Planst Du noch, oder steuerst Du schon?

29.11.2019

Fachtag der Transferagentur Hessen zu integrierter Planung am 19.11.2019 in Frankfurt a.M.

Ein datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement (dKBM) braucht bereichsübergreifende Kooperationen und gemeinsame strategische Ziele. Dafür müssen alle Beteiligten innerhalb und außerhalb der Verwaltung mitgedacht werden. Insbesondere die mit Daten arbeitenden Fachabteilungen können hierbei wichtige Partner sein. Die Schnittschnellen zwischen integrierter Planung und dKBM aufzuzeigen, von Bestehendem zu lernen und Synergien freizulegen, war Ziel des Fachtags am 19.11.2019. Unter dem Titel "Bildung unter einem Dach – Integrierte Planung in Kommunalverwaltungen" fanden sich rund 60 Teilnehmende im Haus am Dom in Frankfurt zusammen und diskutierten über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Bereiche. Hierunter waren neben Fach- und Führungskräfte aus Bildungsmanagement, Bildungsmonitoring und Bildungskoordination auch Expertinnen und Experten aus Jugendhilfeplanung, Gesundheitsmonitoring und Stadtentwicklung vertreten.

Wissenschaftliche und praktische Perspektiven

Nach einer Einführung durch die Transferagentur Hessen sprach Dr. Peter Bartelheimer vom Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e.V. an der Georg-August-Universität Göttingen zur Frage "Was und wie integrieren? Leitideen, Handlungsfelder, Daten" über Chancen und Risiken sowie die Umsetzung gelebter integrierter Planung. Die vielen konzeptionellen und alltagspraktischen Parallelen zum dKBM wurden nicht nur in der anschließenden Fragerunde deutlich, sie wurden auch in der darauffolgenden Podiumsdiskussion "Bildungsplanung gemeinsam gestalten zwischen Anspruch und Wirklichkeit" konkretisiert. Hierin berichteten drei Vertreterinnen hessischer Kommunen von ihren Erfahrungen integrierter Bildungsplanung und beleuchteten dabei die jeweilige Herangehensweise und deren Gelingensfaktoren für eine Verstetigung sowie auch die verwaltungsinternen Herausforderungen.

Fachlich produktiv: Planung, Kooperation und Daten

Mit vier Workshops standen am Nachmittag intensive Arbeitsphasen an. Zu den beiden Themenkomplexen „Planung & Kooperation“ sowie „Daten“ gaben vier hessische Kommunen jeweils einführende Impulse aus der eigenen Praxis. Ausgehend hiervon arbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam anhand unterschiedlicher Fragestellungen Prämissen, Hemmnisse und Lösungsansätze für eine integrierte Planung der kommunalen Bildung heraus.

Der (erstmals verwaltungsinterne) Fachtag machte deutlich, dass integrierte Planungsansätze sowie eine durchdachte Berichterstattung die Effektivität von Netzwerken stärken und die kommunale Gestaltungskompetenz wachsen lassen. Gemeinsames Prozessverständnis und die gleiche Sprache, sind zur Entwicklung von Leitideen und Handlungsfeldern essenziell. Nicht zuletzt liegen die Herausforderungen in den organisatorischen Strukturveränderungen sowie in übergreifenden Haltungsfragen und der Kooperationskultur innerhalb der Kommunen – diese gilt es immer wieder in den Blick zu nehmen.

Die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Hessen ist als Teil der bundesweiten
"Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement" auf Landesebene die Partnerin für die Weiterentwicklung kommunaler Bildungslandschaften. Sie begleitet Kommunen auf dem Weg zu einer kommunalen Bildungsstrategie und einem ganzheitlichen Bildungsmanagement. Mit der Organisation des interkommunalen Austauschs sowie dem Lernen im Netzwerk mit und von den Praktikerinnen und Praktikern aus ehemaligen "Lernen vor Ort"-Kommunen spricht die Transferagentur Städte, Landkreise und kreisangehörige Städte und Gemeinden in Hessen an. Sie ist seit Herbst 2014 beim Offenbacher INBAS-Büro angesiedelt.

 

JOBSTARTER-Digitalisierungsworkshop zur Nachhaltigkeit

29.10.2019

Viele gute Ideen und Ansätze haben die JOBSTARTER plus-Projekte zur Digitalisierung der Berufsausbildung (Förderrunde 3B) seit Juli 2017 entwickelt. Nun gilt es dafür zu sorgen, dass diese auch nach Ende der Projektlaufzeit im Juni 2020 weiterwirken. Wie dies am besten gelingt, darüber diskutierten knapp 60 Workshop-Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 17. und 18. September 2019.

In ihrer Begrüßung lud Dr. Gudrun Steeger, zuständige Referentin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), zur Diskussion ein: „Wie können die entwickelten Konzepte und Strukturveränderungen gesichert und nachhaltig transferiert werden?“

Nach einem einführenden Vortrag durch Herbert Rüb von INBAS / vom JOBSTARTER Regionalbüro Nord zu den Begriffen Transfer, Verstetigung und Nachhaltigkeit hatten die Projekte die Gelegenheit, beim Projekt-Pitch ihre Ergebnisse zu präsentieren und Erfahrungen zur praktischen Umsetzung dieser Themen auszutauschen.

Am zweiten Tag der Veranstaltung diskutierten die Projekte in Arbeitsgruppen konkret über ihre Strategien zu Transfer, Verstetigung und Nachhaltigkeit und präsentierten ihre Ergebnisse im Plenum. Besonders wichtig ist aus ihrer Sicht ein gutes Netzwerk für die Projektarbeit sowie die Einbindung politischer Ausschüsse und bisher nicht eingebundener Gremien. Außerdem wurde die Bedeutung der Lernortkooperation, einer ausführlichen Dokumentation sowie der Nutzung von Handbüchern herausgestellt.

Das Fazit der Veranstaltung war: Vor allem kleine und mittlere Unternehmen benötigen Unterstützung auf dem Weg zur Digitalisierung der Ausbildung. Neben der Kompetenzvermittlung geht es auch darum, Auszubildende als Lernpartner in den Betrieb zu integrieren, um das gemeinsame Lernen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern.

Weitere Informationen

Mit Aufwind in die Arbeitswelten

28.10.2019

Für viele kleine Handwerksbetriebe ist die Präsentation der eigenen Ausbildungsstellen auf Messen schwierig, da die Auftragsbücher voll sind und das Geschäft brummt. Da bleibt häufig keine Zeit, sich hier zu präsentieren. Dies nahm das Projektteam „Aufwind für die Ausbildung im Grafschafter Handwerk“ vom BTZ des Handwerks zum Anlass, auf der dreitägigen Messe arbeitswelten in Nordhorn die Handwerksbetriebe und deren Ausbildungs- und Praktikumsstellen stellvertretend bei den knapp 4.000 Besuchern zu bewerben.

Im Gepäck hatte das Projektteam fast 160 Ausbildungs- und Praktikumsstellen in 35 Ausbildungsberufen. Diese hatte das Projektteam vorab von den regionalen Innungsbetrieben erfragt und daraus pro Beruf eine Betriebsliste erarbeitet. Diese Listen sind zusätzlich nach den Regionen der Grafschaft Bentheim gegliedert, sodass die Jugendlichen eine gute Übersicht der Angebote bekommen.

Dabei ist der Stand des Projektteams durch seine liebevolle und detailreiche Gestaltung aus der Masse hervorgestochen. Charakteristische Gegenstände symbolisierten jede der insgesamt zehn vertretenen Innungen, wie Frisierköpfe für die Friseurinnung oder Autoscheinwerfer für die Kfz-Innung. Viele interessierte Schülerinnen und Schüler haben daher den Stand besucht und sich über Ausbildungsmöglichkeiten in den verschiedenen Bereichen informiert und Hinweise zu konkreten Ausbildungsplätzen erhalten. Häufig waren sie dabei von der großen Vielfalt an Ausbildungs- und Karrierechancen im Handwerk positiv überrascht. Besonders der Beruf „Friseur/-in“ war an den Messetagen bei den jungen Leuten sehr gefragt!

Insgesamt hat das Projektteam mit über 100 Jugendlichen intensive Gespräche führen können. Dabei hat das Team knapp 70 Listen mit Praktikums- und Ausbildungsstellen herausgegeben und zwar genau zu dem Beruf, den die Jugendlichen benannten.

Durch die Arbeit des Projekts „Aufwind für die Ausbildung im Grafschafter Handwerk“ haben nun erstmals auch viele kleine Handwerksbetriebe die Chance erhalten, sich und ihr Ausbildungsangebot bei den jungen Menschen bekannt zu machen. Und dieses Angebot wurde von vielen Betrieben genutzt, wie man an den 160 gemeldeten Ausbildungsstellen gut sehen kann.

Dieser Arbeitsansatz zur Unterstützung der Betriebe hat sich als großer Erfolg herausgestellt, da dies auf einer sehr konkreten Ebene stattfindet und der Nutzen sowohl für Betriebe als auch für Schüler/-innen signifikant erkennbar ist.

Das Projektteam wird daher zukünftig die Ausbildungsplätze der Handwerksbetriebe auf weiteren Messen stellvertretend bewerben.

Gegen Diskriminierung im Arbeitsleben! Neuer Flyer des IQ Netzwerks Hessen

23.10.2019

Im Arbeitsleben darf niemand aus rassistischen Gründen oder aufgrund der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt werden. Dies ist im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz festgeschrieben. Dennoch sind Diskriminierungen im Arbeitsleben weit verbreitet. Vor allem für Menschen mit Migrationsgeschichte ist das Risiko hoch, diskriminiert zu werden - insbesondere beim Zugang zu Beschäftigung und Ausbildung sowie am Arbeitsplatz.

Ein neuer Flyer informiert darüber, was Diskriminierung ist und wie Betroffene im Diskriminierungsfall vorgehen können. Es werden Beratungsstellen zum Thema Antidiskriminierung in Hessen und bundesweite Anlaufstellen gegen Diskriminierung aufgeführt. Darüber hinaus beinhaltet der Flyer die Kontaktdaten der IQ Beratungsstellen „Faire Integration“ in Hessen. Faire Integration informiert und berät Geflüchtete und Personen aus Drittstaaten zu ihren Rechten auf dem Arbeitsmarkt und unterstützt bei Problemen im Job.

Ziel des Flyers ist es, das Recht auf Nicht-Diskriminierung im Arbeitsleben bekanntzumachen und Betroffenen niedrigschwellige Wege zu Beratungsstellen aufzuzeigen. Er richtet sich einerseits an Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete, die (potenziell) von Diskriminierung betroffen sind. Andererseits erhalten Beratungsstellen, Bildungs- und Qualifizierungsträger mit dem Flyer Grundwissen zum Thema Antidiskriminierung im Arbeitsleben und Kontakte zur Vernetzung mit Antidiskriminierungs-Beratungsstellen vor Ort.

Der Flyer wurde im Rahmen des Hessischen Landesnetzwerks „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ entwickelt, welches durch INBAS koordiniert wird. Mit seinen Projekten setzt sich INBAS für bessere Bildungschancen, Lebens- und Arbeitsbedingungen ein und fördert durch seine Handlungen und Konzepte gesellschaftliche Teilhabe, Akzeptanz und Chancengleichheit. Mehr über die Ziele und Werte von INBAS erfahren Sie im INBAS-Leitbild (PDF 110KB).

Den Flyer können Sie unter dem folgenden Link downloaden und für Ihre Arbeit nutzen oder weiterverbreiten: Zum Flyer: „Gegen Diskriminierung im Arbeitsleben“ (PDF 611 KB)

MAZAB-Veröffentlichung zum „Sprachcoaching am Arbeitsplatz“ ist online

24.09.2019

Für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind ein anerkannter Berufsabschluss und gute bis sehr gute Sprachkenntnisse für Zugewanderte entscheidende Faktoren. Die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen fördert die Arbeitsmarktintegration und insbesondere die qualifikationsadäquate Beschäftigung sowie eine angemessene Entlohnung deutlich.

Das Projekt MAZAB als Teilprojekt des IQ Netzwerkes Berlin unterstützt Menschen mit einer Berufsqualifikation aus dem Ausland dabei, über eine (betriebliche) Anpassungsqualifizierung die volle Gleichwertigkeit mit dem deutschen Referenzberuf zu erlangen. Das Sprachcoaching am Arbeitsplatz begleitet die Fachkräfte während der Einarbeitungszeit und unterstützt den Aufbau der notwendigen fachlichen und arbeitsplatzrelevanten Sprachkenntnisse. 

Der Schwerpunkt der Broschüre liegt in der Darstellung der didaktischen und methodischen Einbettung des individuellen Sprachcoaching in die Anpassungsqualifizierung im Unternehmen. Nicht zuletzt bietet die Broschüre für alle am Thema Interessierten einen Überblick über die gesellschaftlich-politischen Rahmenbedingungen, welche die Weiterentwicklung des Integrierten Fach- und Sprachlernens am Arbeitsplatz bedingen und notwendig machen.

Die Broschüre richtet sich sowohl an Sprachlehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) oder Fremdsprache (DaF) als auch an Koordinatoren und Koordinatorinnen von beruflichen Qualifizierungen und  Ausbildende oder betriebliche Entscheider und Entscheiderinnen, die sich für individuelle Sprachförderung direkt am Arbeitsplatz interessieren.

Inhalt:

  • Das erste Kapitel enthält einen Überblick über die Zusammenhänge zwischen der Zuwanderungsgeschichte der BRD seit den 1950er Jahren und der Arbeitsmarktentwicklung sowie institutionalisierter Sprachförderung Deutsch als Fremdsprache.
  • Im zweiten Kapitel wird das zentrale Thema der Kommunikation am Arbeitsplatz erörtert.
  • Das dritte Kapitel behandelt Rahmenbedingungen des MAZAB Sprachcoaching am Arbeitsplatz sowie sprach- und unterrichtsdidaktische Prinzipien in der Umsetzung.
  • Im vierten Kapitel wird das Sprachcoaching als Prozess erläutert und es werden Instrumente zur Sprachbedarfsermittlung sowie Sprachstandserhebung beschrieben. Die Durchführung des  Sprachcoaching wird anhand eines Fallbeispiels erläutert.
  • Im fünften Kapitel werden die Instrumente und Methoden für Feedback und Evaluation im Sprachcoaching-Prozess vorgestellt.
  • Das sechste Kapitel reflektiert abschließend die Möglichkeiten und Grenzen des Sprachcoaching am Arbeitsplatz und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Die Veröffentlichung von Katrin Volkmann und Christian Rehse ist online und als PDF-Download verfügbar unter: https://www.inbas.com/projektdatenbank/de-details/mazab.html

Herausforderung Ausbildungsbeginn: Guter Start - weniger Stress!

03.09.2019

Seit Anfang Januar unterstützt das durch INBAS betreute JOBSTARTER plus-Projekt „MAQIH" Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern und bietet Workshops zu unterschiedlichen Themen an.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Am 1. August steht plötzlich Ihr neuer Lehrling in der Werkstatt, und Sie sind völlig unvorbereitet, weil in den letzten Wochen so viel zu tun war. Es gibt weder einen Einarbeitungsplan, noch haben Sie Ihre Mitarbeiter/innen informiert oder einen festen Ansprechpartner festgelegt.

Dieses Szenario haben Mitarbeiterinnen des Projekts MAQIH als Einstieg in einen Workshop für Betriebe zum Thema Ausbildungsstart in einem Rollenspiel nachgestellt, um mit den Workshopteilnehmer/innen ins Gespräch zu kommen. Daraufhin entstand eine sehr lebhafte Diskussion, an deren Ende sich alle einig waren: Der Ausbildungsbeginn sollte gut vorbereitet werden, damit die Ausbildung reibungslos verläuft und der/die Auszubildende sich willkommen fühlt. Tatsächlich war es dem MAQIH-Team ein besonderes Anliegen, dass die Workshopteilnehmer/innen die Perspektive der Jugendlichen einnehmen, denn für sie beginnt ein völlig neuer Lebensabschnitt:

Das frühe Aufstehen und der Arbeitsweg mit Bus und Bahn, acht Stunden am Tag auf den Beinen sein und körperlich arbeiten, ausschließlich Erwachsene um einen herum – das sind viele Veränderungen im Leben, an die man sich erst einmal gewöhnen muss.

Nicht nur der Perspektivwechsel und der Austausch untereinander waren für die Anwesenden hilfreich, sondern auch die praxisnahen Beispiele und Checklisten: „Das war ein sehr informativer Workshop", so eine der Teilnehmerinnen. „Ich würde mir einen regemäßigen Austausch mit anderen Betrieben wünschen, das gibt mir viel Sicherheit."

Weitere Workshoptermine finden Sie im Internet unter www.hwk-hamburg.de/ausbildungsstart, weitere Infos zu den Angeboten des Projekts auf dieser Seite: www.hwk-hamburg.de/maqih

Neuigkeiten aus dem IQ Netzwerk Hessen in der neuen Newslettersausgabe

02.09.2019

Das IQ Netzwerk Hessen informiert über Neuigkeiten aus dem Landesnetzwerk in der aktuellen Newsletterausgabe.

