischen auf beachtliche Erfolge verweisen: Insgesamt konnten Projektleiter Ralf Priester und seine Kollegin Narges Yelaghi bis zu 430 Teilnehmende aus mittlerweile 55 Herkunftsländern beraten bzw. begleiten. Davon haben 110 eine Ausbildung begonnen und bislang 55 eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und den Berufseinstieg geschafft. Aktuell befinden sich 55 Teilnehmende in einer Ausbildung und 80 Teilnehmende in der Vorbereitung auf eine Ausbildung. Die Arbeit des Projektteams wurde 2016 mit dem Sophie von La Roche-Preis der Stadt Offenbach sowie mit dem Hessischen Integrationspreis ausgezeichnet und war nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2017.

Anerkennungsberatung zeigt Erfolge

29.08.2018

Das Statistische Bundesamt hat in dieser Woche die aktuelle Bilanz zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse veröffentlicht: Diese lagen im Jahr 2017 um knapp 14% höher als im Vorjahr. Insgesamt wurden bundesweit 21.800 im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt.

Für Unterstützung bei der Anerkennung sorgt INBAS in Hessen mit dem Projekt "Mobile Anerkennungsberatung", das im BMAS Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" angesiedelt ist. Die Fachberaterinnen und –berater von INBAS sind in nahezu allen Landkreisen Hessens aktiv. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2014 wurden über 16.000 Fachkräfte mit ausländischen Qualifikationen zur beruflichen Anerkennung beraten.

Näheres zu den Beratungsstandorten unter: www.hessen.netzwerk-iq.de/anerkennungsberatung

Informationen zur Mobilen Anerkennungsberatung und Online-Terminanfrage: www.inbas.com/moab

Infoblatt Westbalkan: Neues IQ Papier zu Besonderheiten bei der Anerkennung von Berufsqualifikationen

24.08.2018

Mit dem neuen "Infoblatt Westbalkan" gibt es nun ein Nachfolgepapier des Infoblatts Syrien im IQ Netzwerk Hessen. Es informiert kurz und knapp auf zwei Seiten über Besonderheiten bei der Anerkennung von Berufsqualifikationen aus Westbalkanländern.

Damit stellt es eine Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater im Handlungsfeld Anerkennung dar, die ausländische Qualifikationen richtig einschätzen müssen. Die zusammengestellten Hinweise zu möglichen Stolpersteinen bei der Anerkennung von Abschlüssen aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro sind aber auch hilfreich für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten.

Das Infoblatt wurde von der Mobilen Anerkennungsberatung (MoAB) bei INBAS entwickelt. Weitere Informationen zu MoAB unter: www.inbas.com/moab

Download: IQ Infoblatt Westbalkan (PDF 632 KB)

Veranstaltungshinweis: Digitale Techniken als Chance für das Ausbildungsmarketing

17.08.2018

Um den eigenen Fachkräftebedarf zu decken, müssen Unternehmen auch für Auszubildende attraktiver werden – von der Vermarktung nach außen bis zur Unternehmenskultur nach innen.

Das JOBSTARTER Regionalbüro Nord führt in Kooperation mit dem BIBB, Arbeitsbereich "Stärkung der Beruflichen Bildung, Bildungsketten", eine Werkstatt zum Thema "Ausbildungsmarketing" mit ausgewählten JOBSTARTER plus-Projekten mit Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung in der Wirtschaft 4.0 durch. Ziel dieser Werkstatt ist es, Best-Practice Beispiele der Projekte vorzustellen und zu diskutieren, inwieweit digitale Techniken eine Chance für das Ausbildungsmarketing sein können.

Termin:
20./21.9.18 in Göttingen

Kontakt

JOBSTARTER Regionalbüro Nord
INBAS GmbH - Büro Hamburg
Haubachstr. 86
22765 Hamburg
T: +49 40 855064-92
F: +49 40 851589-93
jobstarter@remove-this.inbas.com 

Zweite Newsletterausgabe des IQ Landesnetzwerks Hessen erschienen

19.07.2018

Das IQ Landesnetzwerk Hessen veröffentlicht mehrmals im Jahr einen Newsletter in dem es über seine Angebote, Veranstaltungen, Publikationen und neue Entwicklungen informiert. Auf der Webseite des IQ Landesnetzwerks Hessen ist die aktuelle Ausgabe 02/2018 veröffentlicht. Dort kann der Newsletter abonniert werden.

Das IQ Landesnetzwerk Hessen wird von der INBAS GmbH koordiniert und umfasst mehr als 20 operative Teilprojekte hessenweit. Es bietet flächendeckende Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung für Ratsuchende mit ausländischen Qualifikationen sowie Qualifizierungsangebote im Kontext der Anerkennung (darunter Anpassungsqualifizierungen und Brückenmaßnahmen für Akademikerinnen und Akademiker). Zusätzlich berät IQ Geflüchtete zu ihren Rechten und Pflichten auf dem Arbeitsmarkt. Darüber hinaus gehören Beratungen und Schulungen für Agenturen für Arbeit, Jobcenter, Kommunen, Unternehmen und ehrenamtlich Tätige im Bereich der interkulturellen Kompetenzentwicklung zum Angebot des Landesnetzwerks.

Das IQ Netzwerk Hessen ist Teil des bundesweiten Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" und zielt auf die verbesserte Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten. Die regionale Umsetzung des Förderprogramms ist zentrale Aufgabe der 16 Landesnetzwerke.

Weitere Informationen zum IQ Netzwerk Hessen unter: www.hessen.netzwerk-iq.de

Minister Al-Wazir bei QuABB-Filmpremiere

10.07.2018

Eine Abschlussklasse der Fachrichtung Medien und Gestaltung der berufsbildenden August-Bebel-Schule in Offenbach hat für das hessische Landesprogramm QuABB eine Reihe von Videoclips produziert.

Zur Uraufführung der "True Stories" über QuABB am 13.06.2018 Uhr in der August-Bebel-Schule dankte der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir den Jugendlichen und stellte den wichtigen Beitrag von QuABB zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen heraus.

Den Produktionsauftrag für die Filme hat die Koordinierungsstelle des Programms beim Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) erteilt. Entstanden sind sechs verschiedene Videoclips. Die Figuren und Szenen wurden von den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklasse selbst gezeichnet und animiert. Die Clips behandeln Probleme im Betrieb wie in der Berufsschule, setzen Unzufriedenheiten auf Seiten der Jugendlichen, aber auch der Betriebe in Szene.

Bei der Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen hängt viel davon ab, ob Auszubildende sich rechtzeitig Hilfe suchen. Wenn Konflikte schon zu weit eskaliert sind oder bereits ein Aufhebungsvertrag im Raum steht, ist der Verbleib im Betrieb oft keine Option mehr. Die Videoserie hat in diesem Zusammenhang einen wichtigen präventiven Effekt. Sie ermutigt Auszubildende, Lehrkräfte und Ausbildungspersonal, Konflikte, die oft komplexe, unterschwellige Ursachen haben, frühzeitig aus der Welt zu schaffen.

"Je früher QuABB intervenieren kann, desto besser sind die Erfolgschancen", erklärte der Minister. "Deshalb ist es ungemein hilfreich, dass wir jetzt diese Videos haben, die für das Thema sensibilisieren und dazu ermutigen, sich rechtzeitig Hilfe zu holen."

Weitere Informationen unter: https://www.quabb-hessen.de

Mehr Studienabbrecher/innen früh erreichen: Projekt Erfolgreich 4.0 gestartet

09.07.2018

Am 18. Mai 2018 fand in Emden die Auftaktveranstaltung des Anschlussprojektes "Erfolgreich 4.0" statt. Durchgeführt wird das Projekt im Verbund mit der Hochschule Emden/Leer und der Ems-Achse. Das Team des Projektes berät Studienabbrecher/innen und -zweifler/innen über die vielfältigen Möglichkeiten, die ihnen eine duale Berufsausbildung bietet und unterstützt sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Mehr als 50 Studierende sind bereits nach der Beratung durch das Projekt in eine Ausbildung vermittelt worden. Außerdem wurden  450 Unternehmen über Studienabbrecher/innen als Zielgruppe informiert.