Wie lässt sich Anerkennungssuchenden das Anerkennungsverfahren in Hessen einfach und verständlich vermitteln? Mit welchen Instrumenten können kleine und mittlere Unternehmen die eigene Vielfaltskompetenz unkompliziert überprüfen und neue Impulse für die eigene Personalarbeit erlangen? Welche Angebote hält IQ für internationale Fachkräfte vor, die nach einer qualifizierten Arbeit suchen und neben fachlichen und sprachlichen Qualifizierungen auch Selbstvermarktungs- und interkulturelle Kompetenzen benötigen?

Diese und weitere Fragen beantwortet der aktuelle Newsletter:

IQ Newsletter: Arbeitshilfe zur Anerkennung - KMU-Check - Qualifizierungsbegleitung für internationale Fachkräfte

Sie möchten künftig mit aktuellen Informationen aus dem Landesnetzwerk versorgt werden? Auf der folgenden Seitee können Sie den Newsletter abonnieren: Anmeldung zum IQ Newsletter

IQ steht für das bundesweite Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ und hat zum Ziel, die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund nachhaltig zu vergessen. Das Programm wird in allen 16 Bundesländern umgesetzt. Das hessische Landesnetzwerk wird von INBAS koordiniert. Weitere Informationen zum IQ Netzwerk Hessen und dessen Angeboten finden Sie hier: www.hessen.netzwerk-iq.de

Hessisches Konsortium unter der Federführung von INBAS gewinnt Innovationswettbewerb

20.08.2019

Im Januar 2019 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Wettbewerb „Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung“ (InnoVET) initiiert, durch den die berufliche Bildung gestärkt und zukunftsfest gemacht werden soll. INBAS hat sich erfolgreich mit einem starken Hessischen Konsortium beworben. Damit gehört das Institut mit Hauptsitz in Offenbach zu den 30 ausgewählten Projektträgern, die die Chance haben, ihre Projektideen in den kommenden sechs Monaten für eine Umsetzung und Implementierung weiterzuentwickeln.

Hintergrund des Wettbewerbs sind die enormen Veränderungsprozesse auf dem Arbeitsmarkt, die unter anderem durch Digitalisierung, Globalisierung, Flexibilisierung und demografische Entwicklung angestoßen werden. Damit die berufliche Bildung Antworten auf diese Herausforderungen geben kann, braucht es innovative und hervorragende Qualifizierungsangebote. Gemeinsam mit den Partnern des Projekts aus dem Bildungssektor, den Sozialpartnern sowie jenen aus Wissenschaft und Politik wird das Institut für berufliche Bildung- Arbeitsmarkt und Sozialpolitik nun ein zukunftsfähiges Konzept ausarbeiten. INBAS freut sich auf die spannende Zusammenarbeit und wird über den weiteren Verlauf berichten.

Mehr Informationen zum Wettbewerb: https://www.bmbf.de/de/innovet.html 

Veranstaltungshinweis: Bundesweite OloV-Fachtagung „Gleiches Ziel, vielfältige Ansätze“ am 22.10.2019 in Limburg

08.08.2019

Unter dem Titel „Gleiches Ziel, vielfältige Ansätze – Strategien und regionale Herausforderungen am Übergang Schule – Beruf“ lädt die Hessenweite OloV-Koordination im Namen des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und des Hessischen Kultusministeriums am 22. Oktober 2019 zu einem Austausch über die Ländergrenzen hinweg nach Limburg ein. Was bewegt Jugendliche? Und wie gehen die Akteure aus den verschiedenen Bundesländern und Regionen mit den Aufgaben der Gegenwart und Zukunft um?

In Hessen ist die OloV-Strategie seit mehr als zehn Jahren die Dachmarke für den Übergang von der Schule in den Beruf. Unter diesem Dach arbeiten die Ausbildungsmarkt-Akteure in allen hessischen Regionen in Netzwerken zusammen, um die Herausforderungen der Fachkräftesicherung, der Digitalisierung und des demografischen Wandels zu bewältigen. Andere Bundesländer haben eigene Ansätze entwickelt, um Jugendliche zu unterstützen, möglichst ohne Umwege und Warteschleifen den Weg in die berufliche Zukunft zu finden. So unterschiedlich die Strategien sein mögen, sie greifen doch auf ähnliche Komponenten zurück und stehen vor den gleichen Herausforderungen.

Auf der bundesweiten Fachtagung „Gleiches Ziel, vielfältige Ansätze – Strategien und regionale Herausforderungen am Übergang Schule – Beruf“ besteht Gelegenheit, gemeinsam einen Blick auf die aktuellen Herausforderungen zu werfen und unterschiedliche Lösungsansätze kennen zu lernen.

Bitte geben Sie diese Einladung an interessierte Fachkräfte und Verantwortliche im Übergang Schule – Beruf in allen Bundesländern weiter. Freuen Sie sich auf einen anregenden Austausch und seien Sie gespannt auf die vielfältigen Antworten, die die Akteure auf die Herausforderungen am Übergang Schule – Beruf gefunden haben.

Anmeldeschluss ist der 18.9.2019. Nutzen Sie zur Anmeldung das Online-Formular oder den Anmeldebogen im Programmheft unter www.olov-hessen.de/bwt2019.

Berufsorientierungscamp "Deine Karriere im Öffentlichen Dienst" für Migrantinnen und Migranten erfolgreich durchgeführt

12.06.2019

Bereits zum zweiten Mal fand ein u.a. durch die KAUSA-Servicestelle Kiel konzipiertes Berufsorientierungscamp für junge Migrantinnen und Migranten in Bad Malente statt, dessen Ziel es ist, die Teilnehmenden für eine Ausbildung oder ein Studium im Öffentlichen Dienst zu motivieren. Dabei erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln, eigene Kompetenzen zu stärken und mit Akteurinnen und Akteuren des Öffentlichen Dienstes in Kontakt zu kommen, um auf diese Weise auf die vielfältigen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten aufmerksam zu werden. Teilgenommen haben 18 Jugendliche mit verschiedenen Migrationshintergründen. 20 Referentinnen und Referenten des Landes Schleswig-Holstein, der Landeshauptstadt Kiel, der Bundeswehr sowie der Bundesagentur für Arbeit waren angereist und sorgten für einen vielfältigen und abwechslungsreichen Programmablauf.

Das Konzept der Veranstaltung wurde durch die KAUSA-Servicestelle Kiel in Zusammenarbeit mit dem Land Schleswig-Holstein, der Agentur für Arbeit Kiel und der Landeshauptstadt Kiel entwickelt.

Dieses Veranstaltungsformat wird auch zukünftig weiter fortgeführt werden.  Das Land Schleswig-Holstein hat für die Planung und Durchführung des Camps eine volle Stelle bei der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein eingerichtet, wo auch die KAUSA Servicestelle angesiedelt ist.

Die von INBAS durch das Regionalbüro Nord betreute KAUSA Servicestelle Kiel hat zum Ziel, mehr Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung zu gewinnen, aber auch die Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erhöhen und Eltern über die berufliche Ausbildung zu informieren. Die Laufzeit des Projektes endet am 30. Juni 2019.

Weitere Informationen zur KAUSA-Servicestelle finden Sie hier.

Aufbruch zu neuen Ufern

11.06.2019

Frischer Wind für die Fortsetzung des Erfolgskurses im Projekt WiP

Das Projekt WiP (Wege in die generalistische Pflegeausbildung) ist seit April 2019 in eine neue vierjährige Förderphase im Rahmen der Initiative "Sozialwirtschaft integriert" gestartet und läuft noch bis März 2023.

WiP ist ein Beratungsprojekt zur Gewinnung von Fachkräften für die Pflege. Das Ziel ist, Frauen und Männer mit Migrationshintergrund für die Aufnahme einer Ausbildung in der Pflege zu gewinnen. Das Projektteam unterstützte und begleitete die Projektteilnehmenden vor und während der Ausbildung auf vielfältige Weise. Den krönenden Abschluss der ersten Laufzeit bildete im März dieses Jahres die Fachtagung "Pflegekräfte gewinnen – Menschen mit Migrationshintergrund in Pflegeberufen ausbilden". Rund 80 Personen, darunter Fachkräfte der Pflegeeinrichtungen, Schulen, Arbeitsagenturen, Jobcenter, Beratungseinrichtungen, Verbände, Behörden und weitere Institutionen nahmen an der Veranstaltung im Mainhaus Stadthotel in Frankfurt teil.

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Gewinnung von Pflegekräften aus der Gruppe der Menschen mit Migrationshintergrund, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. Dabei wurden aktuelle und künftige Herausforderungen bezüglich des Fachkräftebedarfs in den Pflegeberufen benannt und vor dem Hintergrund der in 2020 kommenden Generalisierung der Pflegeausbildung, absehbare Veränderungen und Herausforderungen beleuchtet. Hierzu wird das Projekt WiP in der neuen Förderphase eigene Beiträge erarbeiten.

Das Projekt wird aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration sowie der Kommunalen Jobcenter der Stadt und des Kreises Offenbach gefördert.

Weitere Informationen

Dokumentation: OloV-Regionalkonferenzen 2019

07.06.2019

Ab sofort steht die Online-Dokumentation der Regionalkonferenzen 2019 auf der Website der hessenweiten Strategie OloV zum Abruf bereit unter: https://www.olov-hessen.de/fachtagungen/olov-regionalkonferenzen-2019.html.

Im Rahmen der Konferenzen am 26.03.2019 in Kassel und 02.04.2019 in Wetzlar trafen sich 200 Akteure im Übergang Schule – Beruf aus ganz Hessen, darunter Mitglieder der regionalen OloV-Steuerungsgruppen, Fachkräfte aus Kammern, Arbeitsagenturen, Jobcentern, Schulverwaltungen und Schulen sowie Arbeitnehmervertretungen. In offenen Diskussionsrunden sowie in den Foren am Nachmittag nutzten sie die Gelegenheit zu intensivem Austausch und Vernetzung.

Eröffnet wurden beide Veranstaltungen von Hilke Smit-Schädla, Leiterin des Referats Berufliche Bildung im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, die über aktuelle Vorhaben der hessischen Landesregierung informierte. Aktuelles aus der OloV-Strategie trugen Monika von Brasch (INBAS), Leiterin der hessenweiten OloV-Koordination, sowie Mitglieder des OloV-Teams vor. Dr. Sabine Beck, Projektleiterin im Projektbüro Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen, gab einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des Gütesiegels.

Die hessenweite Strategie OloV wird seit 2005 durch INBAS koordiniert und in Kooperation mit der Landesebene sowie den Akteuren aus den Regionen inhaltlich und strukturell weiterentwickelt. Seit 2008 ist OloV als Dachmarke im Übergang Schule – Beruf in ganz Hessen verankert. OloV wird von der Hessischen Landesregierung aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, des Hessischen Kultusministeriums und der Europäischen Union - Europäischer Sozialfonds gefördert.

Staffelstabübergabe in der Geschäftsführung bei INBAS

03.06.2019

Seit dem 01.06.2019 ist Dr. Elisabeth Aram Geschäftsführerin der INBAS GmbH. Sie folgt dem bisherigen Geschäftsführer Joachim Winter nach, der altersbedingt aus der Firma ausscheidet.

Dr. Aram arbeitet seit 2009 in verschiedenen Funktionen am Institut. Von Haus aus ist sie Soziologin und hat im Bereich Jugend und Migration promoviert. Auf ihren beruflichen Stationen an der Freien Universität Berlin und beim Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt sammelte sie vielfältige Erfahrungen an der Schnittstelle von Politik, Praxis und Wissenschaft. Zuletzt zeichnete sie bei INBAS als Prokuristin und Bereichsleitung "Evaluationen und Studien" verantwortlich. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Evaluation von Modellprojekten und Programmen sowie im Übergang Schule-Beruf und bei der beruflichen Orientierung.

Erst 2016 feierte INBAS sein 25jähriges Firmenjubiläum und ist mittlerweile auf über 100 Beschäftigte angewachsen. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hatte Joachim Winter, der 28 Jahre lang die Geschicke der Firma mitgestaltete. 2007 wechselte Winter in die Geschäftsleitung, wo er entscheidende und nachhaltige inhaltliche Akzente setzen konnte.

Die Gesellschafter der INBAS GmbH, die Geschäftsführung und die Mitarbeitenden danken Joachim Winter für seine erfolgreiche Arbeit. Im Rahmen des Geschäftsführungsteams wird Dr. Elisabeth Aram die Aktivitäten von INBAS in Deutschland verantworten; Dr. Wolfgang Schlegel leitet nach wie vor den Geschäftsbereich International.

idb Grundlagenseminar (päd. Fachkräfte/Projektleitungen) – offenes Schulungsangebot in Offenbach

15.05.2019

Bisher war unser idb-Schulungsangebot in Form von Präsenzseminaren auf Inhouse-Schulungen beschränkt. Leider ist dieses Angebot nur für größere Träger interessant, die genügend zu schulende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort haben.

Daher wollen wir nun unser Angebot erweitern und laden Sie herzlich ein zu einem Tagesseminar „idb Grundlagenseminar – Einführung für pädagogische Fachkräfte und Projektleitungen in die praktische Arbeit mit idb“.

Das Seminar findet statt am Dienstag, den 27.08.2019 von 9:30 – 17:00 Uhr in den Räumen der Stiftung LEBENSRÄUME Offenbach am Main, Herrnstraße 55, 63065 Offenbach am Main.

Durch den Tag und die Datenbank führt Sie unsere Trainerin Melania Neumann, selbst tätig bei einem Träger der beruflichen Bildung und idb-Nutzerin, mit Unterstützung des idb-Support-Teams.

Für wen ist dieses Seminar geeignet?

In erster Linie richtet sich das Seminar an Personen, die direkt mit den Teilnehmenden arbeiten, sei es als pädagogische Fachkraft oder als Projektleitung.

Wenn Sie sich als Neukunde für idb als Ihre Datenbanklösung entschieden haben oder bei Personalwechsel neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit der Datenbank schulen möchten.

Aber auch für idb-Bestandskunden, die bisher nur einen kleinen Teil der idb-Funktionalitäten nutzen und gerne einen erweiterten Überblick über die vielen Möglichkeiten bekommen möchte, ist dieses Seminar geeignet.

In verschiedenen Workshop-Einheiten werden die möglichen Anwenderaufgaben und Anwenderrollen simuliert wie z. B. Ersteinrichtung und Konfigurationsmöglichkeiten, Anwender-Rollen und Ihre Aufgaben, TN Eintritt, Modulplanung/Kalenderführung, Fehlzeiten, Qualifizierungsverlauf, Erstellung eines Förderplans, TN Austritt sowie der Umgang mit Auswertungs-, Statistik- und  Seriendruckelementen, Dokumentenverwaltung und Betriebs- bzw. Kooperationspartner-Datenbank.

Für das Seminar wird eine eigene Schulungsumgebung genutzt, die Sie auch nach dem Seminar noch für vier Wochen zu Übungszwecken nutzen können.

Bitte bringen Sie zum Seminar ein WLAN-fähiges Notebook mit. In Einzelfällen könnten wir auch Leihgeräte zur Verfügung stellen. In diesem Falle teilen Sie uns das bitte in Ihrer Anmeldung mit.

Die Gruppe ist auf 15 Teilnehmende begrenzt.

 

Ergänzendes Angebot: Online-Schulung für Administratoren

Für Administratoren hat sich in den letzten Jahren immer mehr das Format „Onlineschulung“ als gerne gewählte Alternative erwiesen. Da meist nur Einzelpersonen geschult werden (prinzipiell ist es auch mit zwei, max. drei Personen möglich) und keine Anreise und ggf. Übernachtung erforderlich ist, können wir Termine in der Regel zeitnah mit Ihnen vereinbaren. Die Schulung wird mithilfe der Software Teamviewer organisiert, außer einem internetfähigen PC und ein Telefon (ideal mit Headset) benötigen Sie weiter nichts.

Für eine Online-Administratoren-Schulung rechnen wir in der Regel mit drei Stunden, je nach Erfahrung auch unter Umständen kürzer. Die Zeit wird wie alle unsere Online-Schulungsangebote stundengenau mit Ihnen abgerechnet, derzeit berechnen wir Ihnen pro Stunde 85.- € netto.

Anmeldebestätigung

Zusammen mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie die Rechnung sowie weitere Informationen zu Anfahrtsbeschreibungen, Parkmöglichkeiten und Hotelhinweise.

Haben Sie noch Fragen?

Haben Sie noch Fragen zum Grundlagenseminar? Gerne stehen wir Ihnen telefonisch zur Verfügung. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 069/954 17 17 17 von Montag bis Donnerstag von 09:30 Uhr – 12:30 Uhr und donnerstags zusätzlich von 13:00 Uhr – 16:00 Uhr. Oder schicken Sie uns ein Supportticket an support@remove-this.idb.inbas.com

Anmeldeformular

Ihre Anmeldung können Sie uns per Fax an die Faxnummer 069/27224-30 oder per E-Mail an support@remove-this.idb.inbas.com zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr idb-Team

idb Grundlagenseminar - Einführung für pädagogische Fachkräfte und Projektleitungen in die praktische Arbeit mit idb

Das idb-Team lädt Sie herzlich ein!

Am Dienstag, den 27.08.2019 wird das Tagesseminar „idb Grundlagenseminar – Einführung für pädagogische Fachkräfte und Projektleitungen in die praktische Arbeit mit idb „ stattfinden!

Wann? Von 09:30 – 17:00 Uhr.

Wo? In den Räumen der Stiftung LEBENSRÄUME Offenbach am Main, Herrnstraße 57, 63065 Offenbach am Main.

Wer kann teilnehmen? Pädagogische Fachkräfte, Projektleitungen, sowie idb-Bestands- und Neukunden.

Ab 15. Mai werden wir Ihnen alle Informationen zum Anmeldeverfahren zur Verfügung stellen. Ebenso erhalten Sie Anfahrtsbeschreibungen, Gastronomie- und Hotelhinweise.

Haben Sie noch Fragen zum Grundlagenseminar? Gerne stehen wir Ihnen telefonisch zur Verfügung. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 069/ 954 17 17 17 von Montag bis Donnerstag von 09:30 Uhr - 12:30 Uhr und donnerstags zusätzlich von 13:00 Uhr - 16:00 Uhr. Oder schicken Sie uns ein Supportticket an support@remove-this.idb.inbas.com.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr idb-Team

Rückblick auf die WiP-Fachtagung "Pflegefachkräfte gewinnen – Menschen mit Migrationshintergrund in Pflegeberufen ausbilden"

17.04.2019

Am 12. März 2019 veranstaltete das INBAS-Projekt WiP (Wege in die Pflegeausbildung) die Fachtagung "Pflegekräfte gewinnen – Menschen mit Migrationshintergrund in Pflegeberufen ausbilden". Rund 80 Personen, darunter Fachkräfte der Pflegeeinrichtungen, Schulen, Arbeitsagenturen, Jobcenter, Beratungseinrichtungen, Verbände, Behörden und weitere Institutionen nahmen an der Veranstaltung im Mainhaus Stadthotel in Frankfurt teil.

Die Veranstaltung nahm die Möglichkeit der Gewinnung von Pflegekräften aus der Gruppe der Menschen mit Migrationshintergrund, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben, in den Blick. Dabei wurden aktuelle und künftige Herausforderungen bezüglich des Fachkräftebedarfs in den Pflegeberufen benannt und vor dem Hintergrund der in 2020 kommenden Generalisierung der Pflegeausbildung, absehbare Veränderungen und Herausforderungen beleuchtet.

Nach der Begrüßung durch Joachim Winter, Geschäftsführer der INBAS GmbH, stellten Ralf Priester und Narges Yelaghi vom Projekt WiP die Erfahrungen und Ergebnisse der Projektarbeit aus den vergangenen zwei Jahren vor. Das Projekt WiP informiert Frauen und Männer mit Migrationshintergrund über Möglichkeiten der Aufnahme einer Ausbildung in der Pflege, berät Interessierte und begleitet und unterstützt sie vor und während der Ausbildung auf vielfältige Weise. In einer moderierten Gesprächsrunde schilderten sechs Projektteilnehmende ihre persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen, mit denen sie vor und während der Ausbildung konfrontiert werden. Dabei wurden mangelnde Sprachkenntnisse, fehlende Schulabschlüsse, das Verfahren zur Anerkennung von ausländischen Schulzeugnissen und vor allem die Kinderbetreuung in den Tagesrandzeiten als die wesentlichen Hürden auf dem Weg zur und durch die Ausbildung benannt.

Daraufhin referierte Tobias Maier vom Bundesinstitut für Berufsbildung über den Fachkräftebedarf in der Pflege und über aktuelle und künftige Herausforderungen. Er untermauerte künftige Anstrengungen von allen Beteiligten aus Politik, Pflegebranche und anderen Bereichen, damit Menschen mit Migrationshintergrund erfolgreich Anteil haben, den Pflegekräftebedarf zu decken.

Anschließend brachte Jochen Weimer vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben dem Publikum in seinem Vortrag "Generalistische Ausbildung - Informationen zum aktuellen Stand und zu den anstehenden Veränderungen" die ab 2020 kommende Reform der Pflegeausbildung näher. Er betonte dabei, dass nicht nur auf die Auszubildenden neue Herausforderungen zukämen, so beispielsweise durch die umfassenden Praktika in den Bereichen Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege, sondern auch auf die Ausbildungsbetriebe, unter anderem durch deren kurzzeitige und wechselnden Präsenzen der Auszubildenden in den Häusern.

Am Nachmittag wurden in drei Arbeitsgruppen aus den je verschiedenen Perspektiven der Fachschulen, der Ausbildungsbetriebe und des Projektes WiP Erfahrungen, Chancen und Herausforderungen in der Pflegeausbildung für Menschen mit Migrationshintergrund diskutiert und erläutert.

Zum Abschluss der Fachtagung wurde der WiP-Dokumentarfilm „Mitten im Leben - Vier Frauen auf ihrem Weg in den Pflegeberuf“ gezeigt. Im Dokumentarfilm werden vier nach Deutschland zugewanderte Frauen porträtiert, die eine Pflegeausbildung im Rahmen der Projektarbeit aufgenommen bzw. schon abgeschlossen haben. Der Film präsentiert Beispiele gelungener beruflicher und gesellschaftlicher Integration.

Weitere Informationen zum Projekt WiP (Wege in die Pflegeausbildung) finden Sie unter https://wip-hessen.de/.

Veranstaltungshinweis: Demokratie braucht Bildung und umgekehrt: Transferagentur Hessen lädt zum Fachtag ein

15.04.2019

Unter dem Titel "(Wie) Reden wir eigentlich miteinander?! Kommunikation und Beteiligungskultur im kommunalen Bildungsmanagement" lädt die Transferagentur Hessen am 15. Mai 2019 zum Fachtag nach Offenbach ein.

In der Alten Schlosserei (Gebäude 5) der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) werden von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr die demokratische Kommunikation und Debattenkultur sowie deren Bedeutung für die kommunale Planung und Steuerung des Bildungsgeschehens vor Ort thematisiert.

Die Demokratie und ihre Werte werden aktuell von verschiedenen Seiten in Frage gestellt. Dabei werden öffentliche und vor allem digitale Diskurse nach noch abzustimmenden Regeln geführt. Die Prinzipien des Miteinandersprechens und gemeinsamen Debattierens justieren sich neu. Damit kommt der demokratischen Bildung in formalen und informellen Lernwelten eine neue, wachsende Bedeutung zu. Kommunales Bildungsmanagement kann den gemeinsamen Wissensaustausch fördern und Raum für Transparenz und Beteiligung schaffen. Insofern soll auf dem Fachtag beleuchtet werden, wie sich die politische und gesellschaftliche Kommunikation verändert und wie die kommunale Verwaltung geeignete Diskursräume schaffen kann. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten wird erörtert, wie eine Kommune ihre Transparenz und die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern erhöhen und welche Rolle Bildungsmanagement und Bildungsmonitoring in diesem Kontext einnehmen können. Die Veranstaltung richtet sich an Führungs- und Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Soziales, Integration und Regionalentwicklung, Entscheidungsträger und -trägerinnen aus Politik und Verwaltung, Vertreterinnen und Vertreter von Stiftungen, Wohlfahrtsverbänden und Forschungseinrichtungen, die sich mit aktuellen Veränderungen im Bildungswesen befassen sowie weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der kommunalen Bildungslandschaft. Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 07.05.2019 wird gebeten. Die Teilnahme am Fachtag sowie die dortige Verpflegung sind kostenfrei.

Die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Hessen ist als Teil der bundesweiten "Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement" die Partnerin für die Weiterentwicklung kommunaler Bildungslandschaften auf Landesebene. Sie begleitet Kommunen auf dem Weg zu einer kommunalen Bildungsstrategie und einem ganzheitlichen Bildungsmanagement. Mit der Organisation des interkommunalen Austauschs sowie dem Lernen im Netzwerk mit und von den Praktikerinnen und Praktikern spricht die Transferagentur Städte, Landkreise und kreisangehörige Städte und Gemeinden in Hessen an. Sie ist angesiedelt beim Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS GmbH) in Offenbach.

Weitere Informationen, Programm & Anmeldung
 

Kontakt:

Julia Klausing
Telefon: 069 / 27224-741
julia.klausing@remove-this.transferagentur-hessen.de  

Carolin Seelmann
Telefon: 069 / 27224-735
carolin.seelmann@remove-this.transferagentur-hessen.de  

Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Hessen
Telefon: 069 / 27224-750
Fax: 069 / 27224-30

Nader Djafari mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt ausgezeichnet

14.03.2019

18 Jahre lang hat Nader Djafari die INBAS GmbH als Geschäftsführer wesentlich geprägt. Dass sich Djafaris Engagement im Bereich Bildung und Teilhabe durch seine gesamte Biografie zieht, wurde am vergangenen Dienstag, 12. März, im Kaisersaal des Frankfurter Römers deutlich. Dort verlieh ihm Oberbürgermeister Peter Feldmann feierlich die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt.

„Das Beeindruckende an Ihrer Vita ist für mich die Verbindung von Theorie, Wissenschaft und Arbeit an neuen Konzepten sowie Ihrem persönlichem Einsatz in der Praxis“, fasste der Oberbürgermeister die Verdienste von Nader Djafari zusammen. In seiner Rede skizzierte Peter Feldmann die verschiedenen Stationen im Werdegang des studierten Ingenieurs und Erziehungswissenschaftlers. Dazu gehörten unter anderem die Entwicklung eines Konzepts der Integration von beruflicher und politischer Bildung für gewerbliche Lehrlinge an der Lehrlingsausbildungswerkstatt der Stadt Frankfurt, die Koordination des Arbeitskreises Bürgerinitiativen Rhein-Main (AKB), der Aufbau des „Vereins zur beruflichen Förderung von Frauen“, die Leitung von INBAS und nicht zuletzt sein ehrenamtliches Engagement als Flüchtlingshelfer beim Evangelischen Regionalverband, das bis heute andauert.

„Bildung als Basis für die Teilhabe an der Gesellschaft und der Integration in den Arbeitsmarkt sind die Leitmotive Ihres Wirkens“ fasste der Frankfurter Oberbürgermeister das berufliche und ehrenamtliche Engagement Djafaris im Bereich Bildung und Teilhabe zusammen. Als Geschäftsführer des nationalen Bereichs der INBAS GmbH hat Nader Djafari zahlreiche Projekte in den Bereichen Benachteiligtenförderung, Verbesserung von Chancen und Teilhabe, Bildung und Integration angestoßen. Oberbürgermeister Feldmann wies in seiner Ansprache auf zwei unterschiedliche hessische Aktivitäten hin: Mit dem Projekt „Internationale Unternehmen bilden aus“ wurden in Zeiten fehlender Ausbildungsplätze gemeinsam mit den hessischen Industrie- und Handelskammern über 5000 Ausbildungsplätze gewonnen; die hessische Strategie OloV, die INBAS gemeinsam mit den Ministerien für Wirtschaft und Kultus in den Kommunen umsetzt, steht für Qualität in Berufsorientierung und Vermittlung von Schülerinnen und Schüler in Hessen.

Die Bereitschaft, sich sozial zu engagieren, erklärt der Sohn iranischer Einwanderer auch mit seiner eigenen Lebensgeschichte und den Erfahrungen, die er in einem zunächst fremden Land sammeln musste. Daher ist die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt auch für ihn persönlich eine besondere Auszeichnung: „Die Stadt, in die ich als Fremder gekommen bin, signalisiert mir, dass ich angenommen wurde.“

Zur Pressemitteilung der Stadt Frankfurt: „Leben, um anderen zu helfen“

Dokumentation der MAZAB-Fachtagung „Individuelle Anpassungsqualifizierung in IHK-Berufen“ online verfügbar

12.03.2019

Am 7. November 2018 stellte das MAZAB-Team (Mit Anpassungsqualifizierung zum anerkannten Berufsabschluss) seine Projektergebnisse auf der Fachtagung im Centre Français de Berlin vor. Das Team bot einen Einblick in die praktische Projektarbeit und zeigte auf, wie es Menschen mit einer teilweisen Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation auf dem Weg zur vollen Anerkennung ihres Berufsabschlusses begleitet.

Zu den Referierenden am Vormittag gehörten Frau Deniz, Leiterin des IQ-Landesnetzwerks Berlin, Herr Evans, IHK Berlin, und Frau Neumann, INBAS, MAZAB-Projektleiterin. In einem Workshop mit fünf verschiedenen Stationen wurden zudem die im Rahmen der individualisierten Anpassungsqualifizierung (APQ) angewandten Instrumente vorgestellt.

Die Veranstaltung wurde vom Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) GmbH als Projektträger in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Berlin durchgeführt. Unter den ungefähr 50 Teilnehmenden waren vor allem Mitarbeitende der Berliner Bildungsberatungsstellen, von Berliner Migrantenselbstorganisationen, Anerkennungsberatungsstellen, Bildungsdienstleistern sowie die in den Jobcentern tätigen Vermittlerinnen und Vermittler.
Das bei der INBAS GmbH in Berlin angesiedelte Projekt MAZAB ist Teil des Landesnetzwerks Berlin im Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (IQ). Es wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Die Dokumentation der Fachtagung steht ab sofort auf der MAZAB-Projektseite online und ist als PDF-Download verfügbar: https://www.inbas.com/projektdatenbank/de-details/mazab.html

Beratungsbüro NQE berät auch weiterhin Arbeitslose und Beschäftigte in Bremen

21.02.2019

Das Beratungsbüro „Vorbereitung auf die Externenprüfung als Nachqualifizierung“ (NQE) in Bremen bleibt auch in 2019 und 2020 Anlaufstelle für Arbeitslose und Beschäftigte mit Fragen zum nachträglichen Erwerb des Berufsabschlusses über die Externenprüfung. Der Europäische Sozialfonds hat die Förderung der Beratungsstelle bis Ende 2020 bewilligt und damit die Fortführung sichergestellt.

Seit dem 01.01.2015 findet die Beratungsarbeit im Rahmen des Bremer Landesprogramms "Weiter mit Bildung und Beratung" als Programmsegment Nachqualifizierung (NQE) statt. Die Beratungsstelle NQE ist in der Handwerkskammer Bremen angesiedelt und wird von INBAS unterhalten. Das Vorhaben wird durch den Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen des Landes Bremen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Weitere Informationen finden Sie auf www.nqe-bremen.de 

Neue Förderrunde JOBSTARTER plus gestartet

07.02.2019

Die Förderrichtlinie zur 5. Förderrunde des Ausbildungsstrukturprogramms „JOBSTARTER plus – für die Zukunft ausbilden“ wurde am 06. Februar 2019 im Bundesanzeiger und auf der JOBSTARTER Website veröffentlicht. Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, mittels regionaler Projekte kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, den Wandel in Bezug auf Digitalisierung der Wirtschaft vollziehen zu können.

Das JOBSTARTER Regionalbüro Nord unterstützt Antragstellende aus Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein im Vorfeld durch Information und persönliche Beratung. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Die Antragsfrist ist der 12. April 2019. Voraussichtlicher Start der Projektvorhaben ist am 01. Dezember 2019.

Ab sofort finden Sie die neuen Förderrichtlinien sowie alle Antragsformulare und -erläuterungen unter diesem Link:

https://www.jobstarter.de/de/aktuelle-foerderbekanntmachung.html

Kontakt: JOBSTARTER Regionalbüro Nord: Tel.: 040 855064-92, E-Mail: jobstarter@remove-this.inbas.com

Vierte Förderrunde JOBSTARTER plus: Regionalbüro Nord begleitet sieben neue Projekte

31.01.2019

In den ersten Wochen des neuen Jahres nehmen sieben neue JOBSTARTER-Projekte der vierten Förderrunde, 2. Welle,  in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg ihre Arbeit auf.  Das JOBSTARTER Regionalbüro Nord der INBAS GmbH wird sie dabei intensiv begleiten. Bei einer regionalen Auftaktveranstaltung am 19. und 20. März 2019 in Bonn haben die Vertreter und Vertreterinnen der neuen Projekte Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen, in den fachlichen Austausch zu gehen und sich untereinander zu vernetzen.