Das Folgeprojekt findet im Rahmen des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER plus statt. Das JOBSTARTER Regionalbüro Nord, das bei INBAS angesiedelt ist, betreut die Umsetzung des Programms in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Zur Pressemitteilung (PDF 125 KB)

Neue KAUSA-Webangebote für Unternehmen

26.06.2018

Die Koordinierungsstelle KAUSA im BIBB weist auf zwei Online-Publikationen hin. Sie richten sich an ausbildungsinteressierte Unternehmerinnen und Unternehmer mit und ohne Migrationshintergrund und begleiten ihren Einstieg in die duale Ausbildung.

Online-Dossier: Unternehmen bilden aus!
Wer in Deutschland ausbilden will, steht vor vielen Fragen: Was muss ich tun, um ausbilden zu können? In welchem Beruf kann ich ausbilden? Wie finde ich die richtigen Azubis? Wer unterstützt mich dabei? Das multimediale Online-Dossier "Unternehmen bilden aus!" bündelt in sieben Kapiteln die relevanten Informationen zum dualen Ausbildungssystem und gibt viele Tipps aus der Praxis.
https://www.jobstarter.de/unternehmen-bilden-aus

Betriebliche Ausbildung A bis Z: Das neue Fachglossar
Von A wie Allgemeiner Schulbildung über H wie Handwerk bis Z wie Zeugnis: Das neue KAUSA Fachglossar erklärt alle wichtigen Begriffe rund um die Ausbildung in Deutsch, Arabisch, Englisch, Italienisch, Polnisch, Russisch und Türkisch. Viele nützliche Links runden das Online-Nachschlagewerk ab.
https://www.jobstarter.de/kausa-fachglossar

KAUSA ist Teil des BMBF-Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER plus, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert wird. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung. Die KAUSA Servicestellen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein werden vom JOBSTARTER Regionalbüro Nord (INBAS GmbH) betreut.

Das Gütesiegel BSO Hessen digitalisiert das Zertifizierungsverfahren

30.05.2018

Mit dem Schuljahr 2018/2019 wird Hessen im Zertifizierungsverfahren neue Wege beschreiten. Die bisherigen Dateiformate über das Ausfüllen von verschiedenen Dateien werden zukünftig von einer internetgestützten Datenbank abgelöst, die das gesamte Verfahren der Zertifizierung abbildet. Nach wie vor können Schulen vorab ihre Angebote anonym mit einem Selbstbewertungsbogen testen und nach positiver Entscheidung für die Zertifizierung validieren. Für die Bewerberschulen und für die Auditteams wird die Bearbeitung mit der Datenbank deutlich einfacher, sie werden Schritt für Schritt durch den hessischen Kriterienkatalog geleitet.

Alle Akteure greifen anhand eines fein abgestimmten Rollenkonzepts bei der erfolgreichen Durchführung des Gütesiegels BSO Hessen ineinander, das von INBAS im Rahmen der OloV-Koordination in Hessen 2017 konzipiert wurde und 2018 im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums zusammen mit dem Kultusministeriums programmiert wird.

Informationen zum Gütesiegel Hessen

Weitere Informationen zum bundesweiten Netzwerkes Berufswahl-SIEGEL: www.netzwerk-berufswahlsiegel.de

Veranstaltungshinweis: 3.IQ Praxistag Pflege am 20.06.2018 zur Integration von Pflegefachkräften in multikulturelle Arbeitsteams

28.05.2018

Nach dem 1. IQ Praxistag Pflege zu den Rahmenbedingungen der Integration in den Pflegeeinrichtungen und dem 2. Praxistag zu beruflicher Anerkennung und Spracherwerb wendet dich der 3. Teil der Veranstaltungsreihe der Arbeit im Team zu.

Die personellen Strukturen in Pflegeeinrichtungen sind durch Anwerbung und Zuwanderung zunehmend multikulturell geprägt. Der 3. IQ Praxistag Pflege legt das Augenmerk nun auf die Integration von Pflegefachkräften in multikulturelle Arbeitsteams und geht der Frage nach: Wie kann eine von allen gelebte Willkommens- und Integrationskultur auf den Stationen etabliert werden, die Bedarfe und Bedürfnisse aller Mitarbeitenden berücksichtigt?

Ziel der Veranstaltung ist es, Hürden bei der Integration und den Umgang mit diesen aufzuzeigen. Gleichzeitig werden Voraussetzungen für die gelingende Zusammenarbeit skizziert und Erfolge sowie positive Aspekte multikultureller Teams beleuchtet.

Die Veranstaltung richtet sich an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in der Gesundheits- und Krankenpflege, Leitungen von Krankenhäusern und Einrichtungen der Altenhilfe, Stations- und Wohnbereichsleitungen, Krankenpflegeschulen, Pflegereferentinnen und -Referenten der Wohlfahrtsverbände sowie Pflegewissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler.

Datum: 20.06.2018
Uhrzeit: 12:30 - 17:00 Uhr
Ort: Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main

Sie möchten sich für die Veranstaltung anmelden? Zum Anmeldeformular: 3. IQ Praxistag Pflege

Weitere Informationen zur hessischen Veranstaltungsreihe finden Sie im Veranstaltungsflyer IQ Praxistage Pflege (PDF 274 KB).

Workshop "Regionales KAUSA Netzwerktreffen" in Hamburg

30.04.2018

Am 8. Mai 2018 findet im IntercityHotel Hamburg Altona in Hamburg der Workshop "Regionales Netzwerktreffen der KAUSA Servicestellen" statt.

Zentrale Themen des Workshops sind Nachhaltigkeit, Verstetigung (Regionaler Handlungsplan) und Transfer. Die KAUSA Servicestellen berichten über den bisherigen Stand in der Projektarbeit, zwei KAUSA Servicestellen stellen ihre Best Practice Beispiele vor. Zeit für den Erfahrungsaustausch zu weiteren Themen ist am Nachmittag eingeplant.

Der Workshop richtet sich an alle KAUSA Servicestellen aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein.

Datum: 08.05.2018
Uhrzeit: 10:00-15:30 Uhr
Ort: IntercityHotel Hamburg Altona, Hamburg

Fragen beantwortet das JOBSTARTER Regionalbüro Nord (INBAS GmbH):
E-Mail: jobstarter@remove-this.inbas.com   oder
Tel.: 040 855064-92

Veranstalter sind das JOBSTARTER Regionalbüro Nord und die Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration, JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Das Regionalbüro Nord, angesiedelt bei INBAS GmbH, betreut die Umsetzung des Ausbildungsstruktur-Programms "JOBSTARTER – für die Zukunft ausbilden" und der BMBF-Initiative "Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss" in den Ländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Fachtag "Bildung kooperativ denken – Herausforderung für Verwaltung und Zivilgesellschaft" der Transferagentur Hessen am 03.05. in Frankfurt

25.04.2018

Die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Hessen veranstaltet am 03. Mai 2018 in Frankfurt den Fachtag "Bildung kooperativ denken – Herausforderung für Verwaltung und Zivilgesellschaft".

Die Veranstaltung thematisiert die Zusammenarbeit von Kommune und lokalen zivilgesellschaftlichen Initiativen. Dabei werden Chancen und Ansätze zur gemeinsamen Gestaltung von "Bildung vor Ort" aufgezeigt und diskutiert.

Wie können Beteiligte aus Zivilgesellschaft und Verwaltung miteinander kooperieren? Welche Chancen für mehr Bildungsgerechtigkeit können sich aus diesem Zusammenspiel ergeben? Diese und weitere Fragen werden in einem Vortrag sowie in Experten- und Praxisforen in den Blick genommen.

Die Veranstaltung richtet sich an Führungs- und Fachkräfte aus Kommunen und von freien Trägern aus den Bereichen Bildung, Soziales und Integration sowie an kommunalpolitische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und an die Vielzahl der Akteurinnen und Akteure wie aus Stiftungen und Vereinen der Zivilgesellschaft.

Die Anmeldefrist ist 25. April 2018. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; es sind jedoch noch Plätze verfügbar. Teilnahme und Verpflegung sind kostenfrei.

Die bei der INBAS GmbH in Offenbach angesiedelte Transferagentur Hessen ist Teil der bundesweiten "Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement" und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Datum: 03.05.2018
Uhrzeit: 10:00-16:30 Uhr
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Download von Tagungsprogramm und Anmeldeformular auf dem Projektauftritt der Transferagentur Hessen:http://www.transferagentur-hessen.de/veranstaltungen/veranstaltungstermine/details/bildung-kooperativ-denken-herausforderung-fuer-verwaltung-und-zivilgesellschaft.html

 

INBAS-Weihnachtsspende 2017 geht an Bildungs- und Lebenshaus in Nairobi

02.02.2018

Mit der Weihnachtsspende 2017 unterstützte INBAS eine Ausbildungsinitiative in Nairobi, Kenia. "Step by step" ist das Motto von Cargo Human Care (CHC). Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Frankfurt/Main hat dort ein stabiles Netzwerk aufgebaut. Das Engagement ist groß und vielfältig. Im Zentrum steht die Unterstützung eines Waisenhauses mit einer angrenzenden Medizinstation sowie die weiterführende John Kaheni Residence. Patenschaften sind eine Säule der CHC-Entwicklungsarbeit. Mit diesen Beiträgen werden nachhaltige Schul- und Berufsausbildungen sowie eine medizinische Versorgung der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im CHC-Umfeld ermöglicht. Teamarbeit hat dabei einen hohen Stellenwert.

Das Medical Care Centre leistet einen Beitrag zur medizinischen Versorgung der bedürftigsten Bevölkerung in der Umgebung des Waisenhauses. 2009 eröffnet, verfügt es über Behandlungsräume, ein Labor und eine Apotheke. Fachärztinnen und -ärzte unterschiedlicher Disziplinen aus Deutschland arbeiten ehrenamtlich zusammen mit kenianischen Kolleginnen und Kollegen in der Ambulanz. Zurzeit werden monatlich etwa 2.000 Kranke behandelt.

Das Mother’s Mercy Home (MMH) ist ein Heim und Zuhause für rund 120 Waisenkinder unter 18 Jahren im Norden von Nairobi. 2001 von Frauen der Anglikanischen Kirche gegründet, wird es mittlerweile gemeinsam von CHC und der Anglikanischen Kirche geführt. Im CHC-Summercamp trainieren die Kinder kreative Fähigkeiten, zum Beispiel Basteln, Nähen, Stricken, Holzarbeiten. Workshops geben Einblicke in technische oder gesundheitliche Themen. Ziel ist das Training von Basis-Fertigkeiten, die im kenianischen Schulsystem nicht unterrichtet werden.

In der John Kaheni Residence (JKR) entstand 2015 ein neues Zuhause für die Schulabgänger/innen (Alumni) des Mother’s Mercy Home. Die Jugendlichen werden in der JKR während ihrer Berufsausbildung auf ein selbstständiges Leben vorbereitet. Ein Sozialarbeitsteam steht ihnen zur Seite und koordiniert Schulungen. Schwerpunkte liegen auf der Förderung der persönlichen und beruflichen Entwicklung. Über vielfältige Kooperationen kann CHC den jungen Frauen und Männern Workshops, Coaching und individuelles Training anbieten. Das Ziel der JKR ist, den jungen Erwachsenen nachhaltig zu helfen und ihnen den bestmöglichen Start in ein selbstständiges Leben zu geben.

Mehr über den Verein "Cargo Human Care": www.cargohumancare.de

Dokumentation: Arbeitsergebnisse zum Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen in der beruflichen Bildung

02.02.2018

Am 28.11.2017 fand am Berliner Standort der INBAS GmbH ein Fachaustausch statt, der erste Ergebnisse zum Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen (IFSL) vorstellte. Die Dokumentation der Veranstaltung ist nun veröffentlicht.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung" (IQ), die den Begriff "Integriertes Fach- und Sprachlernen" prägte. Die im Rahmen des Fachaustauschs vorgestellten Ergebnisse waren in einer institutionsübergreifenden Berliner Arbeitsgruppe erarbeitet worden, die vom Projekt EMSA – Erfolg mit Sprache und Abschluss mit initiiert worden war. An der Arbeitsgruppe beteiligt ist auch das ebenfalls von INBAS durchgeführte Projekt MAZAB – mit Anpassungsqualifizierung zum anerkannten Berufsabschluss.

Bereits beim letzten EMSA-Fachaustausch im November 2016 hatten die Teilnehmenden erste Lösungsansätze auf dem Weg zu einem Berliner Standard im Integrierten Fach- und Sprachlernen (IFSL) diskutiert. In den vergangenen Monaten wurde nun ein Strukturmodell entwickelt, das unabhängig von Bildungsinstitutionen, Zielgruppen und Bildungszielen die Zusammenhänge und Chancen von IFSL beschreibt. Dabei vertritt das Projekt MAZAB den arbeitsplatzorientierten und das Projekt EMSA den qualifizierungsorientierten Praxisansatz.

Alle Ergebnisse werden 2018 im Rahmen des Projektes EMSA in einer Handreichung veröffentlicht.

Projekthintergrund: INBAS koordiniert im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales das Modellprojekt EMSA – Erfolg mit Sprache und Abschluss. Im Rahmen des Projektes werden Migrantinnen und Migranten zum Nachholen des Berufsabschlusses beraten und informiert. Daneben koordiniert EMSA ein Netzwerk aus Bildungsträgern, die abschlussorientierte Nachqualifizierungen mit integrierter Sprachförderung und persönlicher Begleitung (Kompetenzentwicklungsbegleitung) anbieten, wodurch eine Teilnahme mit B1 Deutschkenntnissen und/oder befristetem Aufenthalt möglich. EMSA zielt damit auf die Erhöhung der Teilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund, die bisher in FbW-Maßnahmen unterrepräsentiert sind.

Koordiniert wird EMSA durch das Berliner Büro der INBAS GmbH.

INBAS GmbH (Hrsg.): Arbeitsergebnisse zum Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen (IFSL) in der beruflichen Bildung. Dokumentation zum fachlichen Austausch am 28.11.2017 in Berlin. Berlin, 26.01.2018

IQ macht mit: Fortbildungsreihe "Vitamin Be vernetzt Geflüchtete beschäftigen" im Landkreis Darmstadt-Dieburg

22.01.2018

"Erfolgreiche Arbeitsmarktintegration vor Ort lebt von Beteiligung, Wissen und Vernetzung!" Mit diesem Leitsatz wirbt die Initative "Vitamin Be vernetzt Geflüchtete beschäftigen" für eine neue Schulungsreihe für Ehrenamtliche zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten im Landkreis Darmstadt-Dieburg und in Darmstadt. Im Rahmen mehrerer Fortbildungen von Januar bis März erhalten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit zentrale Informationen rund um das Thema Arbeit und Flucht und werden beim Aufbau von Netzwerken unterstützt.

Auch das IQ Netzwerk Hessen engagiert sich für Vitamin Be. Ingrid Hoensch von der Mobilen Anerkennungsberatung (MoAB) der INBAS GmbH wirkt als Referentin an der Fortbildungsreihe mit. Sie informiert am 17. Februar im Evangelischen Gemeindehaus Groß-Umstadt über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse und stellt die Anerkennungsberatung im IQ Netzwerk Hessen vor.

Das Projekt "Vitamin Be vernetzt Geflüchtete beschäftigen" wurde von den Evangelischen Dekanaten Vorderer Odenwald und Darmstadt-Stadt ins Leben gerufen. Die Initiative zielt unter anderem darauf ab, ehrenamtliche Teams in den Kommunen aufzubauen, welche Hauptamtliche bei Beratung und Arbeitsvermittlung effektiv unterstützen und damit entlasten können.