Es handelt sich dabei um die Projekte:

  • Stark in Ausbildung - Small or medium Size! (BFM - Bundesfachzentrum Metall und Technik Northeim gGmbH)
  • ABO - Ausbildungsbüro für Klein- und Kleinstunternehmen (Stadt Oldenburg)
  • Aufwind für die Ausbilder im Grafschafter Handwerk (BTZ des Handwerks GmbH, Bentheim)
  • "AzurA" - Allianz zur Ausbildung (VHS im Landkreis Cuxhaven e.V.)
  • IZSI - In Zukunft steckt Zunft (Forum für berufliche Bildung und Qualifizierung - FBQ GmbH, Plön)
  • Mehr Ausbildungsqualität im Hamburger Handwerk (Handwerkskammer Hambúrg)
  • Special Craft - Außergewöhnliche Handwerksberufe (BUS GmbH, Osnabrück)

Seit 2006 erfüllt das Regionalbüro Nord eine Brückenfunktion zwischen dem Arbeitsbereich 4.4 Stärkung der Berufsbildung, Bildungsketten im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und den Akteuren der Projekte auf regionaler Ebene. Kernpunkt der Arbeit des Regionalbüro Nord sind die Beratung der JOBSTARTER Teams vor Ort, die regionale Vernetzung der Projekte untereinander und der Transfer des Knowhows aus zehn erfolgreichen Förderrunden.

INBAS spendet für das Bildungszentrum John Kaheni Residence in Kenia

23.01.2019

Anstelle von Weihnachtsgeschenken hatte INBAS 2017 die Organisation Cargo Human Care e.V. (CHC) mit einer Spende bedacht. Das humanitäre und medizinische Hilfsprojekt engagiert sich aktuell vor allem in Ostafrika und hier insbesondere in Kenia mit dem Ziel, Bedürftigen eine direkte Hilfeleistung zu geben und Waisenkinder beim Aufbau ihrer Zukunft zu unterstützen. Aktuell wurde INBAS über den Einsatz der Spenden informiert.

CHC einigte sich auf die Verwendung der Gelder für die John Kaheni Residence in Kiambu, Kenia. Mit der Spende von INBAS wurden IT-Schulungen für die Schulabgänger 2017 zur Förderung der digitalen Kompetenz finanziert. Eine Gruppe von 16 jungen Männern und Frauen konnte an einem Computertraining teilnehmen, dem sogenannten IC3 Kurs. In Zusammenarbeit mit einem kenianischen Unternehmen, das auf „virtual learning“ spezialisiert ist, wurden Inhalte wie Computer Basics und Hardware, Software und Microsoft Office vermittelt. Darüber hinaus konnten Arbeitsmaterialien, Fahrtkosten sowie Kurskosten für die sich anschließenden Berufsausbildung mitfinanziert werden.

Die John Kaheni Residence ist Wohnprojekt und Bildungszentrum und wird von Cargo Human Care finanziell und organisatorisch unterstützt. Neben einer temporären Wohnmöglichkeit bietet es jungen Leuten Unterstützung bei der Schul- und Berufsausbildung.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Workshops der John Kaheni Residence:
https://johnkaheniresidence.wordpress.com/

Weitere Informationen zu Cargo Human Care:
https://cargohumancare.de/

Rück- und Ausblick: Newsletter des IQ Netzwerks Hessen

17.12.2018

Die neue Newsletterausgabe des IQ Landesnetzwerk Hessen ist da. Nicht nur das Jahr 2018 geht zu Ende, sondern auch die aktuelle Förderphase des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)". Was wurde in IQ in den vergangenen vier Jahren erreicht? Welche Bedeutung hat das bundesweite Förderprogramm IQ in Hessen? Und wie stellt sich das Landesnetzwerk ab 2019 auf? Diesen und weiteren Fragen nimmt sich der Newsletter an. Er enthält unter anderem ein Interview mit Constanze Brucker, Leiterin des IQ Landesnetzwerks Hessen sowie Prokuristin und Bereichsleiterin "Migration und Integration" bei INBAS.

Zum aktuellen Newsletter des IQ Netzwerks Hessen: www.hessen.netzwerk-iq.de/newsletter/rueck-und-ausblick-iq-netzwerk-hessen.html

Anerkennung beruflicher Qualifikationen von Geflüchteten: Inforadio des rbb berichtet über INBAS-Projekte in Berlin

7.12.2018

Das Inforadio des rbb Berlin hat am 29.11.2018 einen Beitrag zum Thema Anerkennung beruflicher Qualifikationen von Geflüchteten gesendet. Für den Radiobeitrag wurde Susanne Neumann, Leiterin der Projekte "ARRIVO BERLIN Wege zum Berufsabschluss" und MAZAB interviewt. Sie berichtete von der Arbeit der beiden Projekte im Bereich Beratung und Qualifizierung.

Beide Projekte haben zum Ziel, nachhaltige Berufswege zu eröffnen. "Wir verspüren relativ viel Ungeduld, das Bedürfnis, dass es schnell in den Arbeitsmarkt gehen muss." Die Frage sei jedoch, wie es dann weitergeht. "Das Verständnis, dass ein Helfer hier in Deutschland doch relativ wahrscheinlich auf dem Helferniveau bleibt, dass man nicht durch gute Leistung und gutes Arbeiten den Aufstieg schaffen kann, sondern dass es die Hürden Bildungsabschluss und Berufsabschluss gibt – das ist ein Verständnis, das erst noch wachsen muss", sagt Susanne Neumann.

Das Modellprojekt "ARRIVO BERLIN Wege zum Berufsabschluss" ist Teil der Berliner Dachmarke "Arrivo" der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. "ARRIVO BERLIN Wege zum Berufsabschluss" zeigt Erwachsenen Wege zum Nachholen eines Berufsabschlusses auf. Zielgruppe sind Geflüchtete über 25 Jahre, die mindestens 3 Monate in Berlin leben. Das Projekt-Team berät und begleitet sie auf ihrem individuellen Weg zu einem Berufsabschluss. Detaillierte Informationen über ARRIVO BERLIN unter: www.arrivo-berlin.de

"MAZAB – Mit Anpassungsqualifizierung zum anerkannten Berufsabschluss" ist ein Teilprojekt im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" des BMAS und ESF. Das Projekt basiert auf dem von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen (BQFG). Seit 2015 liegt der Schwerpunkt der Arbeit des Netzwerks "Integration durch Qualifizierung" in der Durchführung von Anpassungsqualifizierungen. Informationen zu MAZAB unter: www.inbas.com/mazab

Eine schriftliche Fassung zum Sendebeitrag stellt rbb online zur Verfügung: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/11/fachkraefte-arbeit-fluechtling-irak-berlin.html

Kommunale Bildung im demografischen Wandel - Rund 100 Teilnehmende diskutieren Chancen und Herausforderungen beim Fachtag der Transferagentur Hessen

4.12.2018

Zu- und Auswanderung, die Geburtenrate und die Sterblichkeit sind die drei zentralen Faktoren für die demografische Entwicklung. Sie betrifft alle, und entsprechend sind diese Bewegungen auch für die Politik ein wesentlicher Gegenstand. Insbesondere bildungsbezogene Veränderungen müssen vorausschauend geplant werden.

Um die Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels für Kommunen aus bildungspolitischer Sicht zu betrachten und zu diskutieren, lud die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Hessen am 24. Oktober 2018 zum Fachtag ein. Zur Veranstaltung unter dem Titel "Regionen der Zukunft: Kommunale Bildung und demografischer Wandel" kamen rund 100 Teilnehmende in die Evangelische Akademie nach Frankfurt. Zusammen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis erörterten Führungs- und Fachkräfte aus Kommunen, Ministerien und Verbänden, Stiftungen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen die Thematik.

So zeigte Susanne Dähner vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung die Dimensionen des demografischen Wandels für schrumpfende und wachsende Regionen auf. Für Hessen prognostizierte die Soziologin trotz sinkender Bevölkerungszahlen in manch ländlichem Raum insgesamt eine Wachstumsphase in den nächsten Jahren. Daran anknüpfend stellte der langjährige Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Klemm Entwicklungsperspektiven kommunaler Bildungssysteme in Zeiten demografischer Umbrüche insbesondere vor dem Hintergrund hessischer Daten vor. Hierbei machte er deutlich, dass vor allem das Angebot von Krippen, Kitas und Grundschulen insgesamt stark ausgebaut werden müsse. In Fachforen wurden die Bereiche frühkindliche Bildung, integrierte Schulentwicklung, Fachkräftesicherung und Weiterbildung im kommunalen Kontext diskutiert. Einen interessanten Akzent aus der Organisationsperspektive setzte abschließend Dr. Sebastian Muschter als erfahrener Gestalter und Krisenmanager in und für Verwaltungen. Der Autor des Buches "Gestalten statt Verwalten! Lernen aus der LAGeSo-Krise" gewährte Einblicke in Potenziale von Verwaltungen in sich verändernden Zeiten.

"Der Fachtag hat gezeigt, dass man Veränderungen gut vorbereitet begegnen kann – unter anderem, wenn man die richtigen Zahlen und Statistiken rechtzeitig in den Blick nimmt und als Ausgangspunkt für abgestimmte Strategien nutzt", resümierte die Leiterin der Transferagentur Hessen, Dr. Elisabeth Aram. Die Transferagentur Hessen unterstützt Kommunen gerne dabei, ihre datenbasierte Bildungsplanung weiter auszubauen.

Eine umfangreiche Dokumentation des Fachtags ist auf der Homepage der Transferagentur Hessen verfügbar: www.transferagentur-hessen.de/veranstaltungen/dokumentationen/fachtag-regionen-der-zukunft-am-24102018.html

Publikation: Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen in der beruflichen Bildung

23.11.2018

Die integrierte Sprachförderung in der beruflichen Qualifizierung ist ein wichtiger Bestandteil in der Berliner Bildungslandschaft. Die Broschüre "Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen in der beruflichen Bildung" fasst den Erkenntnistransfer von vier Berliner Praxisansätzen zusammen. Sowohl im (1) Willkommenscurriculum in der Berufsvorbereitung an beruflichen Schulen für Geflüchtete, als auch in der (2) abschlussbezogenen Nachqualifizierung im Projekt EMSA und in (3) betrieblichen Anpassungsqualifizierungen im Anerkennungsverfahren in IHK-Berufen im Projekt MAZAB (IQ) war und ist integriertes Fach- und Sprachlernen (IFSL) ein wesentlicher Baustein zur Förderung von Chancengleichheit für Menschen mit Migrationshintergrund. Mit dem Projekt (4) "WIPA Sprachenwerkstatt für Geflüchtete" ermöglichte das IQ-Netzwerk Berlin auch für Geflüchtete eine begleitende Sprachförderung in Ausbildung und Berufseinstieg.

In einer Arbeitsgruppe erarbeiteten die vier Autorinnen ein Modell, welches Zusammenhänge und Interdependenzen von IFSL-Praxis auf sechs Ebenen beschreibt: Rahmenbedingungen, Verfahren und Prozesse, Lernende, Personal, Materialien sowie Methodik und Didaktik. Des Weiteren wird im Modell Bezug genommen auf den bestehenden Referenzrahmen GER (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen) zur Beschreibung von Sprachkompetenzen sowie zum DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen) zur Beschreibung von Anforderungsprofilen des Personals, aber auch als Grundlage für die Ermittlung von sprachlich-kommunikativen Anforderungen an Lernende.

Neben der Betrachtung von Qualifikationen der Lehrenden und Konzepten zur Vermittlung von berufsbezogenen Sprachkenntnissen wird Integriertes Fach- und Sprachlernen im Berliner Modell im institutionellen und gesellschaftlichen Kontext betrachtet.

Download: Barbara Aulich, Sabine Massloff, Katrin Volkmann, Magdalena Wiazewicz: Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen in der beruflichen Bildung. (Hrsg. INBAS Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik GmbH) Offenbach/Berlin 2018 (PDF 861KB)

IQ entwickelt Online-Lexikon ALEX zur Vielfalt des Arbeitsmarkts

Die Themen Migration und Arbeitsmarkt sind von einer Vielfalt von Begriffen und gesellschaftlichen Diskursen geprägt. Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" hat daher ein Arbeitsmarkt-Lexikon, kurz ALEX, entwickelt. Das Online-Lexikon hält in rund 120 Artikeln Faktenwissen rund um den deutschen Arbeitsmarkt bereit und stellt kontroverse Themen in verschiedenen wissenschaftlichen Lesarten und gesellschaftlichen Diskursen neutral dar. Die Bandbreite der behandelten Themen reicht von A wie Arbeitsmigration bis Z wie Zuwanderungsgesetz.

Das Arbeitsmarkt-Lexikon ALEX ist frei und kostenlos verfügbar unter: http://www.alex-iq.de

IQ Netzwerk Hessen koordiniert von INBAS

Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" zielt darauf ab, die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten zu verbessern. IQ begleitet Personen mit ausländischen Berufsqualifikationen im gesamten Prozess der Anerkennung ihres Berufsabschlusses und hilft ihnen auf dem Weg in eine qualifikationsadäquate Beschäftigung.

Die regionale Umsetzung des Förderprogramms IQ ist zentrale Aufgabe der 16 Landesnetzwerke. Das Hessische Landesnetzwerk "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird koordiniert durch INBAS. Weitere Informationen zu den hessischen IQ Angeboten finden Sie auf www.hessen.netzwerk-iq.de/angebote

Basisseminare für Berufseinstiegsbegleitungen erfolgreich durchgeführt

12.11.2018

Seit vier Jahren führt das JOBSTARTER Regionalbüro Nord, das bei INBAS angesiedelt ist, Basisseminare für Berufseinstiegsbegleiterinnen und –begleiter durch, die neu oder erst ein paar Monate in der Maßnahme "Berufseinstiegsbegleitung" (BerEb) tätig sind. Aufgabe der BerEb ist es, Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf beim erfolgreichen Schulabschluss zu unterstützen, so dass sie den Weg in eine Ausbildung schaffen.

In dem zweitägigen Seminar, das in drei Module eingeteilt war, wurden die BerEb in ihr vielfältiges Aufgabengebiet eingeführt.

Neben einen kurzen theoretischen Teil zu den politischen und fachlichen Grundlagen (Modul I) waren die Seminare überwiegend praxisorientiert. Im Modul II ging es um das Arbeiten und Begleiten in der Schule, in Modul III um die Begleitung im Übergang von der Schule in die Ausbildung. Neben kurzen Inputs und vielfältigen Aufgaben aus der Praxis hatten die Teilnehmenden auch Gelegenheit, mit Vertretern der Agentur für Arbeit und der Handwerkskammern sowie einem Senior-Experten ins Gespräch zu kommen.

Beide Seminare boten einen guten Rahmen, um neue Impulse bzw. Anregungen für ihre Tätigkeit aufzunehmen. Die positiven Rückmeldungen zum Seminar zeigten, dass dies gelungen ist.

Die Seminare fanden am 20./21.9.18 in Hannover (BerEb aus Niedersachsen und Bremen) und am 24./25.10.18 in Hamburg (BerEb aus Hamburg und Schleswig-Holstein) statt.

Weitere Informationen zum JOBSTARTER Regionalbüro Nord unter: www.inbas.com/jobstarter

27 hessische Schulen erhalten Gütesiegel für vorbildliche Berufs- und Studienorientierung

Immer mehr hessische Schulen bieten ihren Schülerinnen und Schüler eine intensive Berufs- und Studienorientierung an, um sie so gut wie möglich auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten. 27 Schulen wurden am 5.9.2018 durch Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel und Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen mit dem Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen ausgezeichnet. Hiervon wurden sechs Schulen erstmalig zertifiziert, sieben Schulen ließen sich zum ersten und 14 bereits zum zweiten Mal rezertifizieren. Derzeit tragen insgesamt 110 hessische Schulen das Gütesiegel. Seit der Einführung des Siegels im Schuljahr 2010/2011 wurden bereits 203 Schulen in Hessen ausgezeichnet.

Die Ausrichtung der feierlichen Verleihung des Gütesiegels lag diesmal in den Händen der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Die Veranstaltung fand in der "Alten Schlosserei" in Offenbach statt. Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, lobte in seiner Begrüßung das wirksame und zielgerichtete System der beruflichen Orientierung, das in Hessen in den letzten Jahren aufgebaut und kontinuierlich ausgebaut wurde.

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hob den besonderen Stellenwert der dualen Ausbildung hervor: "Wer eine duale Ausbildung aufnimmt, erschließt sich heute vielfältige berufliche Möglichkeiten – mehr, als manche Eltern und Jugendliche glauben. Deshalb ist es so wichtig, dass Schülerinnen und Schüler früh und fundiert über die vielfältigen Wege in den Beruf informiert und beim Übergang unterstützt werden. Wir wollen, dass jeder Jugendliche den Ausbildungsplatz findet, der zu ihm passt. Schulen, die das Gütesiegel erhalten haben, bereiten die Jugendlichen vorbildlich auf die Berufswelt vor."

Staatssekretär Dr. Manuel Lösel vom Hessischen Kultusministerium ergänzte: "Mit unserer Berufs- und Studienorientierung setzen wir auf ein seit Jahren bewährtes Konzept, das Schülerinnen und Schülern den Weg von der Schule in die berufliche oder universitäre Ausbildung erleichtert. Es ist mir ein besonderes Anliegen zu betonen, dass wir uns ausdrücklich für die Gleichwertigkeit der verschiedenen Ausbildungswege in Hessen einsetzen. Die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern erweist sich dabei als äußerst fruchtbar."