Weitere Informationen zum Projekt liefert der Projektflyer Vitamin Be (PDF 2,82 MB)

Gemeinsam digitale Flüchtlingsarbeit voranbringen: Dokumentation des 2. Digitalen Flüchtlingsgipfels

28.12.2018

Die Dokumentation des Digitalen Flüchtlingsgipfels 2017 ist online veröffentlicht. Beteiligt war auch das durch das INBAS-Büro Berlin durchgeführte Projekt "Hop-on – Help for orientation in the professional system - online for newcomers". Die Online-Plattform Hop-on wurde als Kooperationsprojekt zwischen INBAS GmbH und der TU Hamburg im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU) entwickelt (https://hopon-newcomers.com/de/).

Am 27. Juni 2017 veranstaltete das Bundesministerium des Innern (BMI) zusammen mit seinen Kooperationspartnern dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), betterplace lab, Initiative D21 und openTransfer den 2. Digitalen Flüchtlingsgipfel in Berlin. Die rund 150 Teilnehmenden – darunter Initiativen, Projektträger, Ehrenamtliche, etablierte Institutionen und Geflüchtete – diskutierten das Potenzial der digitalen Flüchtlingshilfe. Sie nutzten die Chance, sich (weiter) zu vernetzen, um gemeinsam die digitale Flüchtlingsarbeit voranzubringen.

In den acht Breakout-Sessions am Nachmittag stellten sich viele etablierte, aber auch neue Projekte aus den Bereichen Sprachförderung, Information, Erstorientierung, Bildung, Arbeit und Ausbildung vor. Um sprachliche Barrieren abzubauen, fand die Konferenz diesmal in drei Sprachen statt: auf Deutsch, Englisch und Arabisch.

Die Dokumentation der Konferenz – ebenfalls dreisprachig – wurde nun online veröffentlicht unter: www.bamf.de/digifg17. Sie bündelt die wichtigsten Ergebnisse und vertieft ausgewählte Aspekte in Interviews. Steckbriefe bieten einen Einblick in alle Projekte, die auf der Konferenz vorgestellt wurden. Statements von Teilnehmenden spiegeln deren Erfahrungen, Perspektiven und Gedanken zu den Themen der Tagung.

BeA/WiP auf der Preisverleihung zum Deutschen Engagementpreis 2017

15.12.2017

Das Projekt BeA+ war für den Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert. Zu diesem Anlass hat am 5. Dezember 2017 das Team von BeA+ bzw. dem Nachfolgeprojekt WiP ("Wege in die Pflegeausbildung") an der Preisverleihung in Berlin teilgenommen.

Bei einem feierlichen Festakt im Tipi am Kanzleramt wurde das Engagement der Nominierten gewürdigt und es wurden Preise in fünf Kategorien sowie ein Publikumspreis verliehen.

Besonders hervorzuheben sind die Preisträger des Publikumspreises, das Fotografennetzwerk "Dein Sternenkind", die mit einem neuen Rekord-Ergebnis von über 23.000 Stimmen die Online-Abstimmung gewonnen haben. In der bundesweiten Initiative haben sich rund 600 Fotografen zusammengeschlossen, die ehrenamtlich Erinnerungsfotos von Neugeborenen anfertigen, denen der Tod unausweichlich bevorsteht oder die bereits verstorben sind.

Um der Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland ein Gesicht zu geben, ehrt der Deutsche Engagementpreis engagierte Menschen, Initiativen, Unternehmen sowie öffentliche Verwaltungen. Initiator und Träger des Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit. Förderer des Deutschen Engagementpreises sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Generali Deutschland AG und die Deutsche Fernsehlotterie.

Weitere Informationen: https://www.deutscher-engagementpreis.de/ueber-uns/preisverleihung-2017/

WiP und IQ Hessen: Zwei INBAS-Projekte beim Bürgerforum Rhein-Main

Unter dem Titel "Löwen im Herz. Hessen integriert" veranstaltete das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am 23. November 2017 ein Bürgerforum in der Messe Offenbach. INBAS beteiligte sich im Rahmen eines Marktes der Möglichkeiten. Lukas Wozniok präsentierte die Angebote des hessischen Landesnetzwerks "Integration durch Qualifizierung" (IQ Hessen), Ralf Priester und Narges Yelaghi stellten das Angebot des Beratungsprojektes WiP ("Wege in die Pflegeausbildung") vor.

Informationen zur Veranstaltung: www.loewenimherz.de/Offenbach

WiP auf der Offenbacher Stadtrallye für Beruf und Wiedereinstieg

16.11.2017

Am 10. November 2017 präsentierte das INBAS-Projekt WiP sein Angebot auf der 4. Offenbacher Stadtrallye für Beruf und Wiedereinstieg. Das Projektteam informierte die Besucherinnen und Besucher über Möglichkeiten einer Ausbildung in der Pflege und stellte seine Projektarbeit vor. Die Stadtrallye für Beruf und Wiedereinstieg nach Eltern- und Pflegezeit wird seit 2013 jährlich von der Bundesagentur für Arbeit, dem Frauenbüro und der VHS Offenbach veranstaltet.

Das BMBF lädt ein: Erstes bundesweites Fachforum "Datenbasiertes Bildungsmanagement" vom 20.-21. November in Köln

Die Einladung richtet sich an Kommunen, die am Förderprogramm "Bildung integriert" teilnehmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der fachliche Austausch und aktuelle Entwicklungen des datenbasierten Bildungsmanagements auf kommunaler Ebene. Am 21. November findet im Anschluss an das Fachforum ein Netzwerktreffen der Anwenderkommunen des IT-Instrumentariums statt.

Weitere Informationen und Verweis zum aktuellen Tagungsprogramm

Neue Förderrunde "Bildung integriert": Transferagentur Hessen bietet individuelle Diskussionstermine für Kommunen

Neue Anträge zum Förderprogramm können noch bis zum 31.12.2017 gestellt werden. Zu den bereits bewährten Gesprächsrunden bietet die Transferagentur Hessen nur auch individuelle Gesprächstermine an. Kontaktdaten zur Verbindung Ihres persönlichen Gesprächstermins finden Sie in unserer Kurzmeldung.

Fachartikel: Anerkennungsberatung für Geflüchtete. Wie profitieren Unternehmen?

06.11.2017

Seit 2014 berät INBAS hessenweit Fachkräfte aus dem Ausland, die Fragen zur Anerkennung ihrer ausländischen Berufsabschlüsse haben. Darunter sind auch viele Menschen mit Fluchthintergrund. Zwar sind die Anliegen der Ratsuchenden aus aller Welt ähnlich gelagert, jedoch sind bei Geflüchteten spezifische Herausforderungen in der Beratung zu meistern.

Welche dies sind und welche Erkenntnisse sich daraus für Unternehmen ableiten lassen, beschreiben Jennifer Erdmann, Petra Notz und Frank Zerayohannes-Bölts vom Projekt MoAB ("Mobile Anerkennungsberatung in Hessen"), das als Teilprojekt des IQ Landesnetzwerk Hessen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" von der INBAS GmbH durchgeführt wird. Der Fachartikel erschien in der Fachzeitschrift der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V.

Anerkennungsberatung für Geflüchtete. Wie profitieren Unternehmen? In: AWV Nachrichten, Heft 5 (September/ Oktober) 2017, S. 12-15

Verleihung der Gütesiegels Berufs- und Studienorientierung Hessen 2016/2017

20.09.2017

Für ihre erfolgreichen Konzepte im Übergang Schule - Beruf wurden am 14.09.2017 fünfzig hessische Schulen mit dem "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" ausgezeichnet. Überreicht wurde die Auszeichnung durch Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson sowie Eberhard Flammer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern und Präsident der IHK Lahn-Dill. Die Veranstaltung fand in einem feierlichen Rahmen in den Räumen der IHK Frankfurt am Main statt.

Das "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" wird seit dem Schuljahr 2010/11 an hessische Schulen verliehen, die in vorbildlicher Weise ein handlungsorientiertes, fächerübergreifendes und arbeitsweltbezogenes Konzept zur Berufs- und Studienorientierung umsetzen. Die Bewertung orientiert sich an den Qualitätsstandards der hessenweiten Strategie OloV, die seit 2004 durch INBAS koordiniert wird. Auch das Projektbüro "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" ist unter dem Dach von INBAS angesiedelt.