Die gute Zusammenarbeit der beteiligten Partner betonte auch Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der RD Hessen: "Bei der Berufs- und Studienorientierung sind die Schulen eine tragende Säule. Die heute hier ausgezeichneten Schulen leisten einen vorbildlichen Beitrag, um junge Menschen gut vorbereitet in ihre berufliche Zukunft zu entlassen. Die hohe Zahl der unbesetzten Lehrstellen und Studienabbrecher zeigt, dass wir bei unseren Aktivitäten nicht locker lassen dürfen, sondern unser Engagement mit der gleichen Intensität weiter ausbauen und fortführen müssen. Eine gute Berufs- und Studienorientierung ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung sowie zur Vermeidung späterer Arbeitslosigkeit. Ich bin froh, dass es gelungen ist, mit der Landesregierung, den Kammern und Verbänden das Gütesiegel ins Leben zu rufen."

Das Gütesiegel wird seit dem Schuljahr 2010/2011 an Schulen vergeben, die eine vorbildliche berufliche Orientierung nach den OloV-Qualitätsstandards umsetzen. Unterstützt wird das Gütesiegel durch folgende Institutionen: Hessisches Kultusministerium, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, SCHULEWIRTSCHAFT Hessen, Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, Hessischer Industrie- und Handelskammertag, Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit.

Dokumentation der Gütesiegelfeier und Liste der neu ausgezeichneten Schulen unter: Gütesiegelverleihung 2017/2018

Dokumentation: 3. IQ Praxistag Pflege "Integration von Pflegefachkräften in multikulturelle Arbeitsteams"

03.09.2018

Der dritte Teil der hessischen Veranstaltungsreihe "IQ Praxistage Pflege" legte das Augenmerk auf die Integration von ausländischen Pflegefachkräften in multikulturelle Arbeitsteams.

Welche Dynamiken wirken in multikulturellen Arbeitsteams? Wie lässt sich eine Willkommens- und Integrationskultur in Einrichtungen der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Altenpflege etablieren, die Bedarfe und Bedürfnisse aller Mitarbeitenden berücksichtigt? Welche Chancen und Herausforderungen bringt die Arbeit in multikulturellen Pflegeteams mit sich? Diese und weitere Fragen wurden am 20. Juni 2018 in
der Frankfurt University of Applied Sciences erörtert, anschaulich dargestellt und mit den anwesenden Akteurinnen und Akteuren aus Pflege und Wissenschaft diskutiert.

Zur Dokumentation: 3. IQ Praxistag Pflege "Integration von Pflegefachkräften in multikulturelle Arbeitsteams"

Weitere Informationen zum IQ Netzwerk Hessen

Neue Arbeitshilfe online: "Junge Geflüchtete für die duale Berufsausbildung gewinnen"

03.09.2018

Wie können junge Geflüchtete am besten informiert werden? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für die potenziellen Auszubildenden? Diese und weitere Fragen stellten sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KAUSA Servicestellen in den letzten Jahren immer wieder. Aus der Beratungspraxis heraus fanden sie eigene Antworten. Die Arbeitshilfe präsentiert nun die wichtigsten Erkenntnisse ausgewählter KAUSA Servicestellen und soll Beraterinnen und Berater bei ihrer Arbeit mit Geflüchteten unterstützen.

Die Koordinierungsstelle KAUSA im BIBB weist auf diese Arbeitshilfe hin. Sie ist online und als PDF-Download verfügbar: www.jobstarter.de/arbeitshilfe-gefluechtete

KAUSA ist Teil des BMBF-Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER plus, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert wird. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung. Die KAUSA Servicestellen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein werden vom JOBSTARTER Regionalbüro Nord (INBAS GmbH) betreut.

"Gesichter und Geschichten" aus der Pflegeausbildung

29.08.2018

Das INBAS-Projekt WiP ist ab sofort mit einer neuen Website online. WiP steht für "Wege in die Pflegeausbildung". Das Projekt berät und begleitet Frauen und Männer mit Migrationshintergrund, die sich für eine Ausbildung im Pflegebereich interessieren. In Kooperation mit einem Netzwerk von Ausbildungseinrichtungen im Rhein-Main-Gebiet vermittelt das Projekt die Teilnehmenden in eine Ausbildung in der Altenpflege bzw. Kranken- und Gesundheitspflege oder Kinderkrankenpflege und begleitet sie bis zum Ausbildungsabschluss und Berufseinstieg.

Unter der Adresse wip-hessen.de wendet sich das Projekt vor allem an Ausbildungsinteressierte. In übersichtlicher und kompakter Form gibt die Website Informationen zu den Serviceleistungen des Projekts und vermittelt ein positives, aber realistisches Bild der Möglichkeiten, die eine Ausbildung in der Pflege eröffnet. In der Rubrik "Gesichter und Geschichten" kommen schließlich die Teilnehmenden selbst zu Wort. Sie berichten, wie sie mit Unterstützung des Projektteams ihren persönlichen Weg in die Ausbildung und den Beruf gefunden haben.

WiP und seine Vorläufer-Projekte "BeA" und "BeA+" sind bereits seit 2012 aktiv und können inzwischen auf beachtliche Erfolge verweisen: Insgesamt konnten Projektleiter Ralf Priester und seine Kollegin Narges Yelaghi bis zu 430 Teilnehmende aus mittlerweile 55 Herkunftsländern beraten bzw. begleiten. Davon haben 110 eine Ausbildung begonnen und bislang 55 eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und den Berufseinstieg geschafft. Aktuell befinden sich 55 Teilnehmende in einer Ausbildung und 80 Teilnehmende in der Vorbereitung auf eine Ausbildung. Die Arbeit des Projektteams wurde 2016 mit dem Sophie von La Roche-Preis der Stadt Offenbach sowie mit dem Hessischen Integrationspreis ausgezeichnet und war nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2017.

Anerkennungsberatung zeigt Erfolge

29.08.2018

Das Statistische Bundesamt hat in dieser Woche die aktuelle Bilanz zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse veröffentlicht: Diese lagen im Jahr 2017 um knapp 14% höher als im Vorjahr. Insgesamt wurden bundesweit 21.800 im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt.

Für Unterstützung bei der Anerkennung sorgt INBAS in Hessen mit dem Projekt "Mobile Anerkennungsberatung", das im BMAS Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" angesiedelt ist. Die Fachberaterinnen und –berater von INBAS sind in nahezu allen Landkreisen Hessens aktiv. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2014 wurden über 16.000 Fachkräfte mit ausländischen Qualifikationen zur beruflichen Anerkennung beraten.

Näheres zu den Beratungsstandorten unter: www.hessen.netzwerk-iq.de/anerkennungsberatung

Informationen zur Mobilen Anerkennungsberatung und Online-Terminanfrage: www.inbas.com/moab

Infoblatt Westbalkan: Neues IQ Papier zu Besonderheiten bei der Anerkennung von Berufsqualifikationen

24.08.2018

Mit dem neuen "Infoblatt Westbalkan" gibt es nun ein Nachfolgepapier des Infoblatts Syrien im IQ Netzwerk Hessen. Es informiert kurz und knapp auf zwei Seiten über Besonderheiten bei der Anerkennung von Berufsqualifikationen aus Westbalkanländern.

Damit stellt es eine Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater im Handlungsfeld Anerkennung dar, die ausländische Qualifikationen richtig einschätzen müssen. Die zusammengestellten Hinweise zu möglichen Stolpersteinen bei der Anerkennung von Abschlüssen aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro sind aber auch hilfreich für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten.

Das Infoblatt wurde von der Mobilen Anerkennungsberatung (MoAB) bei INBAS entwickelt. Weitere Informationen zu MoAB unter: www.inbas.com/moab

Download: IQ Infoblatt Westbalkan (PDF 632 KB)

Veranstaltungshinweis: Digitale Techniken als Chance für das Ausbildungsmarketing

17.08.2018

Um den eigenen Fachkräftebedarf zu decken, müssen Unternehmen auch für Auszubildende attraktiver werden – von der Vermarktung nach außen bis zur Unternehmenskultur nach innen.

Das JOBSTARTER Regionalbüro Nord führt in Kooperation mit dem BIBB, Arbeitsbereich "Stärkung der Beruflichen Bildung, Bildungsketten", eine Werkstatt zum Thema "Ausbildungsmarketing" mit ausgewählten JOBSTARTER plus-Projekten mit Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung in der Wirtschaft 4.0 durch. Ziel dieser Werkstatt ist es, Best-Practice Beispiele der Projekte vorzustellen und zu diskutieren, inwieweit digitale Techniken eine Chance für das Ausbildungsmarketing sein können.

Termin:
20./21.9.18 in Göttingen

Kontakt

JOBSTARTER Regionalbüro Nord
INBAS GmbH - Büro Hamburg
Haubachstr. 86
22765 Hamburg
T: +49 40 855064-92
F: +49 40 851589-93
jobstarter@remove-this.inbas.com 

Zweite Newsletterausgabe des IQ Landesnetzwerks Hessen erschienen

19.07.2018

Das IQ Landesnetzwerk Hessen veröffentlicht mehrmals im Jahr einen Newsletter in dem es über seine Angebote, Veranstaltungen, Publikationen und neue Entwicklungen informiert. Auf der Webseite des IQ Landesnetzwerks Hessen ist die aktuelle Ausgabe 02/2018 veröffentlicht. Dort kann der Newsletter abonniert werden.

Das IQ Landesnetzwerk Hessen wird von der INBAS GmbH koordiniert und umfasst mehr als 20 operative Teilprojekte hessenweit. Es bietet flächendeckende Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung für Ratsuchende mit ausländischen Qualifikationen sowie Qualifizierungsangebote im Kontext der Anerkennung (darunter Anpassungsqualifizierungen und Brückenmaßnahmen für Akademikerinnen und Akademiker). Zusätzlich berät IQ Geflüchtete zu ihren Rechten und Pflichten auf dem Arbeitsmarkt. Darüber hinaus gehören Beratungen und Schulungen für Agenturen für Arbeit, Jobcenter, Kommunen, Unternehmen und ehrenamtlich Tätige im Bereich der interkulturellen Kompetenzentwicklung zum Angebot des Landesnetzwerks.

Das IQ Netzwerk Hessen ist Teil des bundesweiten Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" und zielt auf die verbesserte Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten. Die regionale Umsetzung des Förderprogramms ist zentrale Aufgabe der 16 Landesnetzwerke.

Weitere Informationen zum IQ Netzwerk Hessen unter: www.hessen.netzwerk-iq.de

Minister Al-Wazir bei QuABB-Filmpremiere

10.07.2018

Eine Abschlussklasse der Fachrichtung Medien und Gestaltung der berufsbildenden August-Bebel-Schule in Offenbach hat für das hessische Landesprogramm QuABB eine Reihe von Videoclips produziert.

Zur Uraufführung der "True Stories" über QuABB am 13.06.2018 Uhr in der August-Bebel-Schule dankte der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir den Jugendlichen und stellte den wichtigen Beitrag von QuABB zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen heraus.

Den Produktionsauftrag für die Filme hat die Koordinierungsstelle des Programms beim Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) erteilt. Entstanden sind sechs verschiedene Videoclips. Die Figuren und Szenen wurden von den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklasse selbst gezeichnet und animiert. Die Clips behandeln Probleme im Betrieb wie in der Berufsschule, setzen Unzufriedenheiten auf Seiten der Jugendlichen, aber auch der Betriebe in Szene.

Bei der Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen hängt viel davon ab, ob Auszubildende sich rechtzeitig Hilfe suchen. Wenn Konflikte schon zu weit eskaliert sind oder bereits ein Aufhebungsvertrag im Raum steht, ist der Verbleib im Betrieb oft keine Option mehr. Die Videoserie hat in diesem Zusammenhang einen wichtigen präventiven Effekt. Sie ermutigt Auszubildende, Lehrkräfte und Ausbildungspersonal, Konflikte, die oft komplexe, unterschwellige Ursachen haben, frühzeitig aus der Welt zu schaffen.

"Je früher QuABB intervenieren kann, desto besser sind die Erfolgschancen", erklärte der Minister. "Deshalb ist es ungemein hilfreich, dass wir jetzt diese Videos haben, die für das Thema sensibilisieren und dazu ermutigen, sich rechtzeitig Hilfe zu holen."

Weitere Informationen unter: https://www.quabb-hessen.de

Mehr Studienabbrecher/innen früh erreichen: Projekt Erfolgreich 4.0 gestartet

09.07.2018

Am 18. Mai 2018 fand in Emden die Auftaktveranstaltung des Anschlussprojektes "Erfolgreich 4.0" statt. Durchgeführt wird das Projekt im Verbund mit der Hochschule Emden/Leer und der Ems-Achse. Das Team des Projektes berät Studienabbrecher/innen und -zweifler/innen über die vielfältigen Möglichkeiten, die ihnen eine duale Berufsausbildung bietet und unterstützt sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Mehr als 50 Studierende sind bereits nach der Beratung durch das Projekt in eine Ausbildung vermittelt worden. Außerdem wurden  450 Unternehmen über Studienabbrecher/innen als Zielgruppe informiert.

Das Folgeprojekt findet im Rahmen des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER plus statt. Das JOBSTARTER Regionalbüro Nord, das bei INBAS angesiedelt ist, betreut die Umsetzung des Programms in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Zur Pressemitteilung (PDF 125 KB)

Neue KAUSA-Webangebote für Unternehmen

26.06.2018

Die Koordinierungsstelle KAUSA im BIBB weist auf zwei Online-Publikationen hin. Sie richten sich an ausbildungsinteressierte Unternehmerinnen und Unternehmer mit und ohne Migrationshintergrund und begleiten ihren Einstieg in die duale Ausbildung.

Online-Dossier: Unternehmen bilden aus!
Wer in Deutschland ausbilden will, steht vor vielen Fragen: Was muss ich tun, um ausbilden zu können? In welchem Beruf kann ich ausbilden? Wie finde ich die richtigen Azubis? Wer unterstützt mich dabei? Das multimediale Online-Dossier "Unternehmen bilden aus!" bündelt in sieben Kapiteln die relevanten Informationen zum dualen Ausbildungssystem und gibt viele Tipps aus der Praxis.
https://www.jobstarter.de/unternehmen-bilden-aus

Betriebliche Ausbildung A bis Z: Das neue Fachglossar
Von A wie Allgemeiner Schulbildung über H wie Handwerk bis Z wie Zeugnis: Das neue KAUSA Fachglossar erklärt alle wichtigen Begriffe rund um die Ausbildung in Deutsch, Arabisch, Englisch, Italienisch, Polnisch, Russisch und Türkisch. Viele nützliche Links runden das Online-Nachschlagewerk ab.
https://www.jobstarter.de/kausa-fachglossar

KAUSA ist Teil des BMBF-Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER plus, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert wird. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung. Die KAUSA Servicestellen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein werden vom JOBSTARTER Regionalbüro Nord (INBAS GmbH) betreut.

Das Gütesiegel BSO Hessen digitalisiert das Zertifizierungsverfahren

30.05.2018

Mit dem Schuljahr 2018/2019 wird Hessen im Zertifizierungsverfahren neue Wege beschreiten. Die bisherigen Dateiformate über das Ausfüllen von verschiedenen Dateien werden zukünftig von einer internetgestützten Datenbank abgelöst, die das gesamte Verfahren der Zertifizierung abbildet. Nach wie vor können Schulen vorab ihre Angebote anonym mit einem Selbstbewertungsbogen testen und nach positiver Entscheidung für die Zertifizierung validieren. Für die Bewerberschulen und für die Auditteams wird die Bearbeitung mit der Datenbank deutlich einfacher, sie werden Schritt für Schritt durch den hessischen Kriterienkatalog geleitet.

Alle Akteure greifen anhand eines fein abgestimmten Rollenkonzepts bei der erfolgreichen Durchführung des Gütesiegels BSO Hessen ineinander, das von INBAS im Rahmen der OloV-Koordination in Hessen 2017 konzipiert wurde und 2018 im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums zusammen mit dem Kultusministeriums programmiert wird.

Informationen zum Gütesiegel Hessen

Weitere Informationen zum bundesweiten Netzwerkes Berufswahl-SIEGEL: www.netzwerk-berufswahlsiegel.de

Veranstaltungshinweis: 3.IQ Praxistag Pflege am 20.06.2018 zur Integration von Pflegefachkräften in multikulturelle Arbeitsteams

28.05.2018

Nach dem 1. IQ Praxistag Pflege zu den Rahmenbedingungen der Integration in den Pflegeeinrichtungen und dem 2. Praxistag zu beruflicher Anerkennung und Spracherwerb wendet dich der 3. Teil der Veranstaltungsreihe der Arbeit im Team zu.

Die personellen Strukturen in Pflegeeinrichtungen sind durch Anwerbung und Zuwanderung zunehmend multikulturell geprägt. Der 3. IQ Praxistag Pflege legt das Augenmerk nun auf die Integration von Pflegefachkräften in multikulturelle Arbeitsteams und geht der Frage nach: Wie kann eine von allen gelebte Willkommens- und Integrationskultur auf den Stationen etabliert werden, die Bedarfe und Bedürfnisse aller Mitarbeitenden berücksichtigt?

Ziel der Veranstaltung ist es, Hürden bei der Integration und den Umgang mit diesen aufzuzeigen. Gleichzeitig werden Voraussetzungen für die gelingende Zusammenarbeit skizziert und Erfolge sowie positive Aspekte multikultureller Teams beleuchtet.

Die Veranstaltung richtet sich an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in der Gesundheits- und Krankenpflege, Leitungen von Krankenhäusern und Einrichtungen der Altenhilfe, Stations- und Wohnbereichsleitungen, Krankenpflegeschulen, Pflegereferentinnen und -Referenten der Wohlfahrtsverbände sowie Pflegewissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler.

Datum: 20.06.2018
Uhrzeit: 12:30 - 17:00 Uhr
Ort: Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main

Sie möchten sich für die Veranstaltung anmelden? Zum Anmeldeformular: 3. IQ Praxistag Pflege

Weitere Informationen zur hessischen Veranstaltungsreihe finden Sie im Veranstaltungsflyer IQ Praxistage Pflege (PDF 274 KB).

Workshop "Regionales KAUSA Netzwerktreffen" in Hamburg

30.04.2018

Am 8. Mai 2018 findet im IntercityHotel Hamburg Altona in Hamburg der Workshop "Regionales Netzwerktreffen der KAUSA Servicestellen" statt.

Zentrale Themen des Workshops sind Nachhaltigkeit, Verstetigung (Regionaler Handlungsplan) und Transfer. Die KAUSA Servicestellen berichten über den bisherigen Stand in der Projektarbeit, zwei KAUSA Servicestellen stellen ihre Best Practice Beispiele vor. Zeit für den Erfahrungsaustausch zu weiteren Themen ist am Nachmittag eingeplant.

Der Workshop richtet sich an alle KAUSA Servicestellen aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein.

Datum: 08.05.2018
Uhrzeit: 10:00-15:30 Uhr
Ort: IntercityHotel Hamburg Altona, Hamburg

Fragen beantwortet das JOBSTARTER Regionalbüro Nord (INBAS GmbH):
E-Mail: jobstarter@remove-this.inbas.com   oder
Tel.: 040 855064-92

Veranstalter sind das JOBSTARTER Regionalbüro Nord und die Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration, JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Das Regionalbüro Nord, angesiedelt bei INBAS GmbH, betreut die Umsetzung des Ausbildungsstruktur-Programms "JOBSTARTER – für die Zukunft ausbilden" und der BMBF-Initiative "Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss" in den Ländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Fachtag "Bildung kooperativ denken – Herausforderung für Verwaltung und Zivilgesellschaft" der Transferagentur Hessen am 03.05. in Frankfurt

25.04.2018

Die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Hessen veranstaltet am 03. Mai 2018 in Frankfurt den Fachtag "Bildung kooperativ denken – Herausforderung für Verwaltung und Zivilgesellschaft".

Die Veranstaltung thematisiert die Zusammenarbeit von Kommune und lokalen zivilgesellschaftlichen Initiativen. Dabei werden Chancen und Ansätze zur gemeinsamen Gestaltung von "Bildung vor Ort" aufgezeigt und diskutiert.

Wie können Beteiligte aus Zivilgesellschaft und Verwaltung miteinander kooperieren? Welche Chancen für mehr Bildungsgerechtigkeit können sich aus diesem Zusammenspiel ergeben? Diese und weitere Fragen werden in einem Vortrag sowie in Experten- und Praxisforen in den Blick genommen.

Die Veranstaltung richtet sich an Führungs- und Fachkräfte aus Kommunen und von freien Trägern aus den Bereichen Bildung, Soziales und Integration sowie an kommunalpolitische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und an die Vielzahl der Akteurinnen und Akteure wie aus Stiftungen und Vereinen der Zivilgesellschaft.

Die Anmeldefrist ist 25. April 2018. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; es sind jedoch noch Plätze verfügbar. Teilnahme und Verpflegung sind kostenfrei.

Die bei der INBAS GmbH in Offenbach angesiedelte Transferagentur Hessen ist Teil der bundesweiten "Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement" und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Datum: 03.05.2018
Uhrzeit: 10:00-16:30 Uhr
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Download von Tagungsprogramm und Anmeldeformular auf dem Projektauftritt der Transferagentur Hessen:http://www.transferagentur-hessen.de/veranstaltungen/veranstaltungstermine/details/bildung-kooperativ-denken-herausforderung-fuer-verwaltung-und-zivilgesellschaft.html

 

INBAS-Weihnachtsspende 2017 geht an Bildungs- und Lebenshaus in Nairobi

02.02.2018

Mit der Weihnachtsspende 2017 unterstützte INBAS eine Ausbildungsinitiative in Nairobi, Kenia. "Step by step" ist das Motto von Cargo Human Care (CHC). Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Frankfurt/Main hat dort ein stabiles Netzwerk aufgebaut. Das Engagement ist groß und vielfältig. Im Zentrum steht die Unterstützung eines Waisenhauses mit einer angrenzenden Medizinstation sowie die weiterführende John Kaheni Residence. Patenschaften sind eine Säule der CHC-Entwicklungsarbeit. Mit diesen Beiträgen werden nachhaltige Schul- und Berufsausbildungen sowie eine medizinische Versorgung der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im CHC-Umfeld ermöglicht. Teamarbeit hat dabei einen hohen Stellenwert.

Das Medical Care Centre leistet einen Beitrag zur medizinischen Versorgung der bedürftigsten Bevölkerung in der Umgebung des Waisenhauses. 2009 eröffnet, verfügt es über Behandlungsräume, ein Labor und eine Apotheke. Fachärztinnen und -ärzte unterschiedlicher Disziplinen aus Deutschland arbeiten ehrenamtlich zusammen mit kenianischen Kolleginnen und Kollegen in der Ambulanz. Zurzeit werden monatlich etwa 2.000 Kranke behandelt.

Das Mother’s Mercy Home (MMH) ist ein Heim und Zuhause für rund 120 Waisenkinder unter 18 Jahren im Norden von Nairobi. 2001 von Frauen der Anglikanischen Kirche gegründet, wird es mittlerweile gemeinsam von CHC und der Anglikanischen Kirche geführt. Im CHC-Summercamp trainieren die Kinder kreative Fähigkeiten, zum Beispiel Basteln, Nähen, Stricken, Holzarbeiten. Workshops geben Einblicke in technische oder gesundheitliche Themen. Ziel ist das Training von Basis-Fertigkeiten, die im kenianischen Schulsystem nicht unterrichtet werden.

In der John Kaheni Residence (JKR) entstand 2015 ein neues Zuhause für die Schulabgänger/innen (Alumni) des Mother’s Mercy Home. Die Jugendlichen werden in der JKR während ihrer Berufsausbildung auf ein selbstständiges Leben vorbereitet. Ein Sozialarbeitsteam steht ihnen zur Seite und koordiniert Schulungen. Schwerpunkte liegen auf der Förderung der persönlichen und beruflichen Entwicklung. Über vielfältige Kooperationen kann CHC den jungen Frauen und Männern Workshops, Coaching und individuelles Training anbieten. Das Ziel der JKR ist, den jungen Erwachsenen nachhaltig zu helfen und ihnen den bestmöglichen Start in ein selbstständiges Leben zu geben.

Mehr über den Verein "Cargo Human Care": www.cargohumancare.de

Dokumentation: Arbeitsergebnisse zum Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen in der beruflichen Bildung

02.02.2018

Am 28.11.2017 fand am Berliner Standort der INBAS GmbH ein Fachaustausch statt, der erste Ergebnisse zum Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen (IFSL) vorstellte. Die Dokumentation der Veranstaltung ist nun veröffentlicht.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung" (IQ), die den Begriff "Integriertes Fach- und Sprachlernen" prägte. Die im Rahmen des Fachaustauschs vorgestellten Ergebnisse waren in einer institutionsübergreifenden Berliner Arbeitsgruppe erarbeitet worden, die vom Projekt EMSA – Erfolg mit Sprache und Abschluss mit initiiert worden war. An der Arbeitsgruppe beteiligt ist auch das ebenfalls von INBAS durchgeführte Projekt MAZAB – mit Anpassungsqualifizierung zum anerkannten Berufsabschluss.

Bereits beim letzten EMSA-Fachaustausch im November 2016 hatten die Teilnehmenden erste Lösungsansätze auf dem Weg zu einem Berliner Standard im Integrierten Fach- und Sprachlernen (IFSL) diskutiert. In den vergangenen Monaten wurde nun ein Strukturmodell entwickelt, das unabhängig von Bildungsinstitutionen, Zielgruppen und Bildungszielen die Zusammenhänge und Chancen von IFSL beschreibt. Dabei vertritt das Projekt MAZAB den arbeitsplatzorientierten und das Projekt EMSA den qualifizierungsorientierten Praxisansatz.

Alle Ergebnisse werden 2018 im Rahmen des Projektes EMSA in einer Handreichung veröffentlicht.

Projekthintergrund: INBAS koordiniert im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales das Modellprojekt EMSA – Erfolg mit Sprache und Abschluss. Im Rahmen des Projektes werden Migrantinnen und Migranten zum Nachholen des Berufsabschlusses beraten und informiert. Daneben koordiniert EMSA ein Netzwerk aus Bildungsträgern, die abschlussorientierte Nachqualifizierungen mit integrierter Sprachförderung und persönlicher Begleitung (Kompetenzentwicklungsbegleitung) anbieten, wodurch eine Teilnahme mit B1 Deutschkenntnissen und/oder befristetem Aufenthalt möglich. EMSA zielt damit auf die Erhöhung der Teilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund, die bisher in FbW-Maßnahmen unterrepräsentiert sind.

Koordiniert wird EMSA durch das Berliner Büro der INBAS GmbH.

INBAS GmbH (Hrsg.): Arbeitsergebnisse zum Berliner Modell für Integriertes Fach- und Sprachlernen (IFSL) in der beruflichen Bildung. Dokumentation zum fachlichen Austausch am 28.11.2017 in Berlin. Berlin, 26.01.2018

IQ macht mit: Fortbildungsreihe "Vitamin Be vernetzt Geflüchtete beschäftigen" im Landkreis Darmstadt-Dieburg

22.01.2018

"Erfolgreiche Arbeitsmarktintegration vor Ort lebt von Beteiligung, Wissen und Vernetzung!" Mit diesem Leitsatz wirbt die Initative "Vitamin Be vernetzt Geflüchtete beschäftigen" für eine neue Schulungsreihe für Ehrenamtliche zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten im Landkreis Darmstadt-Dieburg und in Darmstadt. Im Rahmen mehrerer Fortbildungen von Januar bis März erhalten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit zentrale Informationen rund um das Thema Arbeit und Flucht und werden beim Aufbau von Netzwerken unterstützt.

Auch das IQ Netzwerk Hessen engagiert sich für Vitamin Be. Ingrid Hoensch von der Mobilen Anerkennungsberatung (MoAB) der INBAS GmbH wirkt als Referentin an der Fortbildungsreihe mit. Sie informiert am 17. Februar im Evangelischen Gemeindehaus Groß-Umstadt über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse und stellt die Anerkennungsberatung im IQ Netzwerk Hessen vor.

Das Projekt "Vitamin Be vernetzt Geflüchtete beschäftigen" wurde von den Evangelischen Dekanaten Vorderer Odenwald und Darmstadt-Stadt ins Leben gerufen. Die Initiative zielt unter anderem darauf ab, ehrenamtliche Teams in den Kommunen aufzubauen, welche Hauptamtliche bei Beratung und Arbeitsvermittlung effektiv unterstützen und damit entlasten können.

Weitere Informationen zum Projekt liefert der Projektflyer Vitamin Be (PDF 2,82 MB)

Gemeinsam digitale Flüchtlingsarbeit voranbringen: Dokumentation des 2. Digitalen Flüchtlingsgipfels

28.12.2018

Die Dokumentation des Digitalen Flüchtlingsgipfels 2017 ist online veröffentlicht. Beteiligt war auch das durch das INBAS-Büro Berlin durchgeführte Projekt "Hop-on – Help for orientation in the professional system - online for newcomers". Die Online-Plattform Hop-on wurde als Kooperationsprojekt zwischen INBAS GmbH und der TU Hamburg im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU) entwickelt (https://hopon-newcomers.com/de/).

Am 27. Juni 2017 veranstaltete das Bundesministerium des Innern (BMI) zusammen mit seinen Kooperationspartnern dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), betterplace lab, Initiative D21 und openTransfer den 2. Digitalen Flüchtlingsgipfel in Berlin. Die rund 150 Teilnehmenden – darunter Initiativen, Projektträger, Ehrenamtliche, etablierte Institutionen und Geflüchtete – diskutierten das Potenzial der digitalen Flüchtlingshilfe. Sie nutzten die Chance, sich (weiter) zu vernetzen, um gemeinsam die digitale Flüchtlingsarbeit voranzubringen.

In den acht Breakout-Sessions am Nachmittag stellten sich viele etablierte, aber auch neue Projekte aus den Bereichen Sprachförderung, Information, Erstorientierung, Bildung, Arbeit und Ausbildung vor. Um sprachliche Barrieren abzubauen, fand die Konferenz diesmal in drei Sprachen statt: auf Deutsch, Englisch und Arabisch.

Die Dokumentation der Konferenz – ebenfalls dreisprachig – wurde nun online veröffentlicht unter: www.bamf.de/digifg17. Sie bündelt die wichtigsten Ergebnisse und vertieft ausgewählte Aspekte in Interviews. Steckbriefe bieten einen Einblick in alle Projekte, die auf der Konferenz vorgestellt wurden. Statements von Teilnehmenden spiegeln deren Erfahrungen, Perspektiven und Gedanken zu den Themen der Tagung.

BeA/WiP auf der Preisverleihung zum Deutschen Engagementpreis 2017

15.12.2017

Das Projekt BeA+ war für den Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert. Zu diesem Anlass hat am 5. Dezember 2017 das Team von BeA+ bzw. dem Nachfolgeprojekt WiP ("Wege in die Pflegeausbildung") an der Preisverleihung in Berlin teilgenommen.

Bei einem feierlichen Festakt im Tipi am Kanzleramt wurde das Engagement der Nominierten gewürdigt und es wurden Preise in fünf Kategorien sowie ein Publikumspreis verliehen.

Besonders hervorzuheben sind die Preisträger des Publikumspreises, das Fotografennetzwerk "Dein Sternenkind", die mit einem neuen Rekord-Ergebnis von über 23.000 Stimmen die Online-Abstimmung gewonnen haben. In der bundesweiten Initiative haben sich rund 600 Fotografen zusammengeschlossen, die ehrenamtlich Erinnerungsfotos von Neugeborenen anfertigen, denen der Tod unausweichlich bevorsteht oder die bereits verstorben sind.

Um der Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland ein Gesicht zu geben, ehrt der Deutsche Engagementpreis engagierte Menschen, Initiativen, Unternehmen sowie öffentliche Verwaltungen. Initiator und Träger des Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit. Förderer des Deutschen Engagementpreises sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Generali Deutschland AG und die Deutsche Fernsehlotterie.

Weitere Informationen: https://www.deutscher-engagementpreis.de/ueber-uns/preisverleihung-2017/

WiP und IQ Hessen: Zwei INBAS-Projekte beim Bürgerforum Rhein-Main

Unter dem Titel "Löwen im Herz. Hessen integriert" veranstaltete das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am 23. November 2017 ein Bürgerforum in der Messe Offenbach. INBAS beteiligte sich im Rahmen eines Marktes der Möglichkeiten. Lukas Wozniok präsentierte die Angebote des hessischen Landesnetzwerks "Integration durch Qualifizierung" (IQ Hessen), Ralf Priester und Narges Yelaghi stellten das Angebot des Beratungsprojektes WiP ("Wege in die Pflegeausbildung") vor.

Informationen zur Veranstaltung: www.loewenimherz.de/Offenbach

WiP auf der Offenbacher Stadtrallye für Beruf und Wiedereinstieg

16.11.2017

Am 10. November 2017 präsentierte das INBAS-Projekt WiP sein Angebot auf der 4. Offenbacher Stadtrallye für Beruf und Wiedereinstieg. Das Projektteam informierte die Besucherinnen und Besucher über Möglichkeiten einer Ausbildung in der Pflege und stellte seine Projektarbeit vor. Die Stadtrallye für Beruf und Wiedereinstieg nach Eltern- und Pflegezeit wird seit 2013 jährlich von der Bundesagentur für Arbeit, dem Frauenbüro und der VHS Offenbach veranstaltet.

Das BMBF lädt ein: Erstes bundesweites Fachforum "Datenbasiertes Bildungsmanagement" vom 20.-21. November in Köln

Die Einladung richtet sich an Kommunen, die am Förderprogramm "Bildung integriert" teilnehmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der fachliche Austausch und aktuelle Entwicklungen des datenbasierten Bildungsmanagements auf kommunaler Ebene. Am 21. November findet im Anschluss an das Fachforum ein Netzwerktreffen der Anwenderkommunen des IT-Instrumentariums statt.