OloV wird von der Hessischen Landesregierung aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, des Hessischen Kultusministeriums und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Kooperationspartner des "Gütesiegels Berufs- und Studienorientierung Hessen" sind das Hessische Kultusministerium, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, die Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern, die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände und die Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Hessen.

Zur Veranstaltungsdokumentation: www.olov-hessen.de/guetesiegel

Stellungnahmen der Parteien zu den Wahlprüfsteinen des Nationalen Forums Beratung

15.09.2017

Was wird sich nach der Bundestagswahl an den Rahmenbedingungen von Bildungsberatung ändern? Das Nationale Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung (nfb) – in dem auch die INBAS GmbH Mitglied ist – hat im Mai einige der bei der Bundestagswahl 2017 antretenden Parteien (CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/die Grünen, Die Linke, FDP) zu ihren Vorstellungen und Plänen hinsichtlich einer Verbesserung der Beratungsangebote im Bereich von Bildung, Beruf und Beschäftigung in Deutschland befragt. Die Ergebnisse wurden nun publiziert.

Viele Gute Vorsätze, aber wenig Konkretes – so könnte man die Ergebnisse der Umfrage beschreiben. So besteht Einigkeit, dass die Bildungsberatung gestärkt und auf neue Anforderungen ausgerichtet werden muss, dass Beratungsstellen sich stärker vernetzen müssen, um besser auf die Beratung im Lebens- und Erwerbsverlauf eingestellt zu sein, dass Qualität, Professionalität und Effizienz von Beratung gesteigert und ggf. das Aufgabenspektrum bestehender oder im Aufbau befindlicher Institutionen (Arbeitsagenturen, Jugendberufsagenturen) erweitert werden muss, um Beratung zu bündeln und effizienter zu gestalten. In den konkreten Umsetzungsstrategien unterscheiden sich die Parteien allerdings.

Die Beratung zugewanderter und geflüchteter Menschen sehen alle Parteien als eine große Herausforderung. Während CDU/CSU auf die bewährten Instrumente der der Integrations- und Sprachkurse verweisen, fordern Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und FDP eine frühzeitige, umfassende Beratung und Kompetenzerfassung schon in den Aufnahmezentren und Betreuungseinrichtungen, um die Potenziale der Neuzugewanderten früh zu erkennen und die Integration in den Arbeitsmarkt zu beschleunigen. Die SPD will einen Rechtsanspruch auf Beratung bei der Anerkennung ausländischer Studien- und Berufsabschlüsse einführen.

Die Wege zu mehr Qualität in der Beratung und einer stärkeren Professionalisierung des Beratungspersonals sehen unterschiedlich aus: SPD und Bündnis 90/Die Grünen setzen darauf, dass Bund und Länder sich auf gemeinsame Standards in der Berufs- und Studienorientierung und –beratung einigen. Nach Vorstellung von Bündnis 90/Die Grünen sollten sich alle beteiligten Institutionen zur Verbreitung und Implementierung von Qualitätsstandards verpflichten. CDU/CSU hingegen verweisen auf die Pluralität der Beratungslandschaft, die die Einführung einheitlicher bundesweiter Standards schwierig mache, sie setzen auf freiwillige Zertifizierung. Keine der befragten Parteien jedoch wagt sich bei diesem Thema daran, eine gesetzliche Regelung für die Einführung verbindlicher Qualitätsstandards zu fordern – noch nicht einmal im Zusammenhang mit der Vergabe öffentlicher Fördermittel für Beratungsdienstleistungen.

Der letzte Wahlprüfstein bezieht sich auf die Frage der verbreiteten prekären Beschäftigungsverhältnisse von Beraterinnen und Beratern, die die Herausbildung von Kontinuität, Qualität und Professionalität in hohem Maße beeinträchtigen. Hierzu beziehen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke eine klare Position: Beratung darf nicht nur Anhängsel von bildungs- oder arbeitsmarktpolitischen Förderprogrammen sein, sondern bedarf einer eigenen Förderstruktur. Die Linke fordert darüber hinaus, die vielfach mittlerweile ausgelagerten Beratungsdienstleistungen wieder verstärkt in die Regelangebote des Öffentlichen Dienstes zurückzuholen.

Das nfb will nach der Bundestagswahl den Dialog mit den Parteien suchen.

Die Ergebnisse der Umfrage sind im Detail nachzulesen im nfb-Newsletter, Schwerpunktheft Bundestagswahl 2017 unter: http://www.forum-beratung.de/cms/upload/NL_2-2017_final_CK.pdf

Veranstaltungshinweis: Basisseminare für Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter

29.08.2017

Das JOBSTARTER Regionalbüro Nord bietet in diesem Jahr erneut in Kooperation mit der Servicestelle Bildungsketten Basisseminare für Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter (BerEb) an.

Die Seminare sind offen für BerEb aus den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein, die ihre Tätigkeit gerade erst begonnen haben.

Bei der zweitätigen Veranstaltung sollen BerEb für ihren Auftrag, die Ziele der Berufseinstiegsbegleitung und ihre komplexe Rolle sensibilisiert werden. Die Teilnehmenden erfahren,

  • auf welchen programmatischen Grundlagen die Berufseinstiegsbegleitung fußt,
  • welche Rolle und Aufgaben sie haben – und wo die Grenzen liegen,
  • wie die Begleitung im Arbeitsumfeld Schule gelingt und
  • welche Faktoren für die Integration in Ausbildung in der nachschulischen Phase eine besondere Rolle spielen.

Veranstaltungstermine und -orte für die Region Nord:

14.-15.09.2017 für die Länder Bremen und Niedersachsen im Veranstaltungs- und Tagungsbereich „Rotation“ in den ver.di Höfen, Goseriede 10, 30159 Hannover. (Dieses Seminar ist bereits ausgebucht!)

27.-28.09.2017 für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein im „Seminarraum in Hamburg“ (SIH), Mexikoring 15, 22297 Hamburg

Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff „BerEb-Basisseminare“ an bildungsketten@inbas.com. Sie erhalten dann nähere Informationen zur Veranstaltung. Fragen beantwortet das Team vom JOBSTARTER-Regionalbüro Nord (INBAS GmbH) auch telefonisch unter 040-85506492.

Weitere Informationen zu den Terminen in anderen Bundesländern finden Sie hier:

https://www.bildungsketten.de/de/2755.php

Zukunftsforum BSO Hessen: INBAS als Impulsgeber in drei Barcamp-Sessions

21.08.2017

Am 23. Juni 2017 fand in der IHK Darmstadt das "Zukunftsforum BSO Hessen" statt. Die Veranstaltung war der offizielle Abschluss des Projektes "Unterstützung der Berufs- und Studienorientierung Hessen". Im Mittelpunkt stand neben dem Rückblick auf die Erfolge der letzten zwei Jahre vor allem auch der Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft.

"Alle müssen an einem Strang ziehen!", darüber waren sich die mehr als 170 Vertreterinnen und Vertreter von Akteuren aus Schule, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft einig. Nach einer Talkrunde, an der auch der hessische Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz teilnahm, sowie zwei einleitenden Vorträgen, fand am Nachmittag ein Barcamp statt. Es stand unter dem Motto: "BSO mit Zukunft". In insgesamt 16 Barcamp-Sessions wurden Strategien erarbeitet, um die Berufs- und Studienorientierung an hessischen Schulen weiterzuentwickeln.

Hierbei thematisierten drei Sessions die hessenweite Strategie OloV und das Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen. Die Impulsgeberinnen arbeiten am Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, das mit der Steuerung beider Vorhaben beauftragt ist:

  • "OloV im Wandel? – Lokale Vermittlungsarbeit stärken!" (Monika von Brasch, INBAS GmbH, Leiterin der hessenweiten OloV-Koordination)
  • "Ausgezeichnet in die Zukunft – Gütesiegel BSO weiter denken!" (Dr. Sabine Beck, INBAS GmbH, Projektleiterin, Projektbüro Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen)
  • "Hand in Hand! – Fächerübergreifendes BSO-Curriculum" (Ursula Güttler, Hessisches Kultusministerium, Projektbüro Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen)

Die Impulse aus dem Zukunftsforum sowie die Forderungen an die politisch Verantwortlichen sind nun, ergänzt durch zusätzliche Informationen zum Projekt, in einer Publikation zusammengefasst.

Die Publikation ist als Download oder als gedrucktes Exemplar erhältlich unter:

 www.bso-hessen.de/Zukunftsforum-BSO-Hessen

QuABB im Hessischen Rundfunk

04.08.2017

In einem Beitrag vom 29.07.2017 zum Beginn des neuen Ausbildungsjahrs hat hr info die Ausbildungsbegleiterin Heike Farr aus Frankfurt interviewt.

Die Qualifizierte Ausbildungsbegleitung des Landesprogramms QuABB verfolgt das Ziel, Ausbildungsabbrüche im dualen System zu verhindern. Das Programm ist ein landesweites Unterstützungssystem für Ausbildungen in Krisen, das sowohl akut als auch präventiv wirkt. An den jeweiligen QuABB-Standorten wird die Ausbildungsbegleitung von lokalen Trägern umgesetzt. Begleitet und gesteuert wird sie von der hessenweiten Koordinierungsstelle bei INBAS.

In dem Interview erläutert Frau Farr, die an drei Frankfurter Berufsschulen Auszubildende berät, den Hintergrund des Programms und das Angebot der Qualifizierten Ausbildungsbegleitung. Sie berichtet über Herausforderungen und Erfolge in der täglichen Arbeit von QuABB: Welches sind die größten Probleme, die in der Ausbildung auftreten können, was lässt sich mit der Begleitung durch QuABB erreichen?

Der Podcast ist online verfügbar, das Interview beginnt bei Minute 3:07:  "Podcast: Das Ausbildungsjahr beginnt: wo soll der Nachwuchs herkommen?"

Sprachenvielfalt bei INBAS: Aktionsumfrage zum 5. Deutschen Diversity-Tag

31.05.2017

Deutschland ist bunt und vielfältig. Das gilt auch für unsere Arbeitswelten. Unter dem Motto "Vielfalt unternehmen: Wir zeigen Flagge!" fand am 30.05.2017 der 5. Deutsche Diversity-Tag auf Initiative des Vereins Charta der Vielfalt e.V. statt. Hunderte von Unternehmen und Institutionen in Deutschland setzten an dem bundesweiten Aktionstag ein Zeichen für ein erfolgreiches Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft.

17 Sprachen bei INBAS

Auch das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik nahm den Diversity-Tag zum Anlass, sich einen ersten Eindruck davon zu verschaffen, wie vielfältig das Unternehmen ist. Dazu wurde einem Kernbereich kultureller Vielfalt - der Sprache - eine interne Aktionsumfrage gewidmet. Das Ergebnis: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei INBAS sprechen 17 verschiedene Sprachen: Arabisch, Aramäisch, Armenisch, Bosnisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch.

Diversity Management als Querschnittsthema

Seit 2013 beteiligen sich bundesweit zahlreiche Unternehmen und Institutionen am Deutschen Diversity-Tag. Auch dieses Jahr wurden bundesweit über 1.000 Aktionen erwartet. Diversity Management gilt als Querschnittsthema. Die Idee dahinter: Eine Organisationskultur, in der Vielfalt selbstverständlich gelebt wird, führt dazu, dass alle Beschäftigten ihr Potenzial bestmöglich einbringen. Sie befördert auch die Vielfalt der Ideen oder Produkte, für die das Unternehmen oder die Institution steht. Diese Vorteile sehen immer mehr Unternehmen und Institutionen: rund 2.500 Konzerne, Betriebe, öffentliche Institutionen, Vereine und sogar fast alle 16 Bundesländer haben die Charta der Vielfalt, die Selbstverpflichtung zu Diversity Management in Deutschland, unterzeichnet. Die INBAS GmbH zählt dazu.

INBAS-Projekt zur Qualifizierung von Migrantinnen in der Altenpflege für Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert

16.05.2017

Das Projekt BeA bzw. BeA+ (Berufseinsteigerinnen in die Altenpflege), das im letzten Jahr bereits den Hessischen Integrationspreis gewann, wurde nun für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen. Das Projektteam hat die Nominierung angenommen und beteiligt sich an dem Wettbewerb. Die Vergabe des Deutschen Engagementpreises findet am 5. Dezember 2017 in Berlin statt.

Nur die Ausrichter der rund 630 regionalen wie überregionalen Engagementpreise können ihre Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Engagementpreis nominieren. Insofern stellt die Nominierung bereits einen besonderen Erfolg dar.

BeA bzw. BeA+ hatte die Gewinnung von Frauen mit Migrationshintergrund als Fachkräfte für die Altenpflege zum Ziel. Das Projektteam unterstützte die berufliche Neuorientierung der Teilnehmerinnen vor und während der Ausbildung und beriet bei der Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen. Durch die Teilnahme an dem Projekt konnten drei formale Qualifikationen erreicht werden: eine einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin und darauf aufbauend eine verkürzte Ausbildung zur Altenpflegerin oder die umfassende dreijährige Ausbildung (www.inbas.com/bea).

Bei der Verleihung des Hessischen Integrationspreises 2016 lobte die Jury das Projekt als herausragendes Vorbild zur nachhaltigen Förderung der Erwerbstätigkeit von Migrantinnen und zur Gewinnung von Pflegekräften in der Altenpflege. Mit dem Konzept der intensiven individuellen Beratung und Begleitung der Teilnehmerinnen werden hohe fachliche Standards gesetzt. Die hervorragende Vernetzung und intensive Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren beeindruckte die Jury besonders.

BeA und sein Nachfolgeprojekt BeA+ liefen von November 2012 bis März 2017. Seit dem 01.04.2017 wird das Konzept nun in erweiterter Form unter dem Titel "Wege in die Pflegeausbildung" (WiP) weiterentwickelt ( www.inbas.com/wip). Das neue Projekt bietet auch Männern einen beruflichen Einstieg in den Pflegebereich. Neben der Altenpflege stehen weitere Berufe zur Auswahl, so können auch Ausbildungen in der Krankenpflege und Kinderkrankenpflege erreicht werden. WiP wird, wie bereits BeA+, gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und des ESF sowie der Kommunalen Jobcenter der Stadt und des Kreises Offenbach.

Kontakt

WiP - Wege in die Pflegeausbildung
INBAS GmbH Herrnstr. 53
63065 Offenbach

Herr Ralf Priester
Tel.: 06927224-714
E-Mail: ralf.priester@remove-this.inbas.com

Frau Narges Yelaghi
Tel.: 069 27224-723
E-Mail: narges.yelaghi@remove-this.inbas.com

10 Jahre idb: Eine Software erleichtert die Begleitung in den Arbeitsmarkt

02.05.2017

Im Sommer feiert INBAS das zehnjährige Jubiläum seiner Software idb. Als spezialisierter Dienstleister engagiert sich INBAS vor allem für die Erleichterung von Übergängen in berufliche Ausbildung und die Durchlässigkeit des Bildungssytems. Was wenige wissen: seit nunmehr zehn Jahren ist INBAS auch auf dem Gebiet der Softwareentwicklung erfolgreich.

Mit der Software idb können Bildungsanbieter Qualifizierungsangebote verwalten, individuelle Bildungsverläufe planen und dokumentieren und, sofern es sich um öffentlich geförderte Maßnahmen handelt, Meldungen an die Arbeitsagentur übermitteln. Und das standortübergreifend. Denn idb wird zentral im Internet bereitgestellt. Für die Kunden bedeutet das: keine eigene Installation, kein Ärger mit Updates und Serverwartung. Benötigt wird nur ein Internetzugang. Um die Aktualität der Software und die Kompatibilität mit der Schnittstelle zur Arbeitsagentur kümmert sich INBAS in Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen Thamm IT aus Osnabrück. Auch an Datensicherheit und Datenschutz werden hohe Anforderungen gestellt: Der Serverpark der INBAS GmbH steht bei dem Provider Heinlein, dessen Standards als besonders hoch gelten, alle sicherheitsrelevanten Prozesse sind lückenlos dokumentiert.