Weitere Informationen und Verweis zum aktuellen Tagungsprogramm

Neue Förderrunde "Bildung integriert": Transferagentur Hessen bietet individuelle Diskussionstermine für Kommunen

Neue Anträge zum Förderprogramm können noch bis zum 31.12.2017 gestellt werden. Zu den bereits bewährten Gesprächsrunden bietet die Transferagentur Hessen nur auch individuelle Gesprächstermine an. Kontaktdaten zur Verbindung Ihres persönlichen Gesprächstermins finden Sie in unserer Kurzmeldung.

Fachartikel: Anerkennungsberatung für Geflüchtete. Wie profitieren Unternehmen?

06.11.2017

Seit 2014 berät INBAS hessenweit Fachkräfte aus dem Ausland, die Fragen zur Anerkennung ihrer ausländischen Berufsabschlüsse haben. Darunter sind auch viele Menschen mit Fluchthintergrund. Zwar sind die Anliegen der Ratsuchenden aus aller Welt ähnlich gelagert, jedoch sind bei Geflüchteten spezifische Herausforderungen in der Beratung zu meistern.

Welche dies sind und welche Erkenntnisse sich daraus für Unternehmen ableiten lassen, beschreiben Jennifer Erdmann, Petra Notz und Frank Zerayohannes-Bölts vom Projekt MoAB ("Mobile Anerkennungsberatung in Hessen"), das als Teilprojekt des IQ Landesnetzwerk Hessen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" von der INBAS GmbH durchgeführt wird. Der Fachartikel erschien in der Fachzeitschrift der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V.

Anerkennungsberatung für Geflüchtete. Wie profitieren Unternehmen? In: AWV Nachrichten, Heft 5 (September/ Oktober) 2017, S. 12-15

Verleihung der Gütesiegels Berufs- und Studienorientierung Hessen 2016/2017

20.09.2017

Für ihre erfolgreichen Konzepte im Übergang Schule - Beruf wurden am 14.09.2017 fünfzig hessische Schulen mit dem "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" ausgezeichnet. Überreicht wurde die Auszeichnung durch Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson sowie Eberhard Flammer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern und Präsident der IHK Lahn-Dill. Die Veranstaltung fand in einem feierlichen Rahmen in den Räumen der IHK Frankfurt am Main statt.

Das "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" wird seit dem Schuljahr 2010/11 an hessische Schulen verliehen, die in vorbildlicher Weise ein handlungsorientiertes, fächerübergreifendes und arbeitsweltbezogenes Konzept zur Berufs- und Studienorientierung umsetzen. Die Bewertung orientiert sich an den Qualitätsstandards der hessenweiten Strategie OloV, die seit 2004 durch INBAS koordiniert wird. Auch das Projektbüro "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" ist unter dem Dach von INBAS angesiedelt.

OloV wird von der Hessischen Landesregierung aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, des Hessischen Kultusministeriums und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Kooperationspartner des "Gütesiegels Berufs- und Studienorientierung Hessen" sind das Hessische Kultusministerium, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, die Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern, die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände und die Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Hessen.

Zur Veranstaltungsdokumentation: www.olov-hessen.de/guetesiegel

Stellungnahmen der Parteien zu den Wahlprüfsteinen des Nationalen Forums Beratung

15.09.2017

Was wird sich nach der Bundestagswahl an den Rahmenbedingungen von Bildungsberatung ändern? Das Nationale Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung (nfb) – in dem auch die INBAS GmbH Mitglied ist – hat im Mai einige der bei der Bundestagswahl 2017 antretenden Parteien (CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/die Grünen, Die Linke, FDP) zu ihren Vorstellungen und Plänen hinsichtlich einer Verbesserung der Beratungsangebote im Bereich von Bildung, Beruf und Beschäftigung in Deutschland befragt. Die Ergebnisse wurden nun publiziert.

Viele Gute Vorsätze, aber wenig Konkretes – so könnte man die Ergebnisse der Umfrage beschreiben. So besteht Einigkeit, dass die Bildungsberatung gestärkt und auf neue Anforderungen ausgerichtet werden muss, dass Beratungsstellen sich stärker vernetzen müssen, um besser auf die Beratung im Lebens- und Erwerbsverlauf eingestellt zu sein, dass Qualität, Professionalität und Effizienz von Beratung gesteigert und ggf. das Aufgabenspektrum bestehender oder im Aufbau befindlicher Institutionen (Arbeitsagenturen, Jugendberufsagenturen) erweitert werden muss, um Beratung zu bündeln und effizienter zu gestalten. In den konkreten Umsetzungsstrategien unterscheiden sich die Parteien allerdings.

Die Beratung zugewanderter und geflüchteter Menschen sehen alle Parteien als eine große Herausforderung. Während CDU/CSU auf die bewährten Instrumente der der Integrations- und Sprachkurse verweisen, fordern Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und FDP eine frühzeitige, umfassende Beratung und Kompetenzerfassung schon in den Aufnahmezentren und Betreuungseinrichtungen, um die Potenziale der Neuzugewanderten früh zu erkennen und die Integration in den Arbeitsmarkt zu beschleunigen. Die SPD will einen Rechtsanspruch auf Beratung bei der Anerkennung ausländischer Studien- und Berufsabschlüsse einführen.

Die Wege zu mehr Qualität in der Beratung und einer stärkeren Professionalisierung des Beratungspersonals sehen unterschiedlich aus: SPD und Bündnis 90/Die Grünen setzen darauf, dass Bund und Länder sich auf gemeinsame Standards in der Berufs- und Studienorientierung und –beratung einigen. Nach Vorstellung von Bündnis 90/Die Grünen sollten sich alle beteiligten Institutionen zur Verbreitung und Implementierung von Qualitätsstandards verpflichten. CDU/CSU hingegen verweisen auf die Pluralität der Beratungslandschaft, die die Einführung einheitlicher bundesweiter Standards schwierig mache, sie setzen auf freiwillige Zertifizierung. Keine der befragten Parteien jedoch wagt sich bei diesem Thema daran, eine gesetzliche Regelung für die Einführung verbindlicher Qualitätsstandards zu fordern – noch nicht einmal im Zusammenhang mit der Vergabe öffentlicher Fördermittel für Beratungsdienstleistungen.

Der letzte Wahlprüfstein bezieht sich auf die Frage der verbreiteten prekären Beschäftigungsverhältnisse von Beraterinnen und Beratern, die die Herausbildung von Kontinuität, Qualität und Professionalität in hohem Maße beeinträchtigen. Hierzu beziehen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke eine klare Position: Beratung darf nicht nur Anhängsel von bildungs- oder arbeitsmarktpolitischen Förderprogrammen sein, sondern bedarf einer eigenen Förderstruktur. Die Linke fordert darüber hinaus, die vielfach mittlerweile ausgelagerten Beratungsdienstleistungen wieder verstärkt in die Regelangebote des Öffentlichen Dienstes zurückzuholen.

Das nfb will nach der Bundestagswahl den Dialog mit den Parteien suchen.

Die Ergebnisse der Umfrage sind im Detail nachzulesen im nfb-Newsletter, Schwerpunktheft Bundestagswahl 2017 unter: http://www.forum-beratung.de/cms/upload/NL_2-2017_final_CK.pdf

Veranstaltungshinweis: Basisseminare für Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter

29.08.2017

Das JOBSTARTER Regionalbüro Nord bietet in diesem Jahr erneut in Kooperation mit der Servicestelle Bildungsketten Basisseminare für Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter (BerEb) an.

Die Seminare sind offen für BerEb aus den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein, die ihre Tätigkeit gerade erst begonnen haben.

Bei der zweitätigen Veranstaltung sollen BerEb für ihren Auftrag, die Ziele der Berufseinstiegsbegleitung und ihre komplexe Rolle sensibilisiert werden. Die Teilnehmenden erfahren,

  • auf welchen programmatischen Grundlagen die Berufseinstiegsbegleitung fußt,
  • welche Rolle und Aufgaben sie haben – und wo die Grenzen liegen,
  • wie die Begleitung im Arbeitsumfeld Schule gelingt und
  • welche Faktoren für die Integration in Ausbildung in der nachschulischen Phase eine besondere Rolle spielen.

Veranstaltungstermine und -orte für die Region Nord:

14.-15.09.2017 für die Länder Bremen und Niedersachsen im Veranstaltungs- und Tagungsbereich „Rotation“ in den ver.di Höfen, Goseriede 10, 30159 Hannover. (Dieses Seminar ist bereits ausgebucht!)

27.-28.09.2017 für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein im „Seminarraum in Hamburg“ (SIH), Mexikoring 15, 22297 Hamburg

Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff „BerEb-Basisseminare“ an bildungsketten@inbas.com. Sie erhalten dann nähere Informationen zur Veranstaltung. Fragen beantwortet das Team vom JOBSTARTER-Regionalbüro Nord (INBAS GmbH) auch telefonisch unter 040-85506492.

Weitere Informationen zu den Terminen in anderen Bundesländern finden Sie hier:

https://www.bildungsketten.de/de/2755.php

Zukunftsforum BSO Hessen: INBAS als Impulsgeber in drei Barcamp-Sessions

21.08.2017

Am 23. Juni 2017 fand in der IHK Darmstadt das "Zukunftsforum BSO Hessen" statt. Die Veranstaltung war der offizielle Abschluss des Projektes "Unterstützung der Berufs- und Studienorientierung Hessen". Im Mittelpunkt stand neben dem Rückblick auf die Erfolge der letzten zwei Jahre vor allem auch der Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft.

"Alle müssen an einem Strang ziehen!", darüber waren sich die mehr als 170 Vertreterinnen und Vertreter von Akteuren aus Schule, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft einig. Nach einer Talkrunde, an der auch der hessische Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz teilnahm, sowie zwei einleitenden Vorträgen, fand am Nachmittag ein Barcamp statt. Es stand unter dem Motto: "BSO mit Zukunft". In insgesamt 16 Barcamp-Sessions wurden Strategien erarbeitet, um die Berufs- und Studienorientierung an hessischen Schulen weiterzuentwickeln.

Hierbei thematisierten drei Sessions die hessenweite Strategie OloV und das Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen. Die Impulsgeberinnen arbeiten am Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, das mit der Steuerung beider Vorhaben beauftragt ist:

  • "OloV im Wandel? – Lokale Vermittlungsarbeit stärken!" (Monika von Brasch, INBAS GmbH, Leiterin der hessenweiten OloV-Koordination)
  • "Ausgezeichnet in die Zukunft – Gütesiegel BSO weiter denken!" (Dr. Sabine Beck, INBAS GmbH, Projektleiterin, Projektbüro Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen)
  • "Hand in Hand! – Fächerübergreifendes BSO-Curriculum" (Ursula Güttler, Hessisches Kultusministerium, Projektbüro Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen)

Die Impulse aus dem Zukunftsforum sowie die Forderungen an die politisch Verantwortlichen sind nun, ergänzt durch zusätzliche Informationen zum Projekt, in einer Publikation zusammengefasst.

Die Publikation ist als Download oder als gedrucktes Exemplar erhältlich unter:

 www.bso-hessen.de/Zukunftsforum-BSO-Hessen

QuABB im Hessischen Rundfunk

04.08.2017

In einem Beitrag vom 29.07.2017 zum Beginn des neuen Ausbildungsjahrs hat hr info die Ausbildungsbegleiterin Heike Farr aus Frankfurt interviewt.

Die Qualifizierte Ausbildungsbegleitung des Landesprogramms QuABB verfolgt das Ziel, Ausbildungsabbrüche im dualen System zu verhindern. Das Programm ist ein landesweites Unterstützungssystem für Ausbildungen in Krisen, das sowohl akut als auch präventiv wirkt. An den jeweiligen QuABB-Standorten wird die Ausbildungsbegleitung von lokalen Trägern umgesetzt. Begleitet und gesteuert wird sie von der hessenweiten Koordinierungsstelle bei INBAS.

In dem Interview erläutert Frau Farr, die an drei Frankfurter Berufsschulen Auszubildende berät, den Hintergrund des Programms und das Angebot der Qualifizierten Ausbildungsbegleitung. Sie berichtet über Herausforderungen und Erfolge in der täglichen Arbeit von QuABB: Welches sind die größten Probleme, die in der Ausbildung auftreten können, was lässt sich mit der Begleitung durch QuABB erreichen?

Der Podcast ist online verfügbar, das Interview beginnt bei Minute 3:07:  "Podcast: Das Ausbildungsjahr beginnt: wo soll der Nachwuchs herkommen?"

Sprachenvielfalt bei INBAS: Aktionsumfrage zum 5. Deutschen Diversity-Tag

31.05.2017

Deutschland ist bunt und vielfältig. Das gilt auch für unsere Arbeitswelten. Unter dem Motto "Vielfalt unternehmen: Wir zeigen Flagge!" fand am 30.05.2017 der 5. Deutsche Diversity-Tag auf Initiative des Vereins Charta der Vielfalt e.V. statt. Hunderte von Unternehmen und Institutionen in Deutschland setzten an dem bundesweiten Aktionstag ein Zeichen für ein erfolgreiches Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft.

17 Sprachen bei INBAS

Auch das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik nahm den Diversity-Tag zum Anlass, sich einen ersten Eindruck davon zu verschaffen, wie vielfältig das Unternehmen ist. Dazu wurde einem Kernbereich kultureller Vielfalt - der Sprache - eine interne Aktionsumfrage gewidmet. Das Ergebnis: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei INBAS sprechen 17 verschiedene Sprachen: Arabisch, Aramäisch, Armenisch, Bosnisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch.

Diversity Management als Querschnittsthema

Seit 2013 beteiligen sich bundesweit zahlreiche Unternehmen und Institutionen am Deutschen Diversity-Tag. Auch dieses Jahr wurden bundesweit über 1.000 Aktionen erwartet. Diversity Management gilt als Querschnittsthema. Die Idee dahinter: Eine Organisationskultur, in der Vielfalt selbstverständlich gelebt wird, führt dazu, dass alle Beschäftigten ihr Potenzial bestmöglich einbringen. Sie befördert auch die Vielfalt der Ideen oder Produkte, für die das Unternehmen oder die Institution steht. Diese Vorteile sehen immer mehr Unternehmen und Institutionen: rund 2.500 Konzerne, Betriebe, öffentliche Institutionen, Vereine und sogar fast alle 16 Bundesländer haben die Charta der Vielfalt, die Selbstverpflichtung zu Diversity Management in Deutschland, unterzeichnet. Die INBAS GmbH zählt dazu.

INBAS-Projekt zur Qualifizierung von Migrantinnen in der Altenpflege für Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert

16.05.2017

Das Projekt BeA bzw. BeA+ (Berufseinsteigerinnen in die Altenpflege), das im letzten Jahr bereits den Hessischen Integrationspreis gewann, wurde nun für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen. Das Projektteam hat die Nominierung angenommen und beteiligt sich an dem Wettbewerb. Die Vergabe des Deutschen Engagementpreises findet am 5. Dezember 2017 in Berlin statt.

Nur die Ausrichter der rund 630 regionalen wie überregionalen Engagementpreise können ihre Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Engagementpreis nominieren. Insofern stellt die Nominierung bereits einen besonderen Erfolg dar.

BeA bzw. BeA+ hatte die Gewinnung von Frauen mit Migrationshintergrund als Fachkräfte für die Altenpflege zum Ziel. Das Projektteam unterstützte die berufliche Neuorientierung der Teilnehmerinnen vor und während der Ausbildung und beriet bei der Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen. Durch die Teilnahme an dem Projekt konnten drei formale Qualifikationen erreicht werden: eine einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin und darauf aufbauend eine verkürzte Ausbildung zur Altenpflegerin oder die umfassende dreijährige Ausbildung (www.inbas.com/bea).

Bei der Verleihung des Hessischen Integrationspreises 2016 lobte die Jury das Projekt als herausragendes Vorbild zur nachhaltigen Förderung der Erwerbstätigkeit von Migrantinnen und zur Gewinnung von Pflegekräften in der Altenpflege. Mit dem Konzept der intensiven individuellen Beratung und Begleitung der Teilnehmerinnen werden hohe fachliche Standards gesetzt. Die hervorragende Vernetzung und intensive Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren beeindruckte die Jury besonders.

BeA und sein Nachfolgeprojekt BeA+ liefen von November 2012 bis März 2017. Seit dem 01.04.2017 wird das Konzept nun in erweiterter Form unter dem Titel "Wege in die Pflegeausbildung" (WiP) weiterentwickelt ( www.inbas.com/wip). Das neue Projekt bietet auch Männern einen beruflichen Einstieg in den Pflegebereich. Neben der Altenpflege stehen weitere Berufe zur Auswahl, so können auch Ausbildungen in der Krankenpflege und Kinderkrankenpflege erreicht werden. WiP wird, wie bereits BeA+, gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und des ESF sowie der Kommunalen Jobcenter der Stadt und des Kreises Offenbach.