"Unsere Software nutzen zur Zeit etwa 5.000 Fachkräfte in 260 Bildungseinrichtungen bundesweit", erklärt Projektleiter Hardy Merz. Er und sein Team können stolz sein auf das Ergebnis: In zehn Jahren hat sich der Bereich der Softwareentwicklung zu einem neuen Arbeitsfeld des Instituts entwickelt. Zu den Kunden zählen längst nicht nur Bildungsträger, sondern beispielweise auch Kommunen, die in Ihren Eigenbetrieben Arbeitslose qualifizieren. Auch der Leistungsumfang von idb nimmt mit der Weiterentwicklung der Bildungsmaßnahmen und dem Hinzukommen neuer Zielgruppen - zuletzt der neuen Aufgabe der beruflichen Integration von Flüchtlingen - stetig zu.

Joachim Winter, Geschäftsführer der INBAS GmbH, sieht in dem neuen Geschäftsfeld eine sinnvolle Ergänzung des Portfolios: "Unser Kerngeschäft ist die Konzeptentwicklung, Beratung und Prozessbegleitung für Institutionen an der Schnittstelle von beruflicher Bildung und Arbeitsmarktpolitik. Die Entwicklung von Datenbanken und Softwarelösungen sehen wir als eine weiter Möglichkeit, die schwierige Arbeit unserer Kunden durch die Bereitstellung spezifischer Arbeitsinstrumente  und angepasster Dienstleistungen zu erleichtern. Auch hier setzen wir unsere profunde Kenntnis der Arbeitsprozesse und des Arbeitsumfeldes unserer Kunden ein."

Oliver Lauberger, im idb-Team unter anderem zuständig für den Support, erläutert: "Wir haben eine gut eingespielte Zusammenarbeit mit unseren Programmierern: Wir bringen unser Fachwissen und unseren Kontakt zur Praxis ein, die Partner aus Osnabrück übernehmen die Programmierung. Den Support erhalten die Kunden dann wieder bei uns." Gewissermaßen das Beste aus zwei Welten.

Ein wachsendes Geschäftsfeld

Jedes Jahr schaffen viele Jugendliche nach ihrem Schulabschluss nicht den direkten Einstieg in eine Berufsausbildung, andere benötigen Unterstützung, um ihre Ausbildung erfolgreich zu beenden. Auch Erwachsene versuchen aus einer Situation der Arbeitslosigkeit, der Rehabilitation oder Zuwanderung heraus fuß zu fassen. In diesen unterschiedlichen Lebenslagen führt der Weg häufig über eine Qualifizierungsmaßnahme, die von der Bundesagentur für Arbeit finanziert und durch einen Bildungsanbieter  oder ein Unternehmen vor Ort durchgeführt wird. Dort erhalten die Betroffenen ein Angebot, das je nach Bedarf aus Kompetenzfeststellung, Beratung, Qualifizierung und anderen Hilfen, z.B. Sprachunterricht besteht.

Um die Vielzahl der Angebote zu verwalten zu können, hat die Bundesagentur für Arbeit vor genau zehn Jahren eine netzgestützte Plattform eingeführt, über die seitdem alle Bildungsträger ihre Qualifizierungsmaßnahmen abwickeln. "Die sogenannte "Elektronische Maßnahmeabwicklung", kurz eM@w, stellte eine kleine technische Revolution auf dem Gebiet der Arbeitsmarktdienstleistungen dar: Zum ersten Mal konnte der Datenbestand über eine gemeinsame Schnittstelle arbeitsteilig von Bildungsanbietern und Arbeitsagentur gepflegt werden. So können nicht nur finanziell relevante Daten nahezu in Echtzeit übermittelt werden, es sind auch Auswertungen und damit eine genauere Steuerung als Maßnahmen möglich. Dass dies von den Bildungsträgern nicht nur freudig aufgenommen wurde, soll nicht verschwiegen werden. Es war die Zeit der Arbeitsmarkreformen, die für den öffentlich geförderten Bildungssektor mit schwerwiegenden Umbrüchen verbunden war.

Von Anfang an war INBAS an vorderster Front dabei. In den Jahren 2001 bis 2007 hatte das Institut den Auftrag zur "Entwicklung einer neuen Förderstruktur für Jugendliche besonderem Förderbedarf". Als Partner beteiligt waren sowohl Mitarbeitende aus Arbeitsagenturen als auch pädagogische Fachkräfte von Bildungsträgern. Ein fruchtbarer Dialog, aus dem nicht nur ein Entwurf für die Neugestaltung des sogenanntes "Übergangsbereich" entstand, sondern auch die Idee zur gemeinsamen Entwicklung einer Software. Ergebnis war eine webbasierte Plattform, die den schlichten Namen "idb" (INBAS Datenbanksystem) erhielt. Der Datenaustausch erfolgt über di em@w -Schnittstelle der Bundesagentur für Arbeit. Inzwischen ist hier ein lukrativer Markt entstanden. Unter den Anbietern ist INBAS einer der größeren und einer der wenigen, die nicht originär aus der Softwareentwicklung stammen, sondern aus der Anwendungspraxis.  

Weiterentwicklung im Dialog mit der Praxis

Die inhaltliche Nähe zu den Kunden, die genaue Kenntnis der Arbeitsabläufe und Maßnahmen sowie nicht zuletzt der "Endkunden" - Menschen mit schwierigen Bildungsverläufen -, ist einer der vielen Vorteile, die INBAS seinen Kunden bietet. Bis heute fließen Impulse aus der Praxis in die Weiterentwicklung von idb ein, werden Anregungen von Kunden aufgenommen und in neue Features umgesetzt. Praxisnähe ist ein Kennzeichen der Arbeit des Instituts, der Dialog auf Augenhöhe Programm.

Eine Bildungsbegleiterin fasst ihre Erfahrungen so zusammen: " Als idb-Nutzer der ersten Stunde haben wir aktiv mitverfolgt  bzw. profitiert, wie das Programm gewachsen ist, wie es von Jahr zu Jahr verbessert und erweitert wurde. Durch den Telefonsupport gibt es kurze Wege, auch bei der Nutzung der Support-Tickets wird man von einem kompetenten Team freundlich und hilfsbereit unterstützt. Als Anwender ist es äußerst positiv, mit einem Team zusammenzuarbeiten, welches von Beginn an das System mit entwickelt hat und stets für Hinweise von denen, die täglich das System nutzen, offen ist."

Projektleiter Merz ist schon mit der nächsten Weiterentwicklung von idb beschäftigt: eine Schnittstelle zu Maßnahmen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, um die Software auch für diesen Bereich nutzbar zu machen.

 

Kontakt

INBAS Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt - und Sozialpolitik GmbH
Forschung - Planung - Beratung
Hardy Merz Projektleitung
Tel.: 069 27224-824
E-Mail: hardy.merz@remove-this.inbas.com

Produktinformationen zu idb: www.idb.inbas.com

Gerne senden wir Ihnen zum Jubiläum von idb auch eine Pressemitteilung und Abbildungen zu und stehen Ihnen für Presseanfragen zur Verfügung.

 

Informationsplattform "Hop-on" mit neuen Angeboten für studieninteressierte Neueingewanderte

19.04.2017

Erwachsene Neueingewanderten Wege zu akademischer und beruflicher Bildung aufzeigen und das deutsche Bildungssystem begreifbar machen - mit diesen Zielen startet die interaktive Plattform zur beruflichen Bildung für Neuankommende "Hop-on" in eine neue Projektphase. Damit richtet sich im Rahmen der Hamburg Open Online University entwickelte Kooperationsprojekt zwischen INBAS GmbH und TU Hamburg an eine neue Zielgruppe: studieninteressierte Neueingewanderte. Neuzugang im Projekt ist die Kiron Open Higher Education, eine Berliner Online-Universität für Geflüchtete.

Die interaktive und mehrsprachige online-Plattform "Hop-on" (Help for the orientation in the professional system - online for newcomers) startet mit einem erweiterten Informationsangebot und neuer Expertise in eine neue Projektphase bis zum 31. Juli 2017. Neben Berufsinformationsseiten stellt die Plattform künftig Informationen zu Studienmöglichkeiten in Deutschland bereit. Damit öffnet sie sich für eine neue Zielgruppe: studieninteressierte Neueingewanderte. Was "Hop-on" ausmacht und so erfolgreich in der Kürze der zeit gemacht hat, ist die Interdisziplinarität und das kollaborative und offene Zusammenarbeiten des Teams. Hop on vereint Mitarbeitende aus Bildungsberatung, Hochschuldidaktik, Kommunikationsdesign und Informatik wächst nun mit neuen Mitgestaltenden, wie der Kiron Open Higher Education, um weitere Perpektiven", betont Dr. Tina Ladwig von der Technischen Universität Hamburg, eine der Projektinitiierenden. Zu den weiteren Mitwirkenden im Projekt gehören Anne Betting (Kiron Open Higher Education), Dr. Mohammed Alhakeem (DQC mbH), Yvonne Fietz und Janina Hertel (beide HAW Hamburg) sowie Dr. Nazime Assly und Dr. Lothar Kreft (beide TU Hamburg).

Die Weiterentwicklung von Hop-on betrifft die beiden Säulen des Projekts: den Bildungsfahrplan und das "Hop-on Buch". Auf der Grundlage des ausgefüllten Fahrplans werden Neueingewanderten Wege zu einem Berufs- oder Studienabschluss vorgestellt und passende Beratungsstellen genannt. Zusätzlich beantworten die Hop-on Bücher wichtige Fragen zur akademischen und beruflichen Bildung in Deutschland in einfacher Sprache. Dies soll es Neuankommenden , aber auch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren erleichtern, sich im deutschen Bildungssystem zurechtzufinden. Hop-on wurde im Rahmen der "Hamburg Online Open University" (HOOU) entwickelt und startete am 1. Mai 2016. Alle Inhalte stehen als Open Educational Resources zur Verfügung und lassen sich inhaltlich und technisch verändern. Damit befindet sich Hop-on in einem andauernden Entwicklungsprozess, der durch das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer vorangetrieben wird.  

Die INBAS GmbH ist verantwortlich für die Koordination und die Entwicklung der Inhalte von Hop-on.

Weitere Informationen auf der Projekt-Website: https://hopon-newcomers.com/de/

 

"WiP - Wege in die Pflegeausbildung" schafft Berufsperspektiven für Menschen mit Migrationshintergrund"

13.04.2017 

Um Menschen mit Migrationshintergrund den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und gleichzeitig den Bedarf an Pflegefachkfräften zu decken, hat INBAS in Offenbach das Beratungsprojekt WiP (Wege in die Pflegeausbildung) ins Leben gerufen. WiP hat das Ziel Frauen und Männer mit Migrationshintergrund, einschließlich nach Deutschland geflüchteter Menschen, für die Aufnahme einer Ausbildung in der Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege zu gewinnen.

Das Projektteam unterstützt und begleitet die Projektteilnehmenden vor und während der Ausbildung auf vielfältige Weise. WiP trägt damit zur Verminderung des Fachkfräftemangels in den Pflegeberufen bei, fördert eine positive berufliche und persönliche Entwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wirkt sich verbessernd auf die Pflegequalität für Pflegebedürftige aus.

Mit einer Laufzeit von zwei Jahren ist das Projekt WiP (Wege in die Pflegeausbildug) im April 2017 gestartet.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Landes Hessen, der Europäischen Union- Europäischer Sozialfonds und des kommunalen Jobcenters der Stadt und des Kreises Offenbach.

Kontakt
Ralf Priester (Projektleitung), INBAS GmbH
Tel.: 069 27224-714
E-Mail: ralf.priester@remove-this.inbas.com
Internet: www.inbas.com/wip

 

EFQM-Assessment für die Stufe Committed to Excellence 2 Star erfolgreich bestanden

07.04.2017

EFQM-Assessment für die Stufe Committed to Excellence 2 Star. Damit hat das Institut in der Entwicklung seines Qualitätsmanagement die nächsthöhere Stufe erreicht.

Zertifikat 2017-2019

 

NDR Fernsehen berichtet über das JOBSTARTER plus-Projekt "Kursänderung"

23.03.2017

Schweißen statt Vorlesung - das Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus fördert seit Anfang 2015 bundesweit 18 JOBSTARTER plus-Projekte zur Gewinnung von Studienabbrecherinnen und -abbrechern für die duale Ausbildung. Das JOBSTARTER Regionalbüro Nord, das bei der INBAS GmbH am Standort Hamburg angesiedelt ist, betreut davon fünf Projekte im Norden.

Einer dieser JOBSTARTER plus-Projekte ist "Kursänderung! Handwerksbetriebe bieten Ausbildungsplätze Studienabbrecher/ -innen" von der Handwerkskammer Lübeck und der Handwerkskammer Flensburg.

Das Schleswig-Holstein Magazin begleitet in den Beitrag den Studienabbrecher Andy Wokeck, der sein Studium an der Fachhochschule Flensburg abgebrochen hat. Durch das Projekt "Kursänderung" konnte er eine Ausbildung als Metallbauer beginnen.

Weiterführende Informationen

Kontakt
JOBSTARTER Regionalbüro Nord
Tel.: 040/ 85 50 64 92
Mail: jobstarter@remove-this.inbas.com

 

 

Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen wieder unter dem Dach von INBAS /Start der Zertifizierung 2017/2018

16.03.2017

Auch im Schuljahr 2017/2018 können sich hessischen Schulen für ihre hervorragende Berufs- und Studienorientierung auszeichnen lassen. Die Anmeldeunterlagen zu den aktuellen Zertifizierungsverfahren des "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" sind ab heute online.

Start der Zertifizierungsrunde 2017/2018

Wie bereits im letzten Jahr gibt es drei Zertifizierungsverfahren:

  • Das Verfahren der "Erstzertifizierung 2017/2018" betrifft Schulen, die das Gütesiegel zum ersten Mal erwerben wollen.
  • "Erste Rezertifizierung 2017/2018": An diesem Verfahren nehmen Schulen teil, die das Gütesiegel bereits erstmals erhalten haben und sich 2017/2018 erneut rezertifizieren lassen wollen. Die erste Rezertifizierung ist für drei Jahre gültig.
  • Das Verfahren "Zweite Rezertifizierung 2017/2018" ist relevant für Schulen, die im Schuljahr 2014/2015 erstmalig rezertifiziert wurden und sich im kommenden Schuljahr zum zweiten Mal rezertifizieren lassen wollen. Diese erneute Rezertifizierung gilt für 5 Jahre.

Ausführliche Informationen sowie die Anmeldeunterlagen enthält die Website des Gütesiegels-Büros unter : www.olov-hessen.de/guetesiegel/zertifizierung.html . Anmeldeschluss für alle drei Verfahren ist der 30.06.2017.

Das Gütesiegel ist Teil der hessischen Dachmarke OloV

Die hessenweite Strategie OloV, die seit 2004 durch INBAS koordiniert wird, ist die Dachmarke der hessischen Landesregierung für die Optimierung der Strukturen und Angebote im Übergang Schule-Beruf. Mit Beginn des Jahres 2017 kehrte auch das Projektbüro "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" wieder unter das Dach von INBAS zurück. Es steht interessierten Schulen wie auch anderen Partnern als Informations- und Koordinationsstelle zur Verfügung und organisiert gemeinsam mit den Partnern des Gütesiegels die Zertifizierung der hessischen Schulen.

Ausführliche Informationen unter: www.olov-hessen.de/guetesiegel .