Kontakt

WiP - Wege in die Pflegeausbildung
INBAS GmbH Herrnstr. 53
63065 Offenbach

Herr Ralf Priester
Tel.: 06927224-714
E-Mail: ralf.priester@remove-this.inbas.com

Frau Narges Yelaghi
Tel.: 069 27224-723
E-Mail: narges.yelaghi@remove-this.inbas.com

10 Jahre idb: Eine Software erleichtert die Begleitung in den Arbeitsmarkt

02.05.2017

Im Sommer feiert INBAS das zehnjährige Jubiläum seiner Software idb. Als spezialisierter Dienstleister engagiert sich INBAS vor allem für die Erleichterung von Übergängen in berufliche Ausbildung und die Durchlässigkeit des Bildungssytems. Was wenige wissen: seit nunmehr zehn Jahren ist INBAS auch auf dem Gebiet der Softwareentwicklung erfolgreich.

Mit der Software idb können Bildungsanbieter Qualifizierungsangebote verwalten, individuelle Bildungsverläufe planen und dokumentieren und, sofern es sich um öffentlich geförderte Maßnahmen handelt, Meldungen an die Arbeitsagentur übermitteln. Und das standortübergreifend. Denn idb wird zentral im Internet bereitgestellt. Für die Kunden bedeutet das: keine eigene Installation, kein Ärger mit Updates und Serverwartung. Benötigt wird nur ein Internetzugang. Um die Aktualität der Software und die Kompatibilität mit der Schnittstelle zur Arbeitsagentur kümmert sich INBAS in Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen Thamm IT aus Osnabrück. Auch an Datensicherheit und Datenschutz werden hohe Anforderungen gestellt: Der Serverpark der INBAS GmbH steht bei dem Provider Heinlein, dessen Standards als besonders hoch gelten, alle sicherheitsrelevanten Prozesse sind lückenlos dokumentiert.

"Unsere Software nutzen zur Zeit etwa 5.000 Fachkräfte in 260 Bildungseinrichtungen bundesweit", erklärt Projektleiter Hardy Merz. Er und sein Team können stolz sein auf das Ergebnis: In zehn Jahren hat sich der Bereich der Softwareentwicklung zu einem neuen Arbeitsfeld des Instituts entwickelt. Zu den Kunden zählen längst nicht nur Bildungsträger, sondern beispielweise auch Kommunen, die in Ihren Eigenbetrieben Arbeitslose qualifizieren. Auch der Leistungsumfang von idb nimmt mit der Weiterentwicklung der Bildungsmaßnahmen und dem Hinzukommen neuer Zielgruppen - zuletzt der neuen Aufgabe der beruflichen Integration von Flüchtlingen - stetig zu.

Joachim Winter, Geschäftsführer der INBAS GmbH, sieht in dem neuen Geschäftsfeld eine sinnvolle Ergänzung des Portfolios: "Unser Kerngeschäft ist die Konzeptentwicklung, Beratung und Prozessbegleitung für Institutionen an der Schnittstelle von beruflicher Bildung und Arbeitsmarktpolitik. Die Entwicklung von Datenbanken und Softwarelösungen sehen wir als eine weiter Möglichkeit, die schwierige Arbeit unserer Kunden durch die Bereitstellung spezifischer Arbeitsinstrumente  und angepasster Dienstleistungen zu erleichtern. Auch hier setzen wir unsere profunde Kenntnis der Arbeitsprozesse und des Arbeitsumfeldes unserer Kunden ein."

Oliver Lauberger, im idb-Team unter anderem zuständig für den Support, erläutert: "Wir haben eine gut eingespielte Zusammenarbeit mit unseren Programmierern: Wir bringen unser Fachwissen und unseren Kontakt zur Praxis ein, die Partner aus Osnabrück übernehmen die Programmierung. Den Support erhalten die Kunden dann wieder bei uns." Gewissermaßen das Beste aus zwei Welten.

Ein wachsendes Geschäftsfeld

Jedes Jahr schaffen viele Jugendliche nach ihrem Schulabschluss nicht den direkten Einstieg in eine Berufsausbildung, andere benötigen Unterstützung, um ihre Ausbildung erfolgreich zu beenden. Auch Erwachsene versuchen aus einer Situation der Arbeitslosigkeit, der Rehabilitation oder Zuwanderung heraus fuß zu fassen. In diesen unterschiedlichen Lebenslagen führt der Weg häufig über eine Qualifizierungsmaßnahme, die von der Bundesagentur für Arbeit finanziert und durch einen Bildungsanbieter  oder ein Unternehmen vor Ort durchgeführt wird. Dort erhalten die Betroffenen ein Angebot, das je nach Bedarf aus Kompetenzfeststellung, Beratung, Qualifizierung und anderen Hilfen, z.B. Sprachunterricht besteht.

Um die Vielzahl der Angebote zu verwalten zu können, hat die Bundesagentur für Arbeit vor genau zehn Jahren eine netzgestützte Plattform eingeführt, über die seitdem alle Bildungsträger ihre Qualifizierungsmaßnahmen abwickeln. "Die sogenannte "Elektronische Maßnahmeabwicklung", kurz eM@w, stellte eine kleine technische Revolution auf dem Gebiet der Arbeitsmarktdienstleistungen dar: Zum ersten Mal konnte der Datenbestand über eine gemeinsame Schnittstelle arbeitsteilig von Bildungsanbietern und Arbeitsagentur gepflegt werden. So können nicht nur finanziell relevante Daten nahezu in Echtzeit übermittelt werden, es sind auch Auswertungen und damit eine genauere Steuerung als Maßnahmen möglich. Dass dies von den Bildungsträgern nicht nur freudig aufgenommen wurde, soll nicht verschwiegen werden. Es war die Zeit der Arbeitsmarkreformen, die für den öffentlich geförderten Bildungssektor mit schwerwiegenden Umbrüchen verbunden war.

Von Anfang an war INBAS an vorderster Front dabei. In den Jahren 2001 bis 2007 hatte das Institut den Auftrag zur "Entwicklung einer neuen Förderstruktur für Jugendliche besonderem Förderbedarf". Als Partner beteiligt waren sowohl Mitarbeitende aus Arbeitsagenturen als auch pädagogische Fachkräfte von Bildungsträgern. Ein fruchtbarer Dialog, aus dem nicht nur ein Entwurf für die Neugestaltung des sogenanntes "Übergangsbereich" entstand, sondern auch die Idee zur gemeinsamen Entwicklung einer Software. Ergebnis war eine webbasierte Plattform, die den schlichten Namen "idb" (INBAS Datenbanksystem) erhielt. Der Datenaustausch erfolgt über di em@w -Schnittstelle der Bundesagentur für Arbeit. Inzwischen ist hier ein lukrativer Markt entstanden. Unter den Anbietern ist INBAS einer der größeren und einer der wenigen, die nicht originär aus der Softwareentwicklung stammen, sondern aus der Anwendungspraxis.  

Weiterentwicklung im Dialog mit der Praxis

Die inhaltliche Nähe zu den Kunden, die genaue Kenntnis der Arbeitsabläufe und Maßnahmen sowie nicht zuletzt der "Endkunden" - Menschen mit schwierigen Bildungsverläufen -, ist einer der vielen Vorteile, die INBAS seinen Kunden bietet. Bis heute fließen Impulse aus der Praxis in die Weiterentwicklung von idb ein, werden Anregungen von Kunden aufgenommen und in neue Features umgesetzt. Praxisnähe ist ein Kennzeichen der Arbeit des Instituts, der Dialog auf Augenhöhe Programm.

Eine Bildungsbegleiterin fasst ihre Erfahrungen so zusammen: " Als idb-Nutzer der ersten Stunde haben wir aktiv mitverfolgt  bzw. profitiert, wie das Programm gewachsen ist, wie es von Jahr zu Jahr verbessert und erweitert wurde. Durch den Telefonsupport gibt es kurze Wege, auch bei der Nutzung der Support-Tickets wird man von einem kompetenten Team freundlich und hilfsbereit unterstützt. Als Anwender ist es äußerst positiv, mit einem Team zusammenzuarbeiten, welches von Beginn an das System mit entwickelt hat und stets für Hinweise von denen, die täglich das System nutzen, offen ist."

Projektleiter Merz ist schon mit der nächsten Weiterentwicklung von idb beschäftigt: eine Schnittstelle zu Maßnahmen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, um die Software auch für diesen Bereich nutzbar zu machen.

 

Kontakt

INBAS Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt - und Sozialpolitik GmbH
Forschung - Planung - Beratung
Hardy Merz Projektleitung
Tel.: 069 27224-824
E-Mail: hardy.merz@remove-this.inbas.com

Produktinformationen zu idb: www.idb.inbas.com

Gerne senden wir Ihnen zum Jubiläum von idb auch eine Pressemitteilung und Abbildungen zu und stehen Ihnen für Presseanfragen zur Verfügung.

 

Informationsplattform "Hop-on" mit neuen Angeboten für studieninteressierte Neueingewanderte

19.04.2017

Erwachsene Neueingewanderten Wege zu akademischer und beruflicher Bildung aufzeigen und das deutsche Bildungssystem begreifbar machen - mit diesen Zielen startet die interaktive Plattform zur beruflichen Bildung für Neuankommende "Hop-on" in eine neue Projektphase. Damit richtet sich im Rahmen der Hamburg Open Online University entwickelte Kooperationsprojekt zwischen INBAS GmbH und TU Hamburg an eine neue Zielgruppe: studieninteressierte Neueingewanderte. Neuzugang im Projekt ist die Kiron Open Higher Education, eine Berliner Online-Universität für Geflüchtete.

Die interaktive und mehrsprachige online-Plattform "Hop-on" (Help for the orientation in the professional system - online for newcomers) startet mit einem erweiterten Informationsangebot und neuer Expertise in eine neue Projektphase bis zum 31. Juli 2017. Neben Berufsinformationsseiten stellt die Plattform künftig Informationen zu Studienmöglichkeiten in Deutschland bereit. Damit öffnet sie sich für eine neue Zielgruppe: studieninteressierte Neueingewanderte. Was "Hop-on" ausmacht und so erfolgreich in der Kürze der zeit gemacht hat, ist die Interdisziplinarität und das kollaborative und offene Zusammenarbeiten des Teams. Hop on vereint Mitarbeitende aus Bildungsberatung, Hochschuldidaktik, Kommunikationsdesign und Informatik wächst nun mit neuen Mitgestaltenden, wie der Kiron Open Higher Education, um weitere Perpektiven", betont Dr. Tina Ladwig von der Technischen Universität Hamburg, eine der Projektinitiierenden. Zu den weiteren Mitwirkenden im Projekt gehören Anne Betting (Kiron Open Higher Education), Dr. Mohammed Alhakeem (DQC mbH), Yvonne Fietz und Janina Hertel (beide HAW Hamburg) sowie Dr. Nazime Assly und Dr. Lothar Kreft (beide TU Hamburg).

Die Weiterentwicklung von Hop-on betrifft die beiden Säulen des Projekts: den Bildungsfahrplan und das "Hop-on Buch". Auf der Grundlage des ausgefüllten Fahrplans werden Neueingewanderten Wege zu einem Berufs- oder Studienabschluss vorgestellt und passende Beratungsstellen genannt. Zusätzlich beantworten die Hop-on Bücher wichtige Fragen zur akademischen und beruflichen Bildung in Deutschland in einfacher Sprache. Dies soll es Neuankommenden , aber auch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren erleichtern, sich im deutschen Bildungssystem zurechtzufinden. Hop-on wurde im Rahmen der "Hamburg Online Open University" (HOOU) entwickelt und startete am 1. Mai 2016. Alle Inhalte stehen als Open Educational Resources zur Verfügung und lassen sich inhaltlich und technisch verändern. Damit befindet sich Hop-on in einem andauernden Entwicklungsprozess, der durch das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer vorangetrieben wird.  

Die INBAS GmbH ist verantwortlich für die Koordination und die Entwicklung der Inhalte von Hop-on.

Weitere Informationen auf der Projekt-Website: https://hopon-newcomers.com/de/

 

"WiP - Wege in die Pflegeausbildung" schafft Berufsperspektiven für Menschen mit Migrationshintergrund"

13.04.2017 

Um Menschen mit Migrationshintergrund den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und gleichzeitig den Bedarf an Pflegefachkfräften zu decken, hat INBAS in Offenbach das Beratungsprojekt WiP (Wege in die Pflegeausbildung) ins Leben gerufen. WiP hat das Ziel Frauen und Männer mit Migrationshintergrund, einschließlich nach Deutschland geflüchteter Menschen, für die Aufnahme einer Ausbildung in der Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege zu gewinnen.

Das Projektteam unterstützt und begleitet die Projektteilnehmenden vor und während der Ausbildung auf vielfältige Weise. WiP trägt damit zur Verminderung des Fachkfräftemangels in den Pflegeberufen bei, fördert eine positive berufliche und persönliche Entwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wirkt sich verbessernd auf die Pflegequalität für Pflegebedürftige aus.

Mit einer Laufzeit von zwei Jahren ist das Projekt WiP (Wege in die Pflegeausbildug) im April 2017 gestartet.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Landes Hessen, der Europäischen Union- Europäischer Sozialfonds und des kommunalen Jobcenters der Stadt und des Kreises Offenbach.

Kontakt
Ralf Priester (Projektleitung), INBAS GmbH
Tel.: 069 27224-714
E-Mail: ralf.priester@remove-this.inbas.com
Internet: www.inbas.com/wip

 

EFQM-Assessment für die Stufe Committed to Excellence 2 Star erfolgreich bestanden

07.04.2017

EFQM-Assessment für die Stufe Committed to Excellence 2 Star. Damit hat das Institut in der Entwicklung seines Qualitätsmanagement die nächsthöhere Stufe erreicht.

Zertifikat 2017-2019

 

NDR Fernsehen berichtet über das JOBSTARTER plus-Projekt "Kursänderung"

23.03.2017

Schweißen statt Vorlesung - das Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus fördert seit Anfang 2015 bundesweit 18 JOBSTARTER plus-Projekte zur Gewinnung von Studienabbrecherinnen und -abbrechern für die duale Ausbildung. Das JOBSTARTER Regionalbüro Nord, das bei der INBAS GmbH am Standort Hamburg angesiedelt ist, betreut davon fünf Projekte im Norden.

Einer dieser JOBSTARTER plus-Projekte ist "Kursänderung! Handwerksbetriebe bieten Ausbildungsplätze Studienabbrecher/ -innen" von der Handwerkskammer Lübeck und der Handwerkskammer Flensburg.

Das Schleswig-Holstein Magazin begleitet in den Beitrag den Studienabbrecher Andy Wokeck, der sein Studium an der Fachhochschule Flensburg abgebrochen hat. Durch das Projekt "Kursänderung" konnte er eine Ausbildung als Metallbauer beginnen.

Weiterführende Informationen

Kontakt
JOBSTARTER Regionalbüro Nord
Tel.: 040/ 85 50 64 92
Mail: jobstarter@remove-this.inbas.com

 

 

Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen wieder unter dem Dach von INBAS /Start der Zertifizierung 2017/2018

16.03.2017

Auch im Schuljahr 2017/2018 können sich hessischen Schulen für ihre hervorragende Berufs- und Studienorientierung auszeichnen lassen. Die Anmeldeunterlagen zu den aktuellen Zertifizierungsverfahren des "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" sind ab heute online.

Start der Zertifizierungsrunde 2017/2018

Wie bereits im letzten Jahr gibt es drei Zertifizierungsverfahren:

  • Das Verfahren der "Erstzertifizierung 2017/2018" betrifft Schulen, die das Gütesiegel zum ersten Mal erwerben wollen.
  • "Erste Rezertifizierung 2017/2018": An diesem Verfahren nehmen Schulen teil, die das Gütesiegel bereits erstmals erhalten haben und sich 2017/2018 erneut rezertifizieren lassen wollen. Die erste Rezertifizierung ist für drei Jahre gültig.
  • Das Verfahren "Zweite Rezertifizierung 2017/2018" ist relevant für Schulen, die im Schuljahr 2014/2015 erstmalig rezertifiziert wurden und sich im kommenden Schuljahr zum zweiten Mal rezertifizieren lassen wollen. Diese erneute Rezertifizierung gilt für 5 Jahre.

Ausführliche Informationen sowie die Anmeldeunterlagen enthält die Website des Gütesiegels-Büros unter : www.olov-hessen.de/guetesiegel/zertifizierung.html . Anmeldeschluss für alle drei Verfahren ist der 30.06.2017.

Das Gütesiegel ist Teil der hessischen Dachmarke OloV

Die hessenweite Strategie OloV, die seit 2004 durch INBAS koordiniert wird, ist die Dachmarke der hessischen Landesregierung für die Optimierung der Strukturen und Angebote im Übergang Schule-Beruf. Mit Beginn des Jahres 2017 kehrte auch das Projektbüro "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" wieder unter das Dach von INBAS zurück. Es steht interessierten Schulen wie auch anderen Partnern als Informations- und Koordinationsstelle zur Verfügung und organisiert gemeinsam mit den Partnern des Gütesiegels die Zertifizierung der hessischen Schulen.

Ausführliche Informationen unter: www.olov-hessen.de/guetesiegel